Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

Bundeswehr

Nachdem nun sichergestellt war, dass die US-Amerikaner mehr kampfbereite Truppen zum Schutz Europas verlegt haben als die Bundeswehr jemals in der Lage sein wird selbst zu stellen und die US-Amerikaner zur Rettung der europäischen Demokratien zudem richtig viel eigene Steuergelder aufwenden, haben unsere Parteien stillschweigend die Zeitenwende wieder abgesagt.

Jetzt dürfen auch die „Russlandversteher“ in Regierung und Bundestag wieder ganz offen an der Abschaffung unserer Demokratie weiterarbeiten, jene Politiker, die uns fast in den Abgrund gestürzt haben, erhalten nunmehr gut dotierte Auskommen auf Lebenszeit, und man macht sich insgesamt wieder daran, sämtliche Nachbarn zu belehren, wie man alles richtig macht.

Apropos Bundeswehr. Die Soldaten werden jetzt halbwegs mit zeitgemäßen Uniformen ausgestattet, wobei diese Ausrüstung weiterhin schwerpunktmäßig für truppenbesuchende Politiker und Journalisten bereitgehalten wird. Durchsetzungsstarke Politiker dürfen demnächst auch wieder das eine oder andere unnötige Rüstungsprojekt einweihen, das ihrer eigenen Klientel zum Geldverdienen verhilft.

Übrigens, die ominösen 100 Milliarden Euro Sondervermögen werden auf die Jahrzehnte hinweg gestreckt und dürfen — dabei sind sich alle Parteien im Bundestag einig — für alles ausgegeben werden, nur nicht für Dinge, die der Bundeswehr helfen würden.

Dass die Einhaltung der „2 %“ auch weiterhin nicht beabsichtig ist und zudem die Soldaten der Bundeswehr weiterhin schwerpunktmäßig zur Verfügung stehen, um z. B. überforderten Verwaltungsbeamten zu helfen oder Straßen zu fegen, muss ich schon gar nicht mehr erwähnen.

Und wir machen allesamt mit, denn es gibt nun Bezingeld und Heizungsgeld für alle sowie für die systemrelevanten Menschen unter uns Milliarden Euro Steuergelder an Zuschüssen, damit sie ihre eigene Relevanz so richtig zur Schau stellen können.

Spannende Woche

Detlef Stern schreibt seit Kurzem unter der Überschrift „lange Woche“ über die Erlebnisse seines Professorendaseins; auch für Nicht-Akademiker eine immer wieder informative Angelegenheit.

Ich schaue heute mit viel Zuversicht auf eine spannende Woche und bin mir dabei sicher, dass die Florenzfahrt für viele Dinge, die sicherlich diese Woche wieder einmal geschehen werden, entschädigt. Derzeit ist es überhaupt nicht mehr schön, der „großen Politik“ bei der Arbeit zuzusehen, und immer mehr Mitbürger vermuten so langsam, dass unsere Volksvertreter aus unserem Land fast schon eine Bananenrepublik gemacht haben.

Ich weiß, es sind nicht alle, und sehr viele versuchen tatsächlich auch, unser Land wieder aus dieser großen Misere zu retten, in die uns die Grokos, eine nach der anderen, allesamt gebracht haben. Letztendlich zählt aber das Ergebnis und dieses sieht zurzeit sehr miserabel aus.

Und „wir haben uns geirrt oder getäuscht“ ist als Entschuldigung nicht ausreichend. Wenn unsere Politiker unsere Demokratie noch retten wollen, dann müssen langsam aber sicher „Köpfe rollen“ — möglichst jene von unseren, für die Misere auch verantwortlichen, Politikern.

Ein paar Jahre Knast für den letzten Verkehrsminister Andreas Scheuer wären schon einmal ein guter Anfang.

Meinungsbeitrag des Tages

Christoph von Marschall analsiert im Tagesspiegel (10.04.2022: 13:31 Uhr) die „Zeitenwende“ für die Bundeswehr unter der Überschrift „Scholz hat seine Zusagen schon wieder einkassiert“.

