Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

14.10.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

Autorenseite

Um besser über meine Bücher informieren zu können, habe ich eine eigene Autorenseite eingerichtet. Dort findet man Näheres über mich als Autor und über meine bisher erschienenen Bücher.

Und um für das Weihnachtsgeschäft gerüstet zu sein, stehen meine Bücher nun auch als gebundene Ausgaben zur Verfügung.

Man erhält meine Bücher über Amazon, den Buchhandel oder direkt bei mir. Und auch gebraucht kann man sie u. a. beim ZVAB erwerben.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn man meine Bücher auch als Geschenke entdeckt.

Herbstmesse

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann tritt die Heilbronner Herbstmesse die Nachfolge der Unterländer Ausstellung an, die zu ihrer Glanzzeit gut und gerne 100 000 Besucher erreichte, aber dann wegen mangelndem Interesse nicht mehr veranstaltet wurde.

Die Herbstmesse soll jetzt eine „Erlebnismesse für die ganze Familie sein“ und gut 80 000 Besucher anlocken. Bier vom Fass gibt es schon einmal, das konnte ich so in der Heilbronner Stimme lesen.

Der Eintrittspreis liegt bei acht Euro, und es wird sich bestimmt sehr schnell herumsprechen, ob das Ganze ein Schnäppchen ist oder doch eher etwas für die „Fachbesucher“ aus Heilbronn.

Weihnachtsmarkt

Nachdem man letztes Jahr auf einen Weihnachtsmarkt verzichtet hatte, gibt es heute entsprechend erfreulichere Nachrichten. Denn der Heilbronner Weihnachtsmarkt darf stattfinden.

Und die Ansage von Sara Furtwängler (Heilbronn Marketing GmbH)

„Fest steht, dass an rund 70 Ständen Kunsthandwerk und Geschenke zu finden sein werden. Auch Gastronomie und Glühwein werden auf dem Heilbronner Markt nicht fehlen.“

lässt darauf hoffen, dass wir Heilbronner über die Adventszeit hinweg eine schön geschmückte Innenstadt vorfinden werden.

Wenn jetzt noch geklärt wird, wie man u. a. die Zugangskontrollen sicherstellt, dann stünde einer besinnlichen Adventszeit fast nichts mehr entgegen.

Geburtstag des Tages

Hannah Arendt


Leser

13.10.02021 5 (1)

Bewertung

Selbstverständlich freue auch ich mich darauf, wenn es Reaktionen zu meinen Beiträgen gibt. Manche Leser nutzen dazu die gute alte E-Mail, aber auch das Telefon, und wenn ich schon selbst nicht mehr an den einen oder anderen Blog-Beitrag denke, werde ich doch ab und zu noch darauf persönlich angesprochen.

Am einfachsten ist es allerdings für alle Beteiligten, die entsprechende Kommentarfunktion zu nutzen. Leider wird darauf sehr selten zurückgegriffen — zumindest von Menschen, die ich als solche auch zuordnen kann.

Um das Ganze nun noch ein wenig einfacher zu machen, habe ich jetzt einmal eine „Sternebewertungsfunktion“ hinzugefügt.

Mal schauen, wie dies bei meinen Lesern ankommt. — Die Bewertung erfolgt ohne Hinweis auf den eigenen Namen oder die eigene IP-Adresse.

Verdorfung

In jeder Stadt gibt es ganz bestimmte Kreise, die sich mehr oder weniger um sich, sich aber auch um städtische Angelegenheiten kümmern. Wenn sich beides miteinander verbinden lässt, um so besser. Bekannt dafür dürfte Köln sein, wo man das Ganze mundartlich so gerne als Klüngel bezeichnet.

Das erfolgreichste Modell dieser, nennen wir es einmal Vetternwirtschaft ist sicherlich in Berlin zu finden, wobei sich alle Beteiligten inzwischen völlig hemmungslos selbst an bundesdeutschen Steuergeldern bedienen. Dort ist das Ganze schon so aus dem Ruder gelaufen, dass selbst die optimistischsten Berliner von einer „Verdorfung“ ihrer Stadt sprechen.

