Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute wieder eine der großen Gruppen aus den 1970er-Jahren. Und das nun folgende Lied dürfte wirklich jeder in meiner Altersgruppe noch kennen, die meisten standen dabei auf der Tanzfläche. „Behind Blue Eyes“ (1971) findet man auf dem Album „Who’s Next“ aus demselben Jahr.

The Who gründeten sich bereits 1964 und waren bis 1983 aktiv. Danach gab es wohl weitere Versuche, die ich nicht mehr so richtig wahrnahm.

Für mich war es der Song „Who Are You“ auf dem gleichnamigen Album (1978), der mir die Gruppe etwas näher brachte, was — wen erstaunt es noch — 1979 gewesen sein dürfte.

Wobei man ich in dem Alter damals™ eher danach fragte, wer man einmal sein möchte. Ich meine, dass dies ein sehr großer Unterschied ist und zudem Auswirkungen auf das eigene Leben hat. Wer meint, gleich mit Geburt eine kleine Prinzessin zu sein, kommt vielleicht etwas entspannter durchs Leben, dürfte spätestens aber am Ende angekommen die eine oder andere Überraschung erleben.

Heute noch am bekanntesten dürfte der Who-Song „My Generation“ aus 1965 sein. Dieser befindet sich auf dem ersten und gleichnamigen Album der Gruppe.

Zum Schluss dann noch ein Lied, aus der Zeit, wo sich Pete Townshend mit 30 die Frage stellte, ob er jung genug sei, um überhaupt noch Rockmusik machen zu können. Heute starten sehr viele in dem Alter erst als Jugendliche durch und sind stolz darauf, dass sie nicht mehr gewickelt werden müssen (kleiner Insider).

„How Many Friends“ findet man auf dem Album „The Who by Numbers“ (1975). Diesem Song möchte ich nichts Weiteres mehr hinzufügen und wünsche allen Lesern ein sehr angenehmes Wochenende, wo immer diese auch sein mögen.

P. S.

Grüße nach Brüssel.


Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Auch wenn der nun folgende Song bereits 1978 veröffentlicht wurde, dürfte er von den meisten Zeitzeugen mit dem Jahr 1979 verbunden werden, zumindest aber von mir. Debbie Harry und Chris Stein schrieben den Song „Heart of Glass“ gemeinsam. Das Lied ist auf der LP „Parallel Lines“ (1978), dem dritten und auch erfolgreichsten Album der Band Blondie zu finden.

Ich hörte das Lied wohl zum ersten Mal am 30. April 1979 bei „Disco“, einer Musikssendung von Ilja Richter — wobei Debbie Harry sicherlich ein Hingucker war. Der nächste Hit der Platte war dann „Sunday Girl“.

Und wem Blondie immer noch nicht gefällt, der lässt sich vielleicht vom folgenden Lied „Dreaming“ überzeugen, welches auf der vierten Platte der Gruppe „Eat to the Beat“ (1979) zu finden ist

Blondie gründete sich 1974 in New York und löste sich bereits 1982 nach insgesamt sechs Alben wieder auf.

Zum Schluss dann noch der Song „Rapture“, der zeigt, dass Blondie auch rappen konnte. Das Album heißt „Autoamerican“ und wurde 1981 veröffentlicht.

Mit diesem Blog-Beitrag stimme ich mich auf den folgenden Kegelabend ein, wobei ich feststellen musste, dass ich Blondie bereits vor zwei Jahren hier im Blog thematisierte.

Und da ich nun schon einmal dabei bin, nehme ich den Hinweis von Andreas Lochner aus 2024 gleich noch mit auf und ergänze den Song „Maria“ (1999) — aus einer Blondie-Zeit, die völlig an mir vorbeiging. Das Lied befindet sich auf der LP „No Exit“.


Fediverse Reactions
lesendes Mädchen

Lesestoff 5 (4)

Beitragsfoto: lesendes Mädchen | © ThePixelman auf Pixabay

Heute Morgen überraschte mich Michael Kalina mit einem Kommentar zu Slavoj Žižek, der in den letzten Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen hat. Sowohl der Kommentar als auch der Long Read in der Vogue Adria sehr lesenswert.

An einem für meine Verhältnisse sehr ruhigen Morgen konnte ich eine sehr positive Sichtweise auf unsere Weblog-Welt erhaschen. Blogs als Einstieg in die Welt der Bücher und in die tiefergehenden Schriften. Auf alle Fälle aber sind sie Lesenswertes zum auch darüber weiter Nachdenken. Blogs als eine Art der Gesprächsverlängerung und nicht nur der eigenen Gedankenbildung dienend.

Nun bin ich einmal gespannt darauf, wohin mich die heutige Reise noch führen wird. Sicherlich nicht in die Social Media!

Nachtrag

Zum Nachdenken, dass wir gestern erst in einer kleinen Gruppe den gesamten Abend über Viktor Orbán, seinen Nachfolger Peter Magyar und deren gemeinsame Speichellecker sprachen. Wir kamen dabei zur selben Auffassung wie Slavoj Žižek.

Was mich etwas schockiert ist, dass diese Art von Politik längst auch bei uns beheimatet ist; wobei wir nie klären werden können, ob der Osten oder wir dieses „Interimssystem“ erfunden haben. Auf alle Fälle aber habe ich einen Abend lang diese tiefergehende Diskussion sehr genossen.

„This is one of the directions we are moving in. That there will be a choice only between brutal, mad right-wing populism, and a slightly more civilized version.”

Slavoj Žižek, Vogue Adria (8.5.2026)