Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.6 (7)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Johnny Cash war wohl der erste „Man in Black“ (1971). Seine Interpretation von „Ring of Fire“ (1963) dürfte jedem meiner Leser bekannt sein. Am Ende seines Lebens 2003 hinterließ er mehr als 1 000 eigene Lieder und Dutzende von Alben.

Seine Version von „Personal Jesus“ findet man auf „American IV: The Man Comes Around“ aus dem Jahr 2002, seiner letzten von ihm veröffentlichten Platte.

Das Original stammt allerdings von Depeche Mode. „Personal Jesus“ (1989) war die erste Singleauskopplung aus dem Studioalbum „Violator“ (1990). Der Song „Enjoy the Silence“ befindet sich bereits hier im Blog.

„Violator“ ist das siebte Album der Gruppe, die sich 1980 gründete und bereits mit dem Lied „Just Can’t Get Enough“ auf „Speak & Spell“ (1981) für Furore sorgte. „People Are People“ auf „Some Great Reward“ (1984) wurde ebenfalls ein Ohrwurm.

Nach 1990 habe ich die Gruppe allerdings kaum noch bewusst wahrgenommen und so war es dann Johnny Cash, der diese für mich wieder aus der Versenkung holte.

„Take second best
Put me to the test“

Martin Gore (1989)

Ars fidelis

Ars fidelis 4.8 (10)

Beitragsfoto: Ars fidelis in der Christuskirche

Der Karfreitag dient schon seit Längerem dazu, um gemeinsam mit der Familie durch die Weinberge zu schlendern. Dieses Mal war das Wetter nicht so besonders, dennoch ganz gut zum Spazieren geeignet.

Zuvor aber gab es in der Christuskirche Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“. Wenn diese Musik schon am Karfreitag zu hören ist und dann auch noch in der Bearbeitung fürs Streichquartett, war dies für mich ein Must Have.

Haydns Streichquartette wecken bei mir gute Erinnerungen, seit ich diese vor gut zwei Jahrzehnten zur Untermalung von einem etwas größeren Schulschießen verwendete. Seit Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ sind bei Gefechtsschießen eher die Töne Richard Wagners angesagt, wobei ich auch hierbei finde, dass Streichquartette viel passender sind.

Thematisch bezieht sich das heute gespielte Werk Joseph Haydns auf die sieben letzten Worte Christi, was passender nicht sein könnte und welches bereits 1787 entstand. Die meisten Bürger kennen Haydn sicherlich wegen seiner Vertonung des Gedichts „Gott erhalte Franz den Kaiser“ (1797).

Nun aber zurück zur Bearbeitung für das Streichquartett, welche heute in der Christuskirche von Ars fidelis aufgeführt wurde. Susanne Härterich war für die Liturgie verantwortlich.

Ars fidelis sind aktuell Carla Kühne als erste Geige, Iordanis Eleftheriadis als zweite Geige, Anda Grawert als Bratsche und Luise Grawert als Cello. Sie begeistern bereits seit 2007 ihr Publikum und dies mit Barock-, Klassik- und Popmusik.

Heute konnten die vier Künstler mich begeistern und wäre ich noch aktiv, würde ich sie sicherlich für ein Schulschießen anfragen — ich gehe einmal davon aus, dass dies für die Musiker ein Novum wäre.

Auch der spätere Spaziergang war erwartungsgemäß eine Freude. Der heutige Tag wird nun mit Siedler von Catan seinen Abschluss finden, was sich hinziehen dürfte …

Und wer weiß, vielleicht kommt auch hierbei Hadyn zum Einsatz.


Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.7 (6)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Mit großem Interesse habe ich den jüngsten Blog-Beitrag von Detlef Stern gelesen, was ein Mensch nicht so alles hören kann. Mein Gehör wurde bereits Anfang der 1980er-Jahre u. a. durch das Weckmittel (DM22) in Mitleidenschaft gezogen.

Bereits vor ein paar Jahren machte mich Detlef Stern darauf aufmerksam, dass meine Lautsprecher im Wohnzimmer nicht funktionieren. Ich kann dies übrigens auch heute noch nicht so ganz nachvollziehen, wahrscheinlich deshalb, weil sich die Töne erst im Hirn bilden und dieses mangelnde oder gar mangelhafte Sensoren durchaus ausgleichen kann. Und so dürfte dieses auch bei den jeweiligen Klangebern oder Brüllwürfeln für Ausgleich sorgen.

Rein technisch betrachtet, kann man sicherlich Frequenzen, Modulationen oder gar Tonspuren untereinander vergleichen und hätten wir alle dasselbe Gehör und Hirn, kämen sicherlich auch gute Vergleiche zustande. Dennoch bewundere ich weiterhin jene Gehöre und Hirne, die in der Lage sind, einzelne Töne räumlich zuzuordnen und diese dann auch noch in ihren Höhen zu unterscheiden; obwohl ich dies — auch Hören kann man verlernen — nur rein theoretisch nachvollziehen kann.

Spannend dabei, dass ich seit den Gesprächen mit Detlef Stern bei Musik nun wieder etwas genauer hinhöre und tatsächlich manchmal auch Unterschiede wahrnehme. Hierbei wäre es sehr interessant festzustellen, wo diese Unterschiede letztendlich erzeugt werden?

Und vielleicht erhalte ich auch einmal eine Erklärung dafür, warum sich Schallplatten wärmer als CD anhören und anfühlen sollen?

Bis dahin höre ich weiterhin Musik, oder meine zumindest, diese hören zu können. Wie zum Beispiel das unten stehende Lied der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, welches 1985 auf allen Kanälen hoch und runter gedudelt wurde.

Wir fuhren damals wie der Protagonist des Liedes auch in diversen „Nobelhobeln“ von München aus in die Provinz, wobei wir München meist erst gar nicht verlassen mussten. Mich faszinierte bei diesem Song schon damals der Text von Thomas Spitzer. Mit dem Ausdruck „Furchenadel“ hatte er sofort mein Interesse geweckt.

Die Erste Allgemeine Verunsicherung wurde bereits 1978 gegründet und brachte in den 1980er-Jahre durchaus hörbare Stücke heraus, wie etwas das nun noch Folgende.

Die kommenden Gespräche mit Detlef Stern werden sicherlich klären, ob, wo und wie ich diese Musik nun tatsächlich höre.

Bis dahin gilt der folgende musikalische Hinweis …