Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (2)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Gestern hier im Blog völlig unnötige, weil nicht zielführende Diskussionen. Das Ganze wurde durch ein paar noch unnötigere E-Mail garniert. Manche Mitmenschen hören es einfach nicht gerne, dass ihre eigenen Vorstellungen so gar nicht mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung übereinstimmen.

Das völlig Irre dabei ist, dass sie gerade diese mit ganzem Herzen ablehnen. Und so geht es diesen Damen und Herren wahrscheinlich auch nicht darum, ob sie nun Verfassungsfeinde sind, sondern sie reagieren einzig und alleine so heftig, wenn jemand darauf hinweist, dass deren Meinung tatsächlich keine Volks- oder gar Mehrheitsmeinung ist, wie sie es so gerne selber predigen.

Deren gesamtes Lügengebilde beruht einzig und alleine auf der Behauptung, dass diese Damen und Herren die tatsächliche Bevölkerungsmehrheit vertreten würden und zugleich damit auch noch den Führerwillen umzusetzen gedenken.

Gleich heute Morgen hatte ich ein völlig entspanntes Käffchen mit Detlef Stern, bevor ich nun einer sehr arbeitsreichen und herausfordernden Woche noch ein solches Wochenende anhänge.

2002 überzeugte mich Tom Waits mit seinem Album „Blood Money“ auf ganzer Linie. Sein Album basiert auf Woyzeck (1837), einem Georg Büchner-Werk, mit dem wir bereits zu Schulzeiten gequält wurden.

Der Song „Misery Is The River Of The World“ befindet sich auf obigem Album und rollt meiner besseren Hälfte noch heute die Zehennägel hoch. Ich lege gleich noch mit „God’s Away On Business“ nach.

Manche mögen ihn tanzend vielleicht etwas besser. „Tango Till They’re Sore“ befindet sich auf dem Album „Rain Dogs“ (1985), einer Platte, die von mir gerne Ende der 1980er-Jahre als „Rausschmeißer“ verwendet wurde.

Zum Schluss dann noch „Bad As Me“, ein Song, der sich auf dem gleichnamigen Album von 2011 befindet und zeigt, dass man mit Tom Waits weiterhin rechnen muss. Was er übrigens zusammen mit Massive Attack und dem Song „Boots on the Ground“ dieses Jahr wieder bewiesen hat.


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Musikvideo der Woche 5 (3)

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Noch vor meinem ersten Kaffee kombinierte Benjamin Birkenhake Homoerotik mit Pearl Jam, was ich so auch noch nicht hatte. Eine erfolgreiche Fahrt mit dem meseno-Bus und eine weitere Entrümpelungstour später ging mir Pearl Jam immer noch nicht aus dem Kopf.

In etwas schwierigeren Zeiten bereits vergangener Wendejahre, wobei der Begriff Zeitenwende immer dann von Politikern gerne in den Mund genommen wird, wenn man mit der eigenen Untätigkeit noch eine ganze Weile fortfahren möchte, wusste ich, dass meine eigene Unternehmung erfolgreich war, da über Nacht alle Mitarbeiter Pearl Jam und Nirvana hörten, sowie die etwas leistungsfähigeren an Monty Python Gefallen fanden.

Trotz Nirvana bleibe ich heute aber bei Pearl Jam hängen, jener Band, die mich in meinen eher grungigeren Berufsjahren ganz gut begleitete. So lange man den Schmerz noch spürt, ist man am Leben. Zeitenwenden spürt man am besten und schmerzhaftesten auf der Arbeitsebene. Wohl deshalb werden diese vom arbeitenden Teil unserer Bevölkerung auch nicht ausgerufen.

Der Song „Alive“ befindet sich auf dem ersten Album „Ten“ (1991) der Gruppe. Besser dürfte man heute noch das Lied „Black“ auf derselben Platte kennen.

Ich dachte sofort wieder an dieses Lied als ein paar Jahre später ein Kamerad seine gesamte Wohnung schwarz angemalt hatte. Und ich war froh, dass der Song „Jeremy“ inzwischen etwas weniger bekannt war; auch dieser befindet sich auf dem obigen Album.

Zum Schluss dann noch der Rocker „Even Flow“, um etwas Stimmung in den restlichen Tag zu bringen. Meine bessere Hälfte kämpft derweil mit der Steuer und fühlt sich aktuell ebenfalls zum Grunge hingezogen. Für heute sollte aber Pearl Jam ausreichend sein. Dieses letzte Lied für heute befindet sich ebenfalls auf dem Debutalbum der Gruppe — vorausgesetzt es ruft nun keiner eine weitere Zeitenwende aus, denn dann wäre noch Nirvana dran.


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Musikvideo der Woche 5 (3)

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Gestern spät Abends gab es eine fast schon epische Schlacht bei Siedler von Catan. Zwar stand der Gewinner bereits sehr früh fest, was aber die anderen Spieler nicht davon abhielt, selber doch noch gewinnen zu wollen.

Als die Schlacht ihren Kulminationspunkt erreichte, wurde ich von der Jugend gefragt, ob ich denn die Sängerin Sade kennen würde. Zu meiner weiteren Überraschung konnte mein Serverlein nur zwei Songs von Sade zum Vorschein bringen; der Rest ihrer Lieder dürfte irgendwie in den Tiefen der Festplatten verschollen sein. Nun war mein Interesse geweckt und so gibt es einen Blog-Beitrag zu Sade oder Sade Adu wie man sie heute wohl nennt.

Mit „Smooth Operator“, ein Song der sich auf ihrem Debutalbum „Diamond Life“ (1984) befindet, wurde Sade über Nacht berühmt. Aber auch der Rest des Album ist hörenswert.

Selbstverständlich kann man auch neuere Songs anhören, wie z. B. „No Ordinary Love“, der sich auf dem Album „Love Deluxe“ (1992) befindet.

Besser bekannt dürfte das Lied „The Sweetest Taboo“ sein, welches sich auf ihrem Album „Promise“ (1985) befindet.

Zum Schluss dann noch ein Song, den mein Serverlein unbedingt von ihr spielen wollte. „King of Sorrow“ befindet sich auf dem Album „Lovers Rock“ (2000). Vielleicht weil der Server mitbekam, dass ich an diesem Tag nicht mehr auf der Siegerstraße marschieren werde.

Und anscheinend gibt es Sade auch heute noch.

Nachtrag 17.6.2026

Auf alle Fälle aber gibt es auch etwas ältere Leser, die sich noch an Sade erinnern können. Deswegen nehme ich den unten stehenden Hinweis im Kommentar sehr gerne hier mit auf, vor allem weil der Song von der eingangs erwähnten LP aus 1984 stammt — ein schönes Gefühl, wenn sich Kreise schließen.

„I’m crying everyone’s tears
I have already paid for all my future sins“

Sade, King of Sorrow (2000)