Blitz

Landesverräter 4.9 (9)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Landesverrat ist seit 1945 bei uns en vogue! Was man sich noch unter den Nazis oder später unter der SED kaum traute, das lebt man nun ohne jegliche Scham in unserer Demokratie aus.

Parteien wie die NPD, KPD, AfD oder BSW sind nichts anderes als die Fünfte Kolonne der Sowjetunion heute eher als Russische Föderation bekannt. Über Jahrzehnte hinweg schleusten die Russen Spione, Meuchelmörder und andere Saboteure in den Westen ein, um bei Bedarf zu eskalieren.

Darüber hinaus warben sie schon immer Landesverräter an und kauften sich nicht nur einzelnen Politiker, sondern inzwischen gar ganze Parteien, nicht nur bei uns, sondern in ganz Europa uns selbst in den USA.

Von diesen Maßnahmen profitiert nun Wladimir Putin ganz besonders. Inzwischen kann er tun und lassen, was er möchte, er findet bei uns immer ausreichend Helferlein, um jegliche demokratische Gegenwehr bereits in den Ansätzen zu zerstören.

Selbst mit dem Massenmord an Unionsbürgern kam er ohne Probleme davon, u. a. ein Geert Wilders sorgt weiter dafür, dass die Niederländer nicht aufmucken.

Jetzt, da Wladimir Putin mit annähernd eine Million toter und verwundeter eigener Staatsbürger an die Grenze stößt, wo selbst Russen ein klein wenig zu mucken beginnen, muss er nun seine Kräfte besser bündeln und noch mehr Druck auf die europäischen Demokratien machen — die USA hat er mit der GOP und Donald Trump schon im Sack.

Und so fügt sich nun auch bei uns zusammen, was zusammengehört — ok, ich habe dies schon sehr lange behauptet. Jetzt aber ist es offiziell!

Sahra Wagenknecht, Alice Weidel und Tino Chrupalla tauschen sich gemeinsam darüber aus, „wie man Mehrheiten verändern kann“.

Sollte dies deren gemeinsamen Führer Wladimir Putin weiterhin nicht schnell genug gehen, werden einfach ein paar demokratische Politiker beseitigt, auch das wurde bereits bei uns schon erfolgreich geübt und praktiziert.

Die aktuellen Angriffe auf unsere Infrastruktur und Liegenschaften der Bundeswehr sind höchstwahrscheinlich erste Anzeichen dafür, dass Putin langsam, aber sicher die Geduld mit seiner Fünften Kolonne in Deutschland abhandenkommt — AfD und BSW müssen endlich liefern!


Schlaraffenland

27.6.02025 4.9 (7)

Beitragsfoto: Schlaraffenland | © Shutterstock

Vermischtes

Erschreckend wie sich gestern der ÖRR bemühte, den aktuellen Kanzler ins allerbeste Licht zu rücken; ich musste dabei unweigerlich ans DDR-Fernsehen denken. Bisher hat die aktuelle Regierung nicht nur sämtliche Wahlversprechen wieder einkassiert, sondern auch unverzüglich damit begonnen, die übelste Klientelpolitik aus den Kohl-Zeiten zu reaktivieren. Einzig bei der medialen Aufbereitung scheinen sie etwas gelernt zu haben.

Nun müssen wir alle darauf hoffen, dass kein Regierungsmitglied Kupfer-Aktien besitzt oder in der Verwandtschaft einen Hersteller von Kupferkabeln hat, denn sonst werden auch noch die Glasfaserkabel zurückgebaut und durch die „weltbesten“ Kupferdrähte ersetzt. Meinen Glasfaseranschluss habe ich auf alle Fälle schon einmal ad acta gelegt.

Wenn unserer Regierung und Bündnis 90/Die Grünen tatsächlich etwas an den Vereinten Nationen läge, hätten sie sicherlich nicht Annalena Baerbock dort entsorgt. Die soll sich jetzt genau so um die UN kümmern wie dies Ursula von der Leyen mit der EU macht. Was mich doch ein wenig wundert, da unsere Seniorenheime inzwischen einen ganz guten Standard haben; wahrscheinlich aber haben unsere Volksvertreter wieder einmal nur das bessere Insiderwissen.

Man soll über Hochzeitsberichte denken was man möchte, ich habe vom Tumult in Venedig ein neues Wort mitgenommen: „A-listers“. Und wo es eine A-Liste gibt, da gibt es auch eine B, C und D-Liste, wobei letztere, wie ich es nachlesen konnte, für alle weiteren Buchstaben im Alphabet steht. Und so darf sich ein Z-Lister ganz ohne jegliche Scham doch schon gleich als D-Lister fühlen. Wobei diese Venedig zurzeit dann doch nicht betreten dürfen.

Übrigens, die Milliarden für die Bundeswehr werden künftig auch noch die Rentenkasse etwas auffrischen, Autobahnen und Kindergärten bauen und die systemrelevanten Personen glücklich machen. Ergo, auch hier bleibt alles wie unter Helmut Kohl — halt nur inflationsbedingt so richtig angedickt.

Zu denken gibt mir, dass ein deutscher Rentner, der zwei Ausländer totfährt, mit Bewährung davonkommt, aber ein junger Migrant in Heilbronn, der einen Deutschen totfährt, mehrere Jahre ins Gefängnis muss und dann abgeschoben werden soll. Beide fuhren mit weit überhöhter Geschwindigkeit (Mordabsicht), aber der Deutsche kann sich an seine Tat nicht mehr erinnern — daran muss es wohl liegen, denn das funktioniert bei uns schon immer. Und dann ist es auch völlig egal wie viele Millionen Menschen man ermordet hat.

Übergewicht

Wohl dem Altwerden geschuldet, ist dies inzwischen immer häufiger ein Thema und dies selbst auch bei Stammtischen. Nun, da es sogar in meiner Timeline auftaucht, auch Blogger werden offensichtlich älter, Zeit, dass ich ebenfalls Stellung dazu beziehe. David Wertheimer bemüht sich dem Mainstream zu folgen: „Willpower vs. attention“.

Bereits vor ein paar Jahrzehnten war da Marius Müller Westernhagen schon etwas deutlicher. Auf alle Fälle aber zählt das Dicksein inzwischen als Krankheit und befreit die davon Betroffenen nicht nur von jeglicher Schuld, sondern nimmt sie auch aus ihrer Verