Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Der heutige Tag begann für mich mit einem Käffchen, wobei es dieses Mal tatsächlich eine Tasse Tee war. Neben ein paar Büchern, die Detlef Stern wieder zur Stadtbibliothek zurückbrachte, befand sich auch eine CD von Midnight Oil. Obwohl mir diese Gruppe gänzlich entfallen war, erinnerte ich mich doch sofort wieder an deren Hit „Beds Are Burning“, welcher sich auf der LP „Diesel and Dust“ (1987) befindet.

Zuvor gefiel mir bereits deren Album „Red Sails in the Sunset“ (1984) ganz gut. Nun lassen wir aber mal die Generale reden …

Zum Schluss dann noch mein eigentlicher Favorit der Gruppe: „The Dead Heart“. Dieser Song befindet sich ebenfalls auf dem „Diesel and Dust“ Album.

Detlef Stern meint, man könne durchaus auch de neueren Stücke der Gruppe anhören. Deren musikalisches Ende im Jahr 2002 habe ich schon gar nicht mehr mitbekommen. Und für jene, die wie ich die Gruppe in die 1980er-Jahren einsortieren, sei darauf hingewiesen, dass es diese Gruppe bereits 1978 bzw. gar schon 1972 gab.

Da die Gruppe von Down Under stammt, dauerte es wohl eine ganze Weile bis sie auch in der nördlichen Hemisphäre angekommen war.

„Sitting on the fence both ears to the ground,
The fat cats still push the thin cats around.“

Midnight Oil, When The Generals Talk (1984)

Konzert

Musikvideo der Woche 5 (3)

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Heute gab es eine eher entspannende Vorlesung, wobei ich mir nicht so ganz sicher bin, ob ich auch verstanden wurde. Auf alle Fälle ging meine offen vorgetragene Kritik an den anwesenden Studenten völlig spurlos an denselben vorbei. Bei uns ist man inzwischen so lange für Eigenverantwortung zu jung, bis man dann ganz plötzlich viel zu alt dafür ist.

Könnte aber auch nur sein, dass ich mich immer gerne selber mit den Besten gemessen habe und nun nicht mehr verstehen kann, dass den meisten Mitmenschen das nicht ganz der Letzte zu sein völlig ausreicht — was überhaupt nicht schlimm ist, es ist einfach nur eine andere Lebenseinstellung.

Vielleicht sind meine Themen aber heutzutage für Vorlesungen einfach auch nur viel zu komplex und müssten eher in interessierten Kleingruppen „abgearbeitet“ werden. Mit dieser Erfahrung dürfte ich nicht alleine sein, wohl deshalb gibt es schon etwas länger Versuche des agilen Studierens.

Ich bin nun nach ein paar Semestern an der Hochschule zu der Überzeugung gelangt, dass es weit besser wäre, wenn weniger studieren und sich wieder mehr um richtige Arbeit bemühen, die nicht zu viel völlig unnötiges Denken fordert und nur so viel wie es der Job erfordert, was schon mehr sein dürfte als viele noch erbringen können. Immer weniger schaffen es gute Gesellen zu werden und versuchen sich als Ersatz an einem BA — ganz egal in was. Aber immer noch weit besser als sogleich in ein arbeitsloses und völlig sinnloses Leben abzugleiten. Und wer weiß, vielleicht kommt der eine oder andere geläutert aus diesem studentischen Umweg heraus und wird zum Schluss noch ein sehr glücklicher und erfolgreicher Handwerker.

Nun aber zu meiner Musik für diese Woche. Wishbone Ash gehörten mit zu den ersten von mir gehörten Rockgruppen. Die Gruppe gründete sich 1969 in Devon und dürfte den meisten meiner Altersgenossen als Vorgruppe zu anderen bekannten Bands in Erinnerung geblieben sein.

„Errors Of My Way“ befindet sich auf dem ersten Album „Wishbone Ash“ (1970) der Gruppe. Zwei Jahre später gab dann die Platte „Argus“ uns Jüngeren neue Gedankengänge mit auf den Weg.

„I’m leaving to search for something new
Leaving everything I ever knew
A hundred years in the sunshine
Hasn’t taught me all there is to know

The valley, we will gather there
Helpless in our surrender
Tomorrow the plow becomes the sword
Make us stronger in our danger

Time will pass away
Time will guard our secret
I’ll return again
To fight another day

I’ll have to be a warrior
A slave I couldn’t be
A soldier and a conqueror
Fighting to be free“

Wishbone Ash, Warrior (1972)

Dann noch „So Many Things To Say“ vom Album „Wishbone Four“ (1973).

Für den Schluss musste ich mich zwischen „Blowin’ Free“ und „The King Will Come“ entscheiden. Beide findet man auf der „Argus“-LP. Auf alle Fälle dürfte der nun folgende Song besser zu meiner oben thematisierten Vorlesung passen.

„The sky will fall, the earth will pray
When judgment comes to claim its day“

Wishbone Ash, The King Will Come (1972)

Konzert

Musikvideo zum Montag 5 (2)

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Auf Wunsch eines einzelnen Herrn nun etwas YES. Ich musste mich dazu erst wieder reinhören, da mir das Lied „Owner of a Lonely Heart“ (1983) aus deren Poprock-Phase zuallererst in den Kopf kam, sicherlich aber nicht die Musik ist, warum sich Andreas die Gruppe hier im Blog erwähnt wünschte.

Und so fange ich sogleich einmal mal mit einem der eher epischen Songs der Gruppe an, nämlich dem Lied „Awaken“, das sich auf dem Album „Going for the One“ aus dem Jahr 1977 befindet.

Gegründet wurde YES bereits 1968 und war bei mir wohl wegen der permanenten Umbesetzungen nie so richtig beliebt — ohne Frage ganz gute Musik, aber im Wettstreit mit anderen Gruppen bei mir damals nicht so erfolgreich. Könnte aber auch sein, dass ich zu der Zeit doch zu jung war, um die Qualität der Gruppe so richtig zu erkennen.

Mit dem Song „Roundabout“, der sich auf der vierten LP „Fragile“ (1971) befindet, spielten sie auf alle Fälle in den 1970er-Jahren ganz vorne mit.

Das Lied „Starship Trooper“ darf auch nicht fehlen, es befindet sich auf dem dritten „The Yes Album“ (1971) und endet mit einem „Würm“.

Wohl etwas weniger bekannt, aber irgendwie doch passend „Tempus Fugit, das sich auf dem Album „Drama“ (1980) befindet und meines Wissens das Ende von YES einleitete.

Und zum guten Schluss dann doch noch der Ohrwurm „Owner of a Lonely Heart“ von YES, der wieder einmal zeigte, dass Totgeglaubte nicht unbedingt auch sofort tot sein müssen, wobei ich danach nichts mehr von YES mitbekommen habe. Das entsprechende Album trägt den Titel „90125“ (1983).

Sollte Andreas seinen Favoriten in den Kommentar schreiben, bin ich versucht, diesen hier noch mit anzuhängen, was sicherlich ein besseres YES-Ende sein wird.

„If you could see all the roads I have travelled
Towards some unusable last equilibrium
Run like an athlete and die like a dead beaten speed-freak
An answer to all of your answers to-yes“

YES, Tempus Fugit (1980)