Lesezeichen

Bürgergeld 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Claudia Cornelsen | Deutschlandfunk Kultur

Nicht die Höhe ist der Skandal, sondern die Debatte [Beitrag leider nicht mehr vorhanden]

Das Bürgergeld schaffe keine Arbeitsanreize. Oft wird von dann Faulpelzen oder dergleichen gesprochen. Die Journalistin Claudia Cornelsen findet diese Debatte unsäglich. Denn es gibt gute Gründe für die staatliche Unterstützung. (Der Kommentar von Cornelsen stammt bereits vom 16.11.2023; zuletzt aufgerufen am 29.12.2023: 10.31 Uhr)


Die Wesensart von „Sozialschmarotzern“ ist es doch, dass genau diese kein Bürgergeld benötigen, denn sonst wären sie kaum gute Schmarotzer.

Und so liegt Claudia Cornelsen wohl richtig mit ihrem Mittelfinger, denn der deutsche „Normalbürger“, der nichts mehr gegen Juden haben darf und selber eher Angst vor Türken und Russen hat, der benötigt einfach jemand oder etwas auf das er zumindest herunterschauen kann.

Dennoch halte auch ich die Höhe des Bürgergelds für viele Empfänger doch zu attraktiv, um tatsächlich in den Arbeitsmarkt zurückzudrängen. Recht hat Claudia Cornelsen darin, dass deren Anzahl im Verhältnis zur Bevölkerung eher gering ist. Besser und zudem viel lukrativer wäre es, gegen die echten „Schmarotzer“ vorzugehen, dann müssten sich aber sehr viele von uns ins eigene Fleisch schneiden.


Blitz

Wo bin ich? 5 (5)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Und damit meine ich selbstverständlich auch mit, wo Sie, mein lieber Leser, sind, zumindest aber meinen zu sein. Damit denke ich nicht an jenen Ort, an dem Sie sich gerade befinden, sondern vielmehr an den Platz in Ihrem eigenen Körper, von dem Sie meinen, dort tatsächlich zu sein.

Eine kurze und nicht repräsentative Umfrage über die Feiertage ergab, dass sich neben mir auch die anderen Mitmenschen selbst in ihrem Kopf ansiedeln, ergo, auf den Rest ihres Körpers wie von außerhalb schauen, als wären sie dies eigentlich nicht oder dieser nur eine Art Anhang des eigenen Seins.

Die von mir Befragten gaben an, dass sie sich in ihrem eigenen Kopf zuhause fühlen, da dort die Informationen, die auf sie zukommen, verarbeitet werden. Zudem, weil im Kopf die meisten der klassischen fünf und der weiteren Sinne auch angesiedelt sind. Diesbezüglich wäre es sicherlich spannend zu wissen, wo ein blinder Taubstummer selber meint zu sein.

Als der Mensch noch nicht wusste, dass das Denken im Kopf stattfindet und das Herz eine sehr zentrale Bedeutung einnahm, meinten diese damals auch schon, dass sie eigentlich nur in ihrem Kopf stattfinden?

Und lässt sich der Mensch, wie in manchem Science-Ficton dargestellt, nur auf den Kopf oder gar das Hirn reduzieren und ist man dann immer noch Mensch oder zumindest das eigene ich?

Was uns nun auch schon wieder zu der uralten Frage führt, ob es die Welt außerhalb unserer eigenen Gedanken überhaupt gibt? Wenn Sie dies nun damit bejahen möchten, weil Sie diese meine Zeilen gerade lesen, möchte ich Sie sogleich fragen, ob ich nicht vielleicht doch nur ein Hirngespinst Ihrer eigenen Gedanken bin?


Zeitungen

Zeitungen & Magazine 5 (4)

Beitragsfoto: Zeitungen | © kalhh auf Pixabay

Das Leseverhalten ändert sich beständig. Und so auch mein Weblog. Deswegen habe ich diese Zeilen von einer Blog-Seite (Leseliste) extrahiert und nun als eigenständigen Blog-Beitrag eingefügt.

Schon drollig ist es, darüber zu lesen, was Autoren so alles geschrieben haben als die ersten Zeitungen und später dann auch Magazine bei den Lesern en vogue wurden — die beiden Worte „canned trash“ klingen mir noch heute in den Ohren.

Auch heute wird es nicht sehr viele Menschen geben, die von sich behaupten können, mindestens ein Buch in der Woche zu lesen. Mein Lieblingsprofessor zu Uni-Zeiten bestand damals noch auf drei Bücher, wobei er nur jene Bücher gelten ließ, die auch aufrecht stehen konnten.

Aber über kurz oder lang werden wohl die digitalen Versionen von Büchern, Zeitschriften und Magazinen den Markt dominieren und das Leseverhalten weiter ändern. Ich hoffe dabei sehr, dass diese nicht doch noch von den Social Media oder gar Metavers-Produkten abgelöst werden.

Hier finden Sie nun jene Zeitschriften und Magazine, welche ich persönlich regelmäßig auf Papier oder digital lese. Da die Abonnements immer teurer werden und auch die digitalen Inhalte immer öfters hinter einer Paywall verschwinden, hat sich meine Liste inzwischen gewaltig ausgedünnt, was aber eigentlich nicht so schlimm ist, da sich bei mir die ungelesenen Bücher weiterhin stapeln und ich zudem noch doch so einigen Weblogs folge.

Europa aktiv

Die Verbandszeitschrift der EUROPA-UNION wird von mir deswegen gelesen, weil ich dort gut gucken kann, was andere Kreisverbände so alles machen. 

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eigentlich nur noch, weil meine bessere Hälfte sich über all die Jahrzehnte an diese Zeitung gewöhnt hat. Ich bin schon länger darüber irritiert, wie schlecht die Recherchen und Artikel wurden, nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich. Und so lese ich diese Zeitung inzwischen sehr selektiv.

Heilbronner Stadtzeitung

Diese lese ich nur, weil ich neugierig bin, welche Sau gerade durch den Gemeinderat und die Stadtverwaltung getrieben wird. 

Heilbronner Stimme

Das Abonnement der Heilbronner Stimme ist für mich lokalpatriotische Pflicht und beugt zudem ein wenig der Gefahr vor, dass ich in einer Stadt leben muss, die keine einzige Zeitung mehr hat.

New York Times

Für mich ist dies der kostengünstigste Weg, um eine Tageszeitung lesen zu können. Und inzwischen hat diese Zeitung die FAZ sowohl redaktionell als auch inhaltlich meilenweit hinter sich gelassen. 

The Federalist Debate

Ein Magazin, das den Europäischen Föderalisten sehr nahesteht und mir damit einen guten Überblick über aktuelle wie auch kommende Diskussionen in unserem Verband gibt.

Nachtrag

Am 24. Februar 2020 sah das Ganze noch wie dort dargestellt aus.