Blitz

Homeoffice 5 (5)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Mitarbeiter, die mit Masse im Homeoffice arbeiten können, sind gerade jene Mitarbeiter, die man eigentlich schon gar nicht mehr benötigt.

Hier sollte man sich sehr schnell überlegen, ob man solche Mitarbeiter nicht durch KI, traditionelle Software oder durch organisatorische Maßnahmen ersetzen kann.

Was aber nicht bedeutet, dass jeder, der ständig in einem Büro sitzt, weiterhin unersetzlich ist. Auch hier gilt es, sehr schnell zu gucken, ob man auch diese Arbeitsplätze nicht einsparen kann.

Nachtrag 19.10.2023

Da ich gleich mehrere negative Reaktionen erhielt — was ich auch erwartet habe — erweitere ich meinen Gedankenblitz mit ein paar Ergänzungen.

Jede Arbeit wie auch jeder Arbeits- und Produktionsprozess muss kontinuierlich überprüft werden. So auch die jeweiligen Arbeitsplätze an sich. Es hat sich durchaus bewährt, dass man in Verwaltungen — was man bei uns wohl nicht mehr in Gänze macht — sämtliche Arbeitsplätze alle zwei Jahre auf den Prüfstand stellt: Sinn und Zweck, Auslastung und Möglichkeit einer Effizienzsteigerung.

In technologisch anspruchsvolleren Betrieben muss diese Routineprüfung schneller erfolgen, wobei sich hier eine jährliche Prüfung als pragmatisch herausgestellt hat. Schnellere Routinen sind bei Menschenarbeitsplätzen wohl kaum realisierbar, zumindest unter menschlichen Gesichtspunkten.

Produktionsauslagerungen wie auch die Auslagerung von geistiger Arbeit (z. B. Homeoffice) sind auf jeden Fall ein Hinweis darauf, dass man das Ganze auch anders organisieren kann und die jeweilige Arbeit aus dem Unternehmen gänzlich auslagern könnte — was selbstverständlich vorab zu prüfen wäre.

Die Gründung von neuen Firmen, eine Übernahme einer Abteilung durch eine andere Firma oder die Beauftragung einer Firma, die bisherigen Tätigkeiten für die eigene und weitere Firmen zu übernehmen, sind inzwischen gang und gäbe.


Zebrastreifen

6.9.02023 4.4 (5)

Beitragsfoto: Zebrastreifen | © Stefan Schweihofer auf Pixabay

Konflikt

Je mehr man lernt und versteht, umso weniger weiß man. Diesen Konflikt muss man aushalten können, wenn man nach Wissen oder gar Erleuchtung strebt.

Leider wollen dies immer weniger Menschen und streben deswegen verstärkt in die heile Welt der absoluten Gewissheiten und festen Überzeugungen. Und es gibt dabei genügend Gleichgesinnte, die sich dies zu eigen machen und noch den eigenen Vorteil suchen.

Wenn ich eins in meinem Leben gelernt habe, dann, dass man sehr vorsichtig sein muss, wenn etwas ganz offensichtlich, glasklar und völlig verständlich ist. Noch mehr muss man aufpassen, sobald sich diese Gewissheiten zu einer Mehrheitsmeinung, wenn nicht gar zu einer Mehrheitsüberzeugung entwickelt haben.

Deswegen ist es demokratischer Brauch, dass sich jede Mehrheit auch um die Meinung der Minderheit zu kümmern hat und im Endergebnis Kompromisse auf der Tagesordnung stehen — mit einer einzigen Ausnahme, den faulen Kompromissen.

Das Leben ist nämlich ein Konflikt, die völlige Harmonie der Tod.

Fußgänger

Heilbronn ist schon etwas länger ein unsicheres Pflaster für Fußgänger, und so haben sich meine bessere Hälfte und ich in den letzten Jahren daran gewöhnt, dass man sich als Fußgänger nicht völlig unbeschwert durch die Straßen bewegen darf. Selbst beim Schaufensterbummel mitten in der Fußgängerzone muss man stets darauf achten, dass man nicht von irgendwelchen Fahrzeugen angefahren wird.

Gestern hatten wir sehr viel Glück, denn erst hat die automatische Notbremsung eines SUV dafür gesorgt, dass ich nicht mitten auf dem Zebrastreifen der Cäcilienbrunnenstraße unter die Räder kam, und später dann konnten sich meine bessere Hälfte und ich durch einen gelungenen Sprung vom Zebrastreifen zurück auf den Gehweg in der Wollhausstraße vor zwei „Rennwagen“ retten, wobei der zweite tatsächlich noch Gas gab, wahrscheinlich nur, um mit dem ersten Schritt zu halten, und eher nicht, um uns dann doch noch zu erwischen. Beide Raser setzten ihren Spurt bis zur Oststraße weiter fort — ich vermute einmal, dass es sich hierbei um eine Art Gedächtnisrennen für einen Gleichgesinnten handelte, der sich gerade vor Gericht verantworten muss.

Schlimmer als die Fußgänger sind nur noch die Eidechsen des neuen Eidechsenschutzgebietes im Heilbronner Osten dran, denn die werden sehr gerne auf dem Fußweg daneben plattgefahren. Manchen Radfahren scheint dies sogar etwas Freude zu bereiten — denn im Gegensatz zum Plattfahren von Fußgängern wird einem diese Aktion nicht negativ angerechnet und man muss später auch keine Krokodilstränen in Untersuchungshaft vergießen.

Zebrastreifen würden auch den Eidechsen nicht weiterhelfen, das können nur Menschen, die ein wenig mehr Rücksicht auf andere und ihre Umwelt nehmen.

Lob

Gestern war ich mit meiner besseren Hälfte in der Harmonie, um die ersten Gespräche für den kommenden Europa-Ball am Samstag, 13. April 2024 zu führen. Wir trafen dort auf zwei junge Männer, die uns nicht nur ein erstes Konzept vorstellten, sondern beim anschließenden Gespräch durch Fachkenntnis, Engagement und Kundenorientierung überzeugten.

Und so macht es besonders als Ehrenamtlicher großen Spaß, eine solche Veranstaltung zu planen und zu organisieren. Ich freue mich auf die folgende Besprechung und erlaube mir schon jetzt das Harmonie-Team zu loben. Auf jeden Fall mache ich mir seit heute keine Sorgen mehr darüber, ob es dieses Mal mit dem Europa-Ball in der Harmonie klappen wird oder nicht.


Feedback

Ein Leser meinte heute, dass der Begriff „meine bessere Hälfte“ eine gruselige Aussage sei. Ich halte diese Bezeichnung auch heute noch für völlig in Ordnung, und die beste Ehefrau von allen hat sich bis zum heutigen Tag darüber nicht beschwert. Wobei ich ich den allseits bekannteren Begriff „beste Ehefrau von allen“ dann doch für etwas zu stark aufgetragen empfinde und wohl deshalb den hier im Blog üblichen Begriff gewählt habe.

Wie sehen das die anderen Leser?

Luftschiff Hindenburg

24.7.02023 5 (3)

Beitragsfoto: Luftschiff Hindenburg | © Matthias Wewering auf Pixabay

Twitter

Als es diesem Microblogging-Dienst vermeintlich schlecht ging, habe ich mir überlegt, was mir sein Fortbestehen wert ist und dann auch dafür bezahlt. Denn keine auch noch so gute Sache kann alleine nur von Luft und Liebe leben. Aber mit solch einer antiquierten Einstellung finden sich offensichtlich nicht mehr sehr viele und schon gar nicht mehr ausreichend Mitbürger.

Und so nutzt Elon Musk diesen Microblogging-Dienst weiterhin dazu, um seine persönlichen Spielchen zu treiben. Leider aber nicht, um dem Rest der Welt ein Tool an die Hand zu geben auf das noch halbwegs Verlass ist.

Da ich für solche Spielchen weder Zeit noch Geld habe, wird mein Abonnement nun nicht mehr verlängert. Dies wird Elon Musk sicherlich nicht stören und wahrscheinlich wird es ihm auch weiterhin gelingen, um auch das neue X zum Erfolg zu führen. Jetzt bin ich wirklich einmal gespannt darauf, welche neue Geldquelle er dafür anzapfen kann — wenn er sie nicht bereits schon längst hat.

Hindenburg

Man merke sich bitte, dass nicht jeder senile oder gar grenzdebile Pöstcheninhaber gleich auch ein Hindenburg ist. Diesen Tatbestand kann man derzeit nicht nur auf Bundesebene, sondern bestimmt auch bei uns auf Landesebene bzw. in der Lokalpolitik feststellen.

Die Frage, die sich mir dabei stellt ist, ob sich diese armen Gestalten noch selbst an ihren Stuhl kleben oder von ihren Parteien dort angeheftet werden, da es ansonsten in diesen Parteien sehr trostlos aussieht.

Zudem muss man feststellen, dass im Gegensatz zu Hindenburg, der tatsächlich eine fundierte Berufsausbildung hatte und auf ein ausgefülltes Leben mit eigenen Erfolgen zurückblicken konnte, die heutigen „Hindenburgs“ meist nur noch mit einem „Gewähltwerden“ glänzen können.

Deshalb wäre es ganz gut, wenn sich jeder mit dem großen Glück Versehene alt werden zu dürfen, rechtzeitig fragt, ob es nicht besser wäre, wenn er seine politischen Ämter in jüngere Hände gibt, bevor er selbst zu einer reinen Witzfigur mutiert.

Wochenende

Am Wochenende gab es gleich mehrere sehr interessante und spannende Veranstaltungen. Zusätzlich schafften es meine bessere Hälfte und ich noch etwas das Tanzbein zu schwingen. Sehr gute Gespräche rundeten das Ganze ab. Und dazwischen gelang es mir noch die eine oder andere Klausur zu korrigieren. Was man halt so an einem ganz normalen Wochenende macht.

Andere erklären sich inzwischen einfach mal ganz kurz zur Alternative für Deutschland und vergessen dabei, dass es die bereits schon etwas länger gibt. Eigentlich sollten Profi-Politiker wissen, dass der Wähler letztendlich eher das Original wählen wird. Vielleicht wurde deswegen gleich noch ein erstes Kooperationsangebot hinterhergeschoben. Was mich dann doch etwas schockierte, wie die Union ihre eigenen Brandmauern, die sie immer so stolz und sehr offensiv präsentierte, gleich noch selber mit einriss.

Damit dürfte nun jedem klar sein, dass es der Union nur noch um die eigenen Pfründe geht und deren Politiker wirklich zu allem bereit sind, um wieder so schnell wie möglich an die Honigtöpfe zu gelangen. Wer nun mit solchen Parteien wie der CDU nicht mehr zufrieden ist, der muss nicht gleich anti-demokratisch wählen oder selber werden, denn es gibt noch genügend demokratische Alternativen.

Auf lokaler Ebene bieten sich die Freien Wähler an, die jenseits von jeglicher Parteipolitik weiterhin mit beiden Füßen fest auf dem Boden von Demokratie, Recht und Ordnung stehen und durch ihren ehrenamtlichen Einsatz das Beste für ihre Gemeinde und Mitbürger erreichen möchten.

Und so sind die Freien Wähler auch eine gute Wahl für alle, die sich in ihren (noch) demokratischen Parteien nicht mehr so wohl fühlen wie zuvor. Und selbst jene Mitbürger, die noch nie so richtig etwas mit Parteien anfangen konnten, finden bei den Freien Wählern Gleichgesinnte. Die politische Bandbreite ist dabei sehr ausgeprägt — allerdings stehen bei den Freien Wählern weiterhin die Brandmauern zu sämtlichen antidemokratischen Kräften. Die Freien Wähler wollen weiterhin Demokratie mitgestalten und nicht kaputtmachen!