Geburtstag des Tages

Sergei Prokofjew


Berg

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Skizze eines Berges | © Pixabay

Spieleabend

Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages holte dann noch ein Familienmitglied die Karten heraus, und so endete der Tag in Harmonie, denn jedem gelang es ein Spiel für sich zu entscheiden.

Später noch ein wenig Archivarbeit in Vorbereitung der kommenden Florenzfahrt und das Wochenende kann beginnen.

Foren

Seit ein paar Wochen hat dieses Weblog auch ein eigenes Forum. Ich habe dieses Forum nach einem ersten Foren-Versuch „Europastammtisch“ genannt und hoffe damit zumindest die ehemaligen Foren-Benutzer gewinnen zu können.

Zudem möchte ich die Weblog-Leser zum Foren-Schreiben anregen. Nicht jeder schreibt gerne ganze Blog-Beiträge oder hat, wenn er dies doch gerne täte, auch Zeit dafür. Und hin und wieder einen Kommentar zu einem Blog-Beitrag zu hinterlassen, ist manchen dann doch zu wenig.

Auch gelangen immer mehr, einst eifrige, Microblog-Schreiber, wie z.B. bei Twitter, zu der Auffassung, dass solche Microblogs doch nicht das Gelbe vom Ei sind.

Und so glaube ich, dass es inzwischen doch eine ausreichende Menge an Foren-Schreibern geben, die das Forum zu einem echten Mehrwert für viele machen könnte.

Bereits auf dem Weblog registrierte Nutzer können sich jederzeit im Forum betätigen. „Neue“ müssen mir einfach nur eine E-Mail zukommen lassen und ich schalte diese dann für das Forum frei.

Eine meiner Erfahrungen aus dem ersten Foren-Versuch ist, dass es für niemanden von Vorteil ist, wenn auch Gäste im Forum Beiträge schreiben können. Dies führte bisher nur dazu, dass mehr Bots, Spammer und Trolle im Forum unterwegs waren als ich als Foren-Admin überhaupt bewältigen konnte.

So bitte ich die Foren-Leser um Verständnis, dass sie sich vorab registrieren lassen müssen, um auch eigene Beiträge verfassen zu können.

Burg Steinsberg

Seit ich vom Gaffenberg herunterblicke, möchte ich die eine am Horizont sichtbare Burgruine besuchen; dieser Wunsch besteht inzwischen schon seit ein paar Jahrzehnten. Später dann konnte ich die Burgruine auch der Burg Steinsberg im Kraichgau zuordnen und erinnerte mich auch manchmal an mein Vorhaben, wenn ich auf der Autobahn an Sinsheim vorbeifuhr.

Später dann, wenn ich mit meiner besseren Hälfte am Gaffenberg unterwegs war, konnte diese es nicht mehr hören, wenn ich mal wieder die Burg am Horizont erblickte und mich an meinen Wunsch erinnerte.

So zogen die Jahre ins Land und es hätte sich bestimmt nichts geändert, wenn ich heute nicht zu einem kurzen Spaziergang zur Burg Steinsberg eingeladen worden wäre.

Und jetzt ist es vollbracht, meine imaginäre „Bucket List“ ist nun um einen Eintrag leerer. Und das Schöne daran ist die Burg Steinsberg, die man nicht nur gut erwandern, sondern auch ganz gut besichtigen kann.

Es war zwar heute sonnig, dennoch sehr kühl und sehr windig, so kann ich es auch ganz gut nachvollziehen, dass sich der letzte Burgbewohner, Georg Friedrich von Venningen, 1718 versehentlich erschoss.

Im Jahr 1972 verkaufte die Familie von Venningen die Burgruine an die Stadt Sinsheim, die diese Ruine zu einem Kleinod machte. Und so hat man von dort aus nicht nur einen guten Blick auf den Gaffenberg, sondern man kann dort auch ganz gut essen.

Dieses Mal wird es nicht so lange dauern, bis ich wieder einmal dort vorbeischaue.

