Was ist ein Zitat?

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Nachdem es inzwischen auch in der akademischen Welt üblich zu sein scheint, seitenlang Sokrates zu zitieren, sollten eigentlich viel mehr Menschen darüber nachdenken, was es mit diesem ‚Zitieren‘ auf sich hat.

Ein erster Hinweis kann zwar Wikipedia geben, aber dies schützt leider nicht davor, dass viel zu viele Mitmenschen Zitate verwenden, die dann im Anschluss einer Überprüfung nicht standhalten.

Deshalb sollte es zur Selbstverständlichkeit werden, dass man Zitate nur dann verwendet, wenn man sich über deren Ursprung auch sicher ist.

Unabhängig davon habe ich selbst über Jahre hinweg Zitate gesammelt, deren Autoren ich nicht kannte, ursprünglich mit der Absicht, diese auch ermitteln zu können. Vor ein paar Jahren habe ich dieses Unterfangen eingestellt und die noch verbliebenen herrenlosen Zitate in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.

Eines meiner Lieblingszitate stammt übrigens von Johann Wolfgang von Goethe und ist in dem Buch Wilhelm Meisters Lehrjahre (Fünftes Buch – Erstes Kapitel) zu finden:

„Man sollte … alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“

Johann Wolfgang von Goethe

In den kommenden Wochen werde ich auf dieser Website weitere Zitate folgen lassen und hoffe damit, dem einen oder anderen eine kleine Freude bereiten zu können.

Leipzig im Sommer

„Misquotation is, in fact, the pride and privilege of the learned. A widely-read man never quotes accurately, for the rather obvious reason that he has read too widely.“

Hesketh Pearson, Common Misquotations (1934, Introduction)

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