Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay
Noch bevor ich heute den meseno-Bus bestieg, führte ich eine am Wochenende gestartete Diskussion weiter. Ganz schlicht per E-Mail, denn unser Verband ist noch nicht so weit, dass man sich völlig transparent und über die jeweiligen persönlichen Blogs austauscht. Nach zwei Jahrzehnten vergeblicher Versuche, unseren Verband digitalisieren zu wollen, sind wir nun zumindest schon so weit, dass jene die TikTok und WhatsApp für den letzten Schrei halten, auch mir erklären wollen, wie Internet geht. Ok, sie versuchen zudem, mir Demokratie oder das mit dem Blümchen und der Biene nahezubringen.
Deutschland ist einfach das Land der Erklärbären, damals™ — wohl lange vor meiner eigenen Zeit — war es noch üblich, dass man erst etwas nicht nur selber konnte, sondern nachgewiesen hat, dass man dies auch erfolgreich anwendet, bevor man die Welt mit seinen eigenen Ergüssen füllte. Inzwischen sind wir in einer Zeit angekommen, wo junge Damen felsenfest davon überzeugt sind, dass, wenn sie auch nur irrtümlich ihre Bluse falsch herum anziehen, die reine Inkarnation von Mata Hari und Rosa Luxemburg seien.
Aber auch Bansky wurde wieder einmal enttarnt, was mich zur heutigen Gruppe führt. 35 Jahre später ist die Platte „Blue Lines“ (1991) der Gruppe Massive Attack noch immer ein Ohrwurm. Wohl auch noch wenn die meisten der heutigen Erklärbären längst vergessen sein werden — viele davon sah ich bereits kommen und gehen, die allermeisten davon hinterließen keinen einzigen Fußabdruck.
Massive Attack gründeten sich 1988 in Bristol, eigentlich ein Künstlerkollektiv. Zum Schluss dann noch der Song „Safe from Harm“ vom selben Album.
Und damit lasse ich meine heutigen Attacken vorerst ruhen. denn ich habe noch einiges zu tun, zum Beispiel meine morgige Vorlesung vorzubereiten. Ich freue mich bereits jetzt auf das Nichtkäffchen mit Detlef Stern. Dieser wird sich sicherlich über mein Mitbringsel aus Berlin freuen — das habe ich von Peter Schulze, einem weiteren Blog-Leser, der meinte, dass es sehr passend sei; mein Blog verbindet Welten 😉
Ok, ein Song geht doch noch …
„Teardrop“ (1998) stammt von der Langspielplatte „Mezzanine“ aus demselben Jahr.



2 thoughts on “Musikvideo der Woche”
Hallo Heinrich ! Wir sind gerade auf den Philippinen auf Bohol, einem kleinen Paradies. Was neben der Natur schön ist, die ruhigen, meist freundlichen und fleißigen Menschen. Die genannte Musik ist nicht so mein Ding, da bevorzuge ich allemal Black Sabbath z. B. Iron Man. Die obligate Urlaubskarte wird voraussichtlich in ca. 1 Monat kommen. LG auch an Deine Frau!
Liebe Grüße zurück! Die Karte wird selbstverständlich hier wieder veröffentlicht werden. Muss später einmal gucken, ob ich Black Sabbath hier nicht schon gepostet habe.