Und selbst Putin zollt der Berliner Regierung inzwischen Respekt, denn die haben es, im Gegensatz zu ihm, geschafft, dass völlig verkorkste Wahlen weiterhin als demokratisch anerkannt und angesehen werden.

Schauen wir aber nicht nach Berlin, denn eine Verdorfung setzt überall dort ein, wo sich Teile der Stadtbevölkerung

  • völlig aus der Verantwortung nehmen und nicht einmal mehr wählen gehen und
  • wirklich alles kommentarlos hinnehmen, was ihnen so seitens des Gemeinderats und der Stadtverwaltung präsentiert wird.

Das geht erstmals auch ganz gut, da es sich bei den „Machern“ um eine etwas kleinere Menge an Bürgern handelt, die sich um die Geschicke der Stadt kümmern und sich dabei einfach und unkompliziert untereinander einigen können.

Leider aber ist das Leben und vor allem eine Stadtgesellschaft nicht so unkompliziert, und so rutschen diese „Macher“ langsam aber sicher in einen Teufelskreis aus dem es kein Entrinnen mehr gibt — dem sie bis zum eigenen Ableben, dem bitteren Ende, auch angehören müssen. Sie drehen sich dann nur noch im Kreis und schmoren im eigenen Saft, Probleme werden nicht mehr wahrgenommen und der Realitätsverlust nimmt seinen Verlauf.

Damit einher geht auch ein schleichender Legitimitätsverlust, den man früher gerne mit dem Hinweis auf Gott versucht hat zu kompensieren. Bei uns in Heilbronn hört man jetzt immer öfters unter vorgehaltener Hand: „Das will der Dieter Schwarz so.“ oder „Der wird vom Dieter Schwarz gewünscht.“

Dazu fällt mir inzwischen nur noch das Folgende ein: „Wenn das der Führer wüsste!“

Wenn wir die Verdorfung Heilbronns verhindern möchten, dann ist es an der Zeit, dass wir

  • nicht alles glauben, was uns die Heilbronner Stimme so auftischt oder wir von unseren Gemeinderäten so hören — erstere muss mit ihrem Blatt Geld verdienen und letztere wollen wiedergewählt werden;
  • wieder anfangen, uns selbst in das Stadtgeschehen einzumischen und einzubringen;
  • auf jeden Fall immer von unserem Wahlrecht Gebrauch machen — denn wer nicht wählen geht, der zählt bei uns auch nicht!

Und wer bei uns in Heilbronn nicht zählt, um den kümmert sich in Heilbronn auch niemand. Hier gibt es ein ganz aktuelles und sehr, sehr trauriges Beispiel!

Weblog

Nachdem mich Detlef Stern darauf aufmerksam machte, dass es eine kleine technische Unstimmigkeit auf meinem Blog gibt, habe ich die Gelegenheit sogleich genutzt und ein wenig gebastelt. So habe ich u. a. Google Analytics wieder entfernt und auch die Zählerstände der Beitrags- und Seitenaufrufe zurückgesetzt.

Jetzt bin ich einmal gespannt darauf, ob ich eine kleine Verbesserung herbeiführen konnte, oder ob es nur eine „Verschlimmbesserung“ war. Auf jeden Fall aber hatte ich meinen Spaß dabei und auch wieder einmal etwas gelernt.

Geburtstag des Tages

Rudolf Virchow


Hasen

11.10.02021 5 (3)

Freundeskreis

Heute Abend hat sich der Freundeskreis der Stadtbibliothek Heilbronn zur jährlichen Mitgliederversammlung getroffen, und wir haben nicht nur den Vorstand verjüngt, sondern auch weiblicher gemacht.

Wir konnten auch erfahren, dass sich unsere Stadtbibliothek während der Pandemie ganz gut geschlagen hat, und nun alle Mitarbeiter auf die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen gespannt sind, die im August 2022 anlaufen sollen. Bis dahin ist dann wohl auch geklärt, ob der Gemeinderat die zusätzlichen Kosten — hat sich doch alles um fünf Jahre verzögert — mittragen wird. Ich kann diese Investition in Bildung nur empfehlen.

