Brainstorming

Brainstorming 5 (1)

Beitragsfoto: Beispielbild | © Pixabay

Einige von uns, darunter auch ich, sind schon einige Zeit auf Gottes Erdboden unterwegs. Manche von uns interessieren sich dabei von Anfang an auch für die Probleme und Herausforderungen, die uns schon immer, seit Jahrzehnten oder nur seit ein paar Jahren beschäftigen. Dabei konnten einige von uns den bekannten Grundsatz der Berufspolitik, nämlich Probleme erst dann zu thematisieren, wenn es für eine Lösung längst zu spät ist, nie ganz verstehen.

Ich gebe zu, dass ich als Jugendlicher solche Aussagen, gerade von prominenten Volksvertretern, selbst als „echt cool“ hielt und für äusserst professionell gehalten habe, heute aber, mit ein wenig eigener Erfahrung, halte ich solche, immer noch gerne getätigten, Aussagen von Berufspolitikern für höchst verantwortungslos und sehr problematisch.

Da viele von uns inzwischen aber erkannt haben müssten, dass jegliche Problemnegierung eine wenig erfolgsversprechende Handlungsweise ist, wäre es wirklich einmal an der Zeit, um die vielen, davon manche bereits seit mehr als 100 Jahren, bekannten Probleme einmal in Gänze zu erfassen und dies dabei mit der Hoffnung, dass man mindestens ein paar davon auch mittelfristig einer Lösung zuführen werden kann.

Deshalb versuche ich mit diesem Blogbeitrag ein Brainstorming zu initiieren, das möglichst viele solcher bestehenden Probleme einmal aufführt.

Ich werde dazu hier auf meinem Weblog eine eigene Website erstellen, die unter dem Namen „Herausforderungen“ [im März 2025 Webpage gelöscht] diese Probleme aufführen soll.

Ganz der Methode des Brainstorming verpflichtet, sammeln wir erst einmal Probleme oder Herausforderungen und beginnen dabei bereits auch mit den ersten Kategorisierungsversuchen, um das Ganze im Verlauf des Prozesses weiter zu präzisieren und zu detaillieren.

Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, dann schreiben Sie Ihre Punkte in die Kommentarfunktion oder mir gerne auch eine entsprechende E-Mail.

„Ich glaube, die Menschheit hat nur ein wirkliches Problem. Und das ist die rasante Zerstörung der Welt, in der wir leben. Und ich bin nicht überzeugt, dass wir daran etwas ändern.“

Donna Leon, Migros-Magazin 26 (28. Juni 2005)

Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

29.5.02021 5 (2)

Revanche

Da man gerade miteinander in anderer Sache kommunizierte, entwickelte sich daraus, völlig überraschend, ein gemeinsames Essen: die eine Seite in Neapel, die andere in Heilbronn. Und obwohl ich am Grill mein bestes gab, musste ich zuletzt doch einräumen, dass in Neapel die Speisen doch eine ganz andere Qualität besaßen. Am Abend aber saßen dann beide Seiten mit dem gleichen Wein beisammen, einem Nepetine di Oliena, und die Welt war für jeden von uns wieder in Ordnung. Eine Revanche wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen.

Engagement

Hans Müller, der auch auf meinem Weblog als Gastblogger zu finden ist, verfolgt mit großer Verve die Entwicklungen rund um unser Europa und kommentiert diese auch sehr pointiert. Heute hat er einen Forumsbeitrag zur „schottischen Gemengelage – Künftig als unabhängige Nation in der EU?“ geschrieben, den ich gerne zum Lesen empfehle. [Die Foren wurden 2022 abgeschaltet.]

Stadtverwaltung

Jüngst überrascht die Stadtverwaltung mit ihren offiziellen Aussagen doch ein wenig. Zum einen behauptet sie, dass man wegen technischer Probleme manche Heilbronner Vereine nicht auf der Website der Stadt Heilbronn eintragen kann, was aber ohne jegliche Probleme mit anderen Vereinen weiterhin möglich ist, und zum anderen, dass das Ordnungsamt täglich — auch am Wochenende — in der Fußgängerzone Kontrollen durchführt.

Bei Ersterem bin ich fest davon überzeugt, dass es sich um einen reinen Akt der Willkür handelt und beim Letzteren, dass man den zuständigen städtischen Mitarbeitern ganz offensichtlich noch nicht mitgeteilt hat, dass Kontrollen in der Fußgängerzone aus dem Home Office heraus keine gute Idee sind.

Geburtstag des Tages

John Fitzgerald Kennedy


Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

28.5.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

Verabschiedung

Wir konnten Klaus Mendte doch nicht so einfach ziehen lassen, deshalb gab es heute eine Verabschiedung zwar im kleinen Kreis, dennoch von ganzem Herzen. Dabei kamen wir ins Schwelgen und sprachen nicht nur über die EUROPA-UNION-Zeiten, sondern auch übers Militär und unsere Erfahrungen als Sachsen — in meinem Falle als kurzfristiger Wahl-Sachse aus meiner Zeit in Chemnitz. Auch die Heilbronner, die heute nicht mit dabei sein konnten, werden den Klaus richtig vermissen und in bester Erinnerung behalten; zudem ist der Ruhrpott ja nicht ganz aus der Welt — auch wenn manche meinen, an deren Ende.

Bund

Meine eigene Zeit beim Bund ist schon eine ganze Weile her und ich habe mir vorgenommen, mich über den, von unserer Politik verursachten, Dilettantismus in Sachen Sicherheits-, Verteidigungs- und Rüstungspolitik nicht mehr aufzuregen und schon gar nicht mehr zu wundern. Inzwischen habe ich mich auch daran gewöhnt, dass mein Ältester in meine Fußstapfen getreten ist und erste Fortschritte als Infanterist macht.

Sehr befremdlich ist es trotzdem, wenn ich mit ansehen muss, wieviel Geld er bereits in der Ausbildung für Bekleidung und Ausrüstung ausgibt, nur um einigermaßen gut ausgestattet zu sein. Diese Problematik hat sich in den letzten 40 Jahren nicht wirklich verbessert — ganz im Gegenteil!

Rollern

Dass das Rollern in Heilbronn jemals wieder so populär werden wird, hätte ich nie gedacht. Darüber habe ich jüngst bereits einen Blog-Beitrag geschrieben. Vor Kurzem ist nun der erste E-Scooter-Fahrer, denn so heißen die Roller neuerdings, selbstverschuldet zu Tode gekommen, wobei er zudem bei einem anderen Verkehrsteilnehmer für lebenslange Albträume sorgte.

Dass inzwischen viele junge oder auch nur junggebliebene Menschen diese Art der Fortbewegung schätzen, freut mich nun doch ein wenig, da es tatsächlich auch für den Betrachter neuen Schwung in die Stadt bringt. Leider aber bin ich wohl der einzige, der es weniger gut findet, wenn sich kaum 16 Jährige in der Fußgängerzone damit Rennen liefern. Völlig unverständlich finde ich es, wenn Väter neben ihrem, auf dem E-Scooter fahrenden, Kind nebenherlaufen und dieses dabei mit den Armen kaum an den Lenker heranreicht oder gar ihrem rollerfahrenden Kind mit dem Fahrrad hinterhereilen.