The Alan Parsons Project

Dem deutschen Fernsehzuschauer ist zumindest der Anfang des Songs „Luzifer“ (1979) bekannt, der in den ersten Jahren im Original und später dann in einer Abwandlung als Erkennungsmelodie des noch heute ausgestrahlten Fernsehmagazins „Monitor“ (seit 1965) genutzt wird. Diese Erkennungsmelodie besteht aus einem Morsecode „E“-„V“-„E“ zu Beginn des Songs, was zugleich auch der Titel des gesamten Albums „Eve“ (1979) ist.

Gegründet wurde das Alan Parsons Project 1975 von Alan Parsons und Eric Woolfson und erregte sogleich mit seinem ersten Album „Tales of Mystery and Imagination“ (1976) meine Aufmerksamkeit, da zu dieser Zeit Edgar Allan Poe nicht nur Thema im Englischunterricht war, sondern seine Geschichten auch außerhalb der Schule gerne von mir gelesen wurden. Alan Parsons Debütalbum basiert dabei auf Geschichten von Edgar Allan Poe und auch der Titel ist der einer Erzählungssammlung Poes. Der Song „A Dream Within a Dream“ aus diesem Album und das ihm zugrundeliegende Gedicht wurden von mir bereits in einem älteren Blogbeitrag aufgeführt.

Das danach erschienene Album „I Robot“ (1977) basiert auf einer Geschichtensammlung Isaac Asimovs, dessen Geschichten zu dieser Zeit sehr populär waren.

Über Jahre hinweg war dann das Folgealbum „Pyramid“ (1978) mein absoluter Favorit, und selbst heute wird es von der gesamten Familie noch gerne gehört.

Das oben bereits erwähnte Album „Eve“ (1979) wurde von mir dann sofort nach dem Erscheinen gekauft und bestätigte erneut, dass man bei Alan Parsons nichts falsch machen kann. Deshalb schlug ich auch gleich bei den beiden folgenden Alben „The Turn of a Friendly Card“ (1980) und „Eye in the Sky“ (1982) zu.

Später dann ergänzte ich noch meine CD-Sammlung mit den Alben „Ammonia Avenue“ (1984) und „Vulture Culture“ (1985), wobei ich aber feststellen musste, dass mein Interesse jetzt anderen Musikgruppen und -richtungen galt.

Der Vollständigkeit halber führe ich noch diese weiteren Alben mit auf: „The Best of the Alan Parsons Project“ (1983), „Stereotomy“ (1986), „Gaudi“ (1987), „Tales of Mystery and Imagination ’87“ (1987), die Kompilationen „The Instrumental Works“ (1988) und „Gold Collection“ (1988), sowie „Live in Colombia“ (2016). Darüber hinaus sind unzählige weitere Kompilationen zu finden, die ich weder kenne, noch alle aufführen kann.

Übrigens, das Alan Parsons Project hat sich bereits 1987 aufgelöst.

Take this kiss upon the brow! And, in parting from you now, Thus much let me avow –

Edgar Allan Poe, A dream within a dream

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