Frau mit PC und Maske

Daten- und Nichtraucherschutz 5 (1)

Beitragsfoto: Frau mit PC und Maske | © Pixabay

Das sind zwei Gesetze, die ich ganz persönlich für nicht schlecht halte, auch wenn bei letzterem in Deutschland erneut der Amtsschimmel mehr als sonst üblich zugeschlagen hat.

Seit einiger Zeit werden nun auch diese beiden Gesetze durch das „Lex Covid-19“ immer weiter außer Kraft gesetzt. Nehmen wir z. B. die Datenschutzgrundverordnung, die jedem noch so kleinen Weblog-Schreiber sehr viel abverlangt, aber außer von diesen wohl kaum noch beachtet werden muss.

Seit Anfang des Jahres werde ich von nicht angefragten Werbe-Mail aus Verwaltungen und von Firmen nur so überschüttet. Dabei hilft es überhaupt nichts, dass man diese immer wieder von Neuem abbestellt — dies führt nur zum Validieren der eigenen E-Mail-Adresse und noch mehr Datenmüll.

Und wer glaubt, dass einem der Landesdatenschutzbeauftragte mit seinen Mitarbeitern weiterhelfen kann, der glaubt bestimmt auch an den Weihnachtsmann.

Ich gehe einmal davon aus, dass dies nur ein Problem von wenigen ist, der Rest guckt wohl kaum oder selten in den eigenen digitalen Posteingang, oder freut sich sogar darüber, dass er möglichst viel bunte Mail bekommt.

Schlimmer aber ist, da dies nicht nur der Umwelt schadet und Ressourcen verschwendet, sondern auch die Gesundheit von sehr vielen schädigt, die zunehmende Aufhebung des Rauchverbots in öffentlichen Gebäuden, Schwimmbädern, Bahnhöfen, Bushaltestellen und Gaststätten aller Art. Dank COVID-19 dürfen unsere Raucher ihrer Sucht wieder fast überall ungehemmt frönen und ihre Mitbürger erneut belästigen.

Ich werde nun damit beginnen — als Notwehrsituation so zusagen — alle meine bisherigen Gaststättenempfehlungen diesbezüglich zu ändern.

„Drei Wochen war der Frosch so krank!
Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank!“

Wilhelm Busch, Münchener Bilderbogen (1862: Nr. 325, Die beiden Enten und der Frosch)

Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

23.6.02021 5 (1)

Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Hektik

Schon erstaunlich, zu wieviel Hektik unsere Regierung, nach 16 verbummelten Jahren, in den letzten Wochen dieser Legislatur noch fähig ist. Ein Minister nach dem anderen verkündet Dinge, die er später selbst nicht mehr zu verantworten hat. Und die meisten Parteien haben es endlich geschafft, noch ein eigenes Wahlprogramm herauszugeben — wobei auch die meisten Wähler wissen, dass diese Versprechen heutzutage das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt werden. Gut dabei ist aber, dass doch noch einige Kandidaten und ihre Parteien zumindest den Anschein erwecken, dass sie sich überhaupt für die Wählermeinung, deren Wünsche und Bedürfnisse interessieren.

Fußball

Wenn uns heute Abend noch die deutsche Fußballmannschaft verzaubert und dabei sogar gegen die ungarische gewinnt, dann kann man es, so glaube ich zumindest, durchaus verschmerzen, dass die eigenen Füße nicht im Vierwaldstättersee baumeln. Dafür gibt es aber im September 2021 die 5. Hertensteiner Gespräche, und wenn alles klappt, das entsprechende E-Book noch zum Jahresende.

Vorlesen

Motiviert vom Vorlesen an der Grundschule, freue ich mich jetzt schon darauf, bei der Lesung am Europaplatz, welche von der EUROPA-UNION Heilbronn veranstaltet wird, im Juli den Anfang machen zu dürfen. Ich werde, dem Leseort angemessen, aus meinem Buch „Europa ist für alle da!“ vorlesen und freue mich schon jetzt auf die daraus resultierenden Fragen und Gespräche.

Das gestrige Vorlesen in einer 2. Klasse an der Dammgrundschule hat richtig Spaß gemacht, mehr aber noch, dass ich nach der, durch COVID-19 verursachten, Vorlesepause, doch so gute Lesefortschritte bei den Schülern feststellen konnte. Da hat die Klassenlehrerin, trotz der bekannten Schwierigkeiten, sehr gute Arbeit geleistet. Und die Schule hat jetzt auch digitale Tafeln; zu meinem Bedauern kam ich noch nicht dazu, diese näher zu betrachten.

Man konnte aber auch ganz gut sehen, wie sich die Schüler — ich hatte sie noch aus ihrer Container-Zeit in Erinnerung — verändern, wenn man ihnen ein, der Bildung und Erziehung angemessenes, Lernumfeld bietet. Schade nur, dass dies von den städtischen Verantwortlichen einfach immer noch nicht erkannt wird.

E-Book

Wie gerne würde ich jetzt am Vierwaldstättersee sitzen und die Füße ins Wasser baumeln lassen. Da dies zurzeit wohl kaum realisierbar ist, habe ich die mir zur Verfügung stehende Zeit genutzt und den dritten Band der Hertensteiner Gespräche als E-Book herausgegeben. Mein Dank geht dabei an Detlef Stern, der dies möglich gemacht hat.

Website des Tages

A Map of the Online World in Incredible Detail

Ich habe ganz genau nachgeschaut, mein Weblog ist noch nicht dabei. Wenn man aber bedenkt, dass es inzwischen unzählige Websites gibt, so freue ich mich jeden Tag darüber, dass mein Weblog immer ein paar Leser hat.


Berg

26.4.02021 5 (2)

Spielzeug

So ein Weblog kann auch ein gutes Spielzeug sein; gerade prüfe ich einmal, wie ich Zettel, die ich auf Ulysses geschrieben habe, mit einem Mausklick auf meinem Microblog veröffentlicht bekomme.

Städtischer Haushalt

Das ist nach der Lektüre des aktuellen Haushaltsentwurfs eine gute Ablenkung, verdrängt den Ärger bevor er entsteht und lässt mir Zeit, um dazu in einem späteren Beitrag mal etwas näher auf Haushaltsentwürfe und -beratungen einzugehen. Vielleicht schaffen es die Verantwortlichen auch bis zum Beschluss des Haushalts, die eine oder andere Unstimmigkeit noch ausräumen zu können — man darf die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

Treffpunkt Europa & Partizipation

Inzwischen sind auch die Vorbereitungen zum diesjährigen virtuellen Treffpunkt Europa so gut wie abgeschlossen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich die 14 Videobeiträge am besten im Videochat vorführen kann. Das Schöne an ehrenamtlichen Veranstaltungen ist dabei, dass eigentlich keiner wirklich ein professionelles Produkt erwartet, und man ganz entspannt den Schwerpunkt auf die zwischenmenschliche Kommunikation legen kann, ob bei einer Präsenzveranstaltung oder auch virtuell.

Eine ganz andere Hausnummer wird, wenn wir uns die Unterstützung des Gemeinderates sichern können, der nächste Treffpunkt Europa auf dem Kiliansplatz werden — aber das ist eine ganz andere Geschichte; weiterhin bin ich diesbezüglich davon überzeugt, dass das überhaupt kein Problem wäre, wenn die Mitglieder der Partnervereine der EUROPA-UNION auch regelmäßig wählen gingen.