Unabhängig davon freue ich mich darauf, auch dieses Schuljahr wieder in meiner alten Grundschule vorlesen zu dürfen, dieses Mal entdecke ich zusammen mit Viertklässlern neue Kinder- und Jugendbücher.

Shopping

Das Einkaufen ist zwar nicht meine Lieblingsbeschäftigung, sondern eher eine Notwendigkeit, die ich gerne auf ein Minimum begrenze, aber auch mir gefallen gut und interessant gestaltete Läden sehr. Und wenn diese noch freundliche und fachkundige Mitarbeiter haben, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dort auch einmal mehr als unbedingt notwendig vorbeizuschauen.

So gibt es in der Sülmerstraße „meinen“ Optiker, bei dem ich, seit ich eine Brille — leider schon seit der Grundschulzeit — benötige, diese Brillen erwerbe. Wohl zum Leidwesen des Optikers, war dies bisher nur so alle zehn Jahre einmal der Fall — damit lässt sich wohl kaum Geld verdienen.

Was mir aber ganz besonders an diesem Brillengeschäft gefällt und dies schon seit etlichen Jahren, das ist die, sich regelmäßig ändernde, Schaufenstergestaltung und -dekoration, die immer wieder überrascht und mir meistens auch sehr gut gefällt.

Wenn es einen Preis für die beste Schaufenstergestaltung — das könnte sich das Heilbronn Marketing doch einmal zu Herzen nehmen — gäbe, dann wäre Optik Fickarzt mein absoluter Favorit.

Aber zurück zum Shopping am verkaufsoffenen Sonntag unter dem Motto Jazz und Einkauf, der bei sehr gutem Wetter — auch meine bessere Hälfte und ich gingen spazieren — in der Innenstadt sehr erfolgreich war. Solche „Events“ benötigen Städte und Märkte einfach, und das war schon so, seit es die ersten Städte und Märkte gibt. Die Gaukler und Musikanten zogen schon immer Kunden an und sorgten mit dafür, dass die Umsätze stimmten.

Unabhängig davon stellt sich mir die Frage, warum wir in Deutschland noch daran festhalten, dass die Sonntage auch Ruhetage sind. Zum einen betrifft es eigentlich schon lange nicht mehr den überwiegenden Teil der Bevölkerung, da sehr viele schon heutzutage auch sonntags arbeiten müssen, und zum anderen weiß der Großteil unserer Bevölkerung schon gar nicht mehr, warum die Sonntage Ruhetage sind, geschweige denn, dass sie diese entsprechend nutzen.

Und selbst in jenen Ländern, die von sich behaupten, dass die Bevölkerungsmehrheit katholisch sei und sich dementsprechend verhielte, haben die Geschäfte, wie z. B. in Polen, seit Jahrzehnten nur noch an einer Handvoll Sonntagen, wie Ostern und Weihnachten, geschlossen. Shopping und Kirchgang können von den Menschen vor Ort sehr gut miteinander kombiniert werden, was mich an ein Motto für den nächsten Event denken lässt: „Beten & Shoppen“.

Wochenstart

Mein Start in diese Woche begann mit einem Anruf aus der Vergangenheit. Den Jürgen hatte ich Anfang der 1980er-Jahre das letzte Mal gesehen und gesprochen. Sonntagabend rief er nun ganz unerwartet an und heute Vormittag kommt er schon vorbei.

Das ist ein Wochenbeginn, genau so wie ich ihn liebe — gut, dass ich meine Termine weiterhin voll und ganz im Griff habe; eine entsprechende Umplanung war noch vor Wochenbeginn abgeschlossen.

Blog des Tages

Heute schreibt Detlef Stern in seinem Weblog übers Fahrradfahren in Heilbronn und seine Bemühungen, ihm anvertraute Studenten bestmöglich zu betreuen.

Geburtstag des Tages

Eleanor Roosevelt