Geburtstag des Tages

Charles Baudelaire


Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

8.4.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

mesenos

Seit einiger Zeit motiviert mich meine bessere Hälfte immer wieder bei meseno vorbeizuschauen und im Treffpunkt auszuhelfen. Inzwischen bin ich nun freitags fest gebucht und kann mich in der Hausaufgabenbetreuung versuchen oder als Lesepate fungieren.

Am besten aber gefällt es mir, wenn es zu den Spiel- und Sporteinheiten kommt — nach den Hausaufgaben versteht sich. Und inzwischen kann ich auch bei den Jungs die ersten Erfolge beobachten, was sicherlich dem gesamten Einsatz des meseno-Betreuer-Teams geschuldet ist.

Und da es gleich zwei Jungs gibt, die nicht nur gerne Schach spielen, sondern auch noch ganz passabel, freue ich mich umso mehr, wenn wir wieder einmal eine Partie spielen können.

Kaum vorzustellen, wie gut die Jungs sich entwickeln könnten, gäbe es weitere freiwillige Helfer, die mit am Ball bleiben und dafür sorgen, dass fehlende familiäre Betreuung und mangelnde Kenntnisse bei den Erziehungsberechtigten voll und ganz ausgeglichen werden.

Mehr Konsequenz

Heilbronner Gemeinderäte, die sich eigentlich nicht für die Heilbronner Innenstadtprobleme interessieren, fordern jetzt in der Heilbronner Stimme (08.04.2022: 25) mehr Konsequenz. Je nach politischer Ausrichtung verteufeln sie dabei Mitbürger oder fordern noch mehr Ausgaben zugunsten ihrer eigenen Klientel.

Wir können uns unsere Mitbürger nicht aussuchen und schon gar nicht selber backen. Viele von uns können nicht einmal mehr ihre eigenen Kinder zu halbwegs anständigen Menschen erziehen. Und bei der Auswahl unserer Volksvertreter haben wir auch kein gutes Händchen.

Heike Kinkopf meint dazu, dass „das zuständige Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung, Soziales und Gesundheit auf Tauchstation gegangen zu sein“ scheint. Das sieht nur danach aus, weil der OB sich überhaupt nicht für Heilbronner Belange interessiert, die verantwortliche Bürgermeisterin ungeeignet ist und insgesamt unsere entsprechenden Verwaltungsangestellten nicht durch Engagement oder der Suche nach Lösungen brillieren.

Seit ein paar Jahren schreibe ich mir hier diesbezüglich die Finger wund. Wenn wir diese, nunmehr auch von anderer Seite her bestätigte, Misere bessern wollen, dann benötigen wir eine neue Verwaltungsspitze und zumindest größere Veränderungen im Gemeinderat.

Wer glaubt, dass man etwas verändern kann, aber alles beim alten belässt, der irrt sich ganz gewaltig!

Impfpflicht

Diese Debatte mit ihrem erwartungsgemäß unschönen Ausgang zeigt eindeutig, dass sich unsere Berufspolitik nicht nur völlig erschöpft hat, sondern insgesamt nicht mehr in der Lage ist, um unser Land überhaupt noch zu regieren.

Ulrike Bäuerlein (Heilbronner Stimme, 08.04.2022: 2) bringt dies in ihrem Kommentar „Systemfehler“ eigentlich gut auf den Punkt: „Das politische System spült so auch nicht geeignete Kandidaten in höchste Ämter.“ Wobei gestern die vielen für ihren Job überhaupt nicht geeigneten Volksvertreter es zumindest erreicht haben, dass das Trauerspiel um die Impfpflicht nunmehr beendet wurde.

Das erspart nun allen Verwaltungen die erneut abzusehende Tragödie, nämlich eine Pflicht vergeblich durchsetzen zu müssen oder alternativ einfach wieder einmal nur zu ignorieren.

Kommentar des Tages

Daniel Deckers kommentiert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (07.04.2022: 21.52 Uhr) ebenfalls die Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg: Historische Entscheidungen

Zum Vergleich: meine eigene Stellungnahme vom 7. April 2022

Geburtstag des Tages

Jacques Brel