Beitragsfoto: Mann beim Ausfüllen eines Formulars | © Pixabay
Ich gehöre noch zu jenen, die mit Papiervisitenkarten groß geworden sind. Von meinen Arbeitgebern und von einer ehrenamtlichen Tätigkeit her bekam ich diese Kärtchen immer wieder gestellt. Und auch für alle meine eigenen Unternehmungen habe ich mir immer entsprechende Visitenkarten erstellen lassen. Zusätzlich noch für meine beiden eigenen Wahlkämpfe, weil mir dies sinnvoll erschien.
Alle diese Visitenkarten hatten eines gemeinsam, ich hatte immer mehr davon als ich tatsächlich benötigte. Einen Unterschied gab es nur bei meinen Wahlkampfkarten zu den anderen, denn erstere waren beidseitig bedruckt.
Meine echten Visitenkarten nutzte ich noch für Nachrichten aller Art und konnte dabei auch die gängigsten Visitenkartenabkürzungen auswendig. Diese Art der Kommunikation gefiel mir sehr gut, hatte leider aber den großen Nachteil, dass die meisten in meinem Umfeld damit wenig anzufangen wussten.
Und so habe ich mich schon vor Jahren bereits für eine „digitale“ Visitenkarte entschieden. In der aktuellen Version ist es eine schwarze Plastikkarte, die ich Interessenten vorzeigen kann. Diese können sämtliche Inhalte nur durch deren NFC-Funktion erhalten. Und weniger technisch versierte Zeitgenossen können einfach den QR-Code auf deren Rückseite nutzen.
Egal wie, alle Nutzer werden auf diese Website geleitet, wovon sie dann meine Verbindungsdaten abgreifen oder gerne auch teilen können.
Der Charme dabei, ich kann die bereitgestellten Daten jederzeit ändern, ergänzen oder auch gleich auf eine Landing Page oder mein Blog umleiten.
Was ich damit allerdings nicht mehr kann ist, einen Sammler zu erfreuen oder einfach und schnell eine Nachricht zu hinterlassen — wobei es kaum noch Menschen gibt, die diese noch lesen geschweige denn verstehen können.
