Demokratie

Rettungsmöglichkeit 5 (7)

Beitragsfoto: Demokratie | © Gerd Altmann from Pixabay

Falls wir unsere Demokratie noch retten wollen, dann müssen wir schnellstmöglich zwei Dinge sicherstellen. Zum einen müssen sämtliche politischen Mandate auf zwei Legislaturperioden begrenzt werden — ohne eine einzige Ausnahme, auch nicht für Kaiserenkel, Fußballweltmeister oder Unterwäschemodelle.

Und zum anderen müssen wir unsere Parlamente jeweils auf maximal 120 Abgeordnete begrenzen, eine seit Jahrtausenden bewährte Größe für vernünftige Zusammenarbeit.

Selbstverständlich sollte dies dann auch Auswirkungen auf die Gemeinderäte der lokalen Ebene haben. Diesbezüglich wäre eine Größe von jeweils einem duzend Gemeinderäte anzustreben, was auch der teilweise haarsträubenden Suche nach halbwegs geeigneten Kandidaten zu gute käme.

Ich behaupte, dass alle Mitbürger, die gegen diese Vorschläge an sich sind, generell ein Problem mit der Demokratie haben.


Zeitungen

13.6.02024 5 (9)

Beitragsfoto: Zeitungen | © kalhh auf Pixabay

Einmal nur mit Profis

Diesen Spruch hat wohl schon jeder einmal gehört, manche von uns kennen diesen noch in einer etwas abgewandelten Form aus 1983. Mit Erstaunen konnte ich heute Morgen in der Nachbarschaft eine Zoll- bzw. Polizeiaktion bestaunen, ganz in meiner Nähe.

Dank der Heilbronner Stimme dürfte es auch dafür eine Erklärung geben, denn diese macht darauf aufmerksam, dass es nun auch in Heilbronn europaweite „Action Days“ gäbe. Europa ist bei uns eigentlich nicht so der Renner, aber wenn es gegen Profis geht, wohl egal welcher Art, legt man sich so richtig ins Zeug, wobei auch der eine oder andere Gemeinderat einmal so richtig aus den Puschen kommt.

Auf alle Fälle aber erinnert mich das Ganze und dies rein zufällig an Hubert Kah.

Einmal nur mit Erika (… dieser Welt entflieh’n) wurde im März 1983 als Non-Album-Single veröffentlicht, wird von mir gerade so nebenbei gehört und hilft mir bei der Erstellung meiner Fragen-Kompilation für morgen früh. Ich hoffe die Studenten haben beim Beantworten genau so viel Spaß wie ich beim Zusammenkopieren.

Statistik

Seit dem 8. Juli 2022 schreibe ich auch die Beiträge für die Freien Wähler auf meine.stimme.de. Bis heute wurden es 71 Beiträge, von denen so manche, sogar inhaltlich von schlechten Journalisten verfälscht, in die Heilbronner Stimme kamen. Mit dem Einstellen der Veröffentlichung meiner Beiträge dort, unterstütze ich sogar noch das Gute im Journalisten, indem ich diesen keine Munition mehr liefere, um auf meine Kosten für die politische Konkurrenz Werbung zu machen.

Und wenn ich schon einmal Statistiken bemühe, dann erwähne ich gerne noch, dass ich als Vorsitzender der Freien Wähler über 136 eigene Beiträge auf der Freien Wähler-Website geschrieben habe.

Stimme

Schon etwas länger hat die Heilbronner Stimme qualitativ guten Journalismus durch ehrenamtliche Schreiberlinge wie z. B. mich ergänzt. Später konnte man immer mehr erkennen, dass das ehrenamtliche Schreiben zuungunsten guter Journalisten weiter zunahm. Insgesamt litt die Qualität der Tageszeitung darunter.

Bald konnte ich auch immer öfters hören, dass vielen Heilbronnern das Echo (gleiche Firma, nur billiger) völlig ausreichen würde, was mich am lokalen Bedarf guten Journalismus durchaus etwas zweifeln ließ. Noch größere Zweifel kamen mir, als man das Echo ausdünnte, nun aber dafür eine Sonntagsausgabe der Heilbronner Stimme einführte.

Heute konnte ich nun zum ersten Mal in der Heilbronner Stimme lesen: „Dieser Text wurde unter Mithilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt“. — ich habe auf den ersten Blick keinen qualitativen Unterschied feststellen können, was übrigens nicht für den „klassischen“ Journalismus spricht.

Meine Befürchtung scheint sich nun zu bestätigen, dass die Stimme-Verantwortlichen möglichst billig Papier schwarz bekommen und dieses dann möglichst teuer an die Kunden verkaufen wollen. Der eigentliche Sinn und Zweck einer lokalen Tageszeitung scheint dabei völlig in den Hintergrund zu treten.

Bevor nun unter meinen eigenen Stimme-Beiträgen steht, dass diese eigentlich von einer künstlichen Intelligenz kommen, stelle ich die Veröffentlichung unter meine.stimme.de ein. Man muss nicht alles mitmachen, und da offensichtlich Zeitung bei der Stimme nachrangig ist, muss man sich nicht auch noch zum Sklaven einer Gewinnmaximierung völlig fremder Leute machen!

Am 16. September 2013 habe ich meinen ersten Stimme-Beitrag geschrieben. Bis heute sind es alleine für die EUROPA-UNION Heilbronn 274 Beiträge geworden.

Mögen jetzt andere die Zeitung füllen!


Screenshot meiner Website

Es hat nicht sein sollen 5 (8)

Beitragsfoto: Screenshot meiner Website von 2019

Und auch dieses Mal hat es nicht für einen Sitz im Gemeinderat gereicht. So ist das mit der Demokratie, man muss auch gewählt werden. Wie schon einmal gehabt, möchte ich als Erstes allen in den Gemeinderat Gewählten gratulieren und als Zweites „meinen Wählern“ von ganzem Herzen für ihre Stimmen danken!

Egal wie es auch ausging, mir haben die vergangenen Tage und Wochen wieder richtig Spaß gemacht – aber als Vorsitzender der Freien Wähler muss ich nun nicht nur die Verantwortung übernehmen, sondern auch die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Und schon alleine aufgrund meines Alters ist es nicht mehr angebracht, dass ich es in fünf Jahren ein drittes Mal versuche.

Selbstverständlich wünsche ich allen gewählten Stadträten viel Erfolg und Gottes Segen für ihre Tätigkeit zum Wohle der Stadt Heilbronn und ihrer Bürger!

Last but not least, bedanke ich mich auch bei allen Mitstreitern und selbstverständlich bei den Mitbewerben der anderen Listen für die letzten Wahlkampfwochen. Aber ganz besonders bedanke ich mich bei allen Freien Wählern, die zusammen mit mir für ein besseres Heilbronn gekämpft haben.

Nachtrag

Das muss jetzt doch noch sein!

Mittwoch wird offiziell gefeiert. Inoffiziell darf es heute nicht zu lange dauern, denn morgen ist Vorlesung. Und wer wissen möchte, was am besten zu einem Lied aus 1980 passt, das übrigens auf der Platte „Silberblick“ zu findet ist, dann ist es ein Moet & Chandon Grand Vintage 2015.