Maskerade

17.8.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Maskerade | © Pixabay

Beschleuniger

Heute melden sich unsere selbsternannten Beschleuniger — Hinterbänkler im Deutschen Bundestag — zu Wort und wissen wieder einmal alles besser. Dabei müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass der Deutsche Bundestag aus reiner Kriegslust heraus, Soldaten in einen zwanzigjährigen Einsatz geschickt hat und bis heute völlig ahnungslos ist, was das bedeutet und wie man damit umgehen muss.

20 lange Jahre lang haben sie sich bestenfalls als Kriegstouristen und Schmuggler betätigt und tatenlos zugesehen, wie immer mehr eigene Soldaten gefallen sind.

Diese inkompetenten und völlig verantwortungslosen „Beschleuniger“ rennen jetzt wie aufgeschreckte Hühner durch die Gegend und machen alles noch viel schlimmer.

Dabei muss man sich auch die Frage stellen, was man mit bis zu 100 000 Afghanen in Deutschland macht, die sich nie und nimmer bei uns integrieren wollen oder können.

Unser Renten-, Sozial- und Krankensystem ist jetzt schon kaum noch aufrechtzuerhalten und verträgt de facto keine weitere Belastung mehr. So muss man sich nicht wundern, wenn unsere Bevölkerung langsam aber sicher nicht nur an unseren Politikern zweifelt, sondern die Demokratie an sich in Frage stellt.

Überraschung

Wer von der Situation in Afghanistan überrascht ist, muss erst einmal erkennen, dass wer von Tuten und Blasen überhaupt keine Ahnung hat, immer wieder überrascht werden wird. Unsere deutsche Leitungslösung ist: „Wir sind alle nur noch blöd und das ist auch gut so!“

E-Scooter

E-Scooter mögen zwar derzeit in Heilbronn eine angesagte Fortbewegungsmöglichkeit sein, aber sie sind auf keinen Fall, gesamtwirtschaftlich betrachtet, ein Gewinn, noch ökologisch sinnvoll.

Es handelt sich dabei um Billigprodukte, die regelmäßig ersetzt werden müssen und schon deshalb eine Ressourcenverschwendung darstellen. Ich rede schon gar nicht davon, wie viele E-Scooter in den Neckar gelangen und den Fluss weiter schädigen. Auch muss man sich fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, so viele Akkus ungenutzt in der Gegend herumstehen zu haben — schon alleine dieser unnötige Stromverbrauch summiert sich ganz gewaltig.

Dies wäre nur dann ökologisch und wirtschaftlich zu tolerieren, wenn man die Roller-Akkus, wie hoffentlich bald auch die der Elekroautos, in ein Gesamtsystem integriert, wobei die Akkus dann halbwegs wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden.

Wenn man dies nicht sicherstellt, schädigt man unsere Umwelt mehr als wenn man mit den ältesten Dieseln durch Heilbronn fährt! — Was wieder einmal zeigt, dass es der Politik nicht um Lösungen, sondern nur um die Schau und Selbstdarstellung geht!

Noch erstaunlicher ist es aber, wie man den Heilbronner E-Scooter-Betreibern entgegenkommt. Diese dürfen ohne Weiteres ihre Roller an Kinder vermieten, müssen nicht einmal sicherstellen, dass diese nicht völlig überlastet — mit mehr als zwei Personen oder gar als Transportmittel, für z. B. Kühlschränke, fungieren — eine Gefährdung für den Straßenverkehr darstellen, ganz besonders für die Bereiche, die einst für die schwächsten Verkehrsteilnehmer reserviert waren.

So hoffe ich, dass diese Unternehmen, welche die Umwelt besonders schädigen und Menschen gefährden, zumindest finanzielle Reserven bilden müssen, um später für die von ihnen verursachten Schäden auch aufzukommen.

Und von der Stadtverwaltung wünsche ich mir, dass sie zumindest dafür sorgt, dass keine Kleinkinder mit den E-Rollern unterwegs sind. Hier wäre es weit besser, wenn man diese Kinder in die vorhandenen Carsharing Autos setzt, dort sind sie angeschnallt und und haben auch etwas Blech um sich herum.

Mein Vorschlag für die E-Scooter Betreiber ist, dass die Roller, sobald sie mehr als 100kg Gewicht registrieren, nicht mehr zu fahren sind.

Website des Tages

Elektromobilität [Website dieses Bundesministeriums nicht mehr vorhanden]

So ganz durchdacht ist das Ganze noch nicht. Es fehlen wohl noch ein paar Jahrzehnte Bürokratie.


Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

11.8.02021 5 (2)

Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Wahlgeschenke

Jeder hat es gewusst, dass kurz vor der Bundestagswahl wieder alles möglich sein wird. Und plötzlich sind auch alle wissenschaftlichen Erkenntnisse nur völliger Blödsinn. Jeder wird auch wissen, dass nach der Bildung einer neuen Regierung, alles wieder ganz anders sein wird.

Das Schlimme dabei ist nur, dass es unsere Parteien dieses Mal geschafft haben, Berufspolitiker als Spitzenkandidaten aufzustellen, die wirklich keiner haben möchte und denen wirklich alles fehlt, um überhaupt eine Spitzenposition zu besetzen. Und dies wird nun mit der Gewissheit gekoppelt, dass in Deutschland der Begriff „Spitzenkandidat“ überhaupt nichts mehr bedeutet. So können wir nur darüber spekulieren, was geschieht, wenn der größte deutsche Bundestag erstmals zusammentrifft und gut 1 000 Abgeordnete darüber diskutieren, welcher Berufspolitiker dieses Mal an der Reihe ist; von Söder über Habeck bis hin zu Gauland ist wohl alles möglich.

Mich würde es nicht einmal mehr wundern, wenn „wegen der aktuellen Herausforderungen“ gleich mehrere Bundeskanzler gewählt werden, einer fürs Klima, einer fürs Gendern, einer für die Wirtschaft und einer zur Bespassung der Bundestagsabgeordneten.

Currywurst

Was habe ich mir die Füße wund gelaufen, nur weil spät abends noch ein einheimischer Kamerad darauf bestanden hat, dass man noch die beste Currywurst Berlins probieren muss. Die Wurst war dann aber auch die Mühen wert. Was letztendlich dazu führte, dass ich mir ein paar Monate später auch im Ruhrgebiet die beste Currywurst erlaufen musste.

Bis heute bin ich mir nicht sicher, ob die beste Currywurst im Ruhrgebiet oder in Berlin angeboten wird. Ich weiß nur, wann mir eine Currywurst nicht schmeckt und das kommt leider immer häufiger vor.

So hat vor Kurzem wohl in einer Wolfsburger Kantine ein dafür Verantwortlicher, entgegen der allgemeinen Meinung in den Medien, kein Zeichen setzen wollen, sondern nur guten Geschmack bewiesen. Was durch die jüngsten entsprechenden Äußerungen eines ehemaligen Kanzlers nunmehr auch bestätigt wurde.

Uniform

Es ist beeindruckend, wie man immer wieder feststellen kann, dass eine Uniform noch lange keinen Soldaten macht. Absolut drollig ist dabei, wie Journalisten und sogenannte andere Experten überrascht sind, „dass die afghanische Armee so hilflos ist“.

Schon seit Jahrzehnten lassen Politik und sogenannte Experten in Afrika und anderswo Kanonenfutter produzieren. Und gerade darf man in Afghanistan wieder feststellen, dass ein „Kleider machen Leute“ auch dort nicht funktioniert.

Und gerade jene Uniformträger, die am schnellsten vor „ihrem Gegner“ davonlaufen, werden bei uns, wenn sie großes Glück haben, schließlich als Flüchtlinge ankommen. Ich möchte mir nicht ausmalen, was mit jenen „Soldaten“ geschieht, die von uns Europäern dazu motiviert wurden, wegen der Emanzipation, in Uniformen zu schlüpfen — ihr Erwachen wird wohl schrecklich werden.

Und auch bei uns hat die Politik, die meint, wirklich alles mit immer mehr Schulden lösen zu können und bestimmt auch den Weltuntergang mit Krediten finanzieren wird, inzwischen dafür gesorgt, dass sich nun auch in Deutschland die letzten Heuler in Uniformen zwängen.

Dabei ist es einzig und alleine die Bereitschaft, für „die eigene Sache“ zu sterben und dies zu jeder Zeit, was einen Soldaten ausmacht; dies war schon immer bekannt, nämlich, dass zum Kämpfen können, auch das Kämpfen wollen gehört.

Länder, die nur noch oder großteils aus „Drückebergern“ bestehen, werden sobald es zum Schwur kommt, ihre eigene Existenz nicht mehr sichern können. Dies sieht man gerade in Afghanistan — und auch bei uns wird es nicht mehr anders sein.

Zu befürchten steht darüber hinaus, dass unsere letzten eigenen Soldaten demnächst wieder völlig umsonst verheizt werden. Und dies gerade von jenen, die sich nie und nimmer selbst für andere einsetzen werden.

So bleibt nur zu hoffen, dass es bei uns zuhause nie mehr zum Schwur und seiner Erfüllung kommen wird!

Website des Tages

Robert Koch Institut – COVID-19

Hoffen wir, dass zumindest das Robert Koch Institut nicht damit beginnt, sich die Welt schönzurechnen.


Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

9.8.02021 5 (3)

Impfen

Soll nochmal einer sagen, wir Heilbronner seien nicht innovativ. Woanders gibt es Würste mit Senf, Kuchen oder Einkaufsgutscheine. Bei uns wird da schon anders hingelangt.

Lassen Sie sich impfen!

Afghanistan

Afghanistan ist ein Land welches seit längerem unter dem Einfluss der Russischen Föderation, Chinas, Pakistans und des Irans steht. Als die USA 2001 ebenfalls zu der Überzeugung gelangten, dort eigene Interessen wahren zu wollen, starteten sie dies anfangs sogar äußerst kompetent, indem sie ihren Geheimdiensten und Kleinkriegskräften das Feld überließen.

Aus mir nicht ganz nachvollziehbaren Gründen, weiteten die USA ihr erfolgreiches Engagement aus und motivierten ihre Partner, an einem „Krieg“ teilzunehmen, der mit dieser Ausweitung keine strategische Grundlage mehr hatte.

Eine gewaltaffine deutsche Regierung nutzte die sich bietende Gelegenheit, um damit wohl innenpolitisch punkten oder bloß eigene Phantasien verwirklichen zu können. Deshalb wurde die Bundeswehr in einen Einsatz geschickt, der keine Grundlage hatte, um auch nur ansatzweise erfolgreich sein zu können und, rein militärisch betrachtet, auch niemals hätte stattfinden dürfen. In einem damals veröffentlichten Artikel hatte ich dies als „kriegsgeil“ bezeichnet.

Wenn die damalige Regierung nur annähernd ihre Hausaufgaben gemacht hätte, wäre sie diesbezüglich nie an den Bundestag herangetreten. Alternativ hätte sie aber dem Bundestag und den Bürgern offenbaren müssen, dass, wenn alles gut geht, wir mit einem Einsatz von unbestimmter Dauer und einem entsprechenden Etat im zweistelligen Milliardenbereich rechnen müssen. Und zudem mit ca. einhundert toten sowie hunderten verwundeter Soldaten rechnen müssen. Darüber hinaus die Bündnisverteidigung nicht mehr aufrechtzuerhalten ist. Ganz zu schweigen von einem daraus resultierenden Zuzug zigtausender Afghanen, die sich weder in unsere Gesellschaft einbringen wollen noch können, was weitere Milliardenkosten mit sich bringen wird.

Leider ließen sich die damaligen Politiker als verantwortungsvolle starke Männer und Frauen feiern und ließen dabei die Bürger völlig im Unklaren. Diese verantwortungslose Politik wurde im Anschluss von den folgenden Regierungen übernommen und weiter zur reinen Farce ausgebaut. So dürfen wir heute froh darüber sein, dass andere Regierungen etwas vernünftiger und verantwortungsvoller waren und damit auch unsere Gefallenen- und Verwundetenraten etwas gesenkt haben.

Und kaum ist der „Einsatz“ beendet, schreien deutsche Politiker nach einem Nachschlag!

Was ist heute anders?! Der Verantwortliche sind weiterhin die Vereinten Nationen, die ohne eine tatsächliche Zustimmung der Russischen Föderation, Chinas, Pakistans und des Irans für Afghanistan weiterhin keine tragbare Lösung anbieten können.

Eine abwegige Alternative wäre, diese Länder als Teil des Problems mit einzubeziehen. Denn damit wäre das Afghanistanproblem zu groß, selbst für die Vereinten Nationen.

Deshalb kann es, neben politischen Lösungsversuchen, nur Konflikteingrenzungsversuche geben, die hauptsächlich die Flüchtlingsströme in jene Länder lenken, wo sich die Afghanen annähernd wohl fühlen: Iran, Pakistan, Türkei, Saudi-Arabien und Indonesien, oder die Waffen- und Munitionslieferungen nach Afghanistan zu unterbinden versuchen.

Weiterhin völlig abwegig ist es, dort westliche Soldaten einzusetzen oder irgendwelche Ziele zu bombardieren.

Im Falle, dass man tatsächlich eine entsprechende Strategie entwickelt, könnte man ggf., wie anfangs auch angedacht, mit Geheimdiensten und Kleinkriegskräften den Konflikt zu steuern versuchen — aber auch hierfür muss man unseren Bürgern den Preis nennen!

Frankenbahn

Am Beispiel der Frankenbahn kann man ganz gut beobachten, wie Politik bei uns seit Jahren nicht mehr funktioniert. Bürgermeister und selbst die EUROPA-UNION Heilbronn setzen sich spätestens seit 2006 für den Ausbau der Frankenbahn ein, was eigentlich nur eine Beseitigung der letzten Kriegsschäden gewesen wäre.

Zum einen käme dies dem Nahverkehr, den Pendlern und dem nördlichen Teil der Region Heilbronn-Franken zugute und zum anderen würde es die Chance erhöhen, dass die Eisenbahnmagistrale Berlin – Mailand wieder hergestellt werden könnte.

Der Vorteil bei letzteren wäre, dass Heilbronn tatsächlich an die Bahn angebunden wäre und Baden-Württemberg zudem eine Ausweichstrecke für die Rheinschiene hätte.

Dies alles wurde vor der Verabschiedung des letzten Bundesverkehrswegeplans unseren verantwortlichen Politikern mitgeteilt. Diese versprachen zwar unisono sich für die Frankenbahn einzusetzen, stimmten dann in Berlin aber gegen die Frankenbahn.

Als sich dann noch der baden-württembergischen Verkehrsminister für die Frankenbahn als nicht zuständig erklärte, mussten die Befürworter eines zeitgemäßen Schienenverkehrs zur Kenntnis nehmen, dass die Region Heilbronn-Franken nicht im Interessenschwerpunkt der Landesregierung liegt.

Inzwischen hat die Landesregierung im Zuge von Stuttgart 21 sogar Fakten geschaffen, um auch zukünftig eine Wiederherstellung der Eisenbahnmagistrale Berlin – Mailand zu verhindern, indem sie z.B. die Gäubahn an den Flughafen verlegt.

Heute darf man wieder einmal in der Zeitung lesen, dass sich unsere Politiker für die Frankenbahn einsetzen wollen — zumindest jenen Politikern, die bereits schon einmal im Bundestag gegen die Frankenbahn gestimmt haben, sollte man nicht mehr Glauben schenken.

Was diese Vorwahlkampfaktivitäten unserer Politik wirklich bedeuten, kann man ebenfalls in der Zeitung lesen. Der notwendige Ausbau der Frankenbahn wird weiter verzögert. Neu dabei ist nur, dass jetzt Berater und Experten ihren Lebensunterhalt mit der Frankenbahn verdienen dürfen.

Ich wage zu behaupten, dass sich auch in den kommenden 15 Jahren in Sachen Frankenbahn nichts bewegt, so wie in den vergangenen sieben Jahrzehnten auch schon nicht.

Website des Tages

Magistrale für Europa [Website nicht mehr vorhanden]

Die Eisenbahnstrecke Paris – Budapest ist einfach populärer als eine Strecke Berlin – Mailand, welche, was Italien angeht, bereits bis nach Neapel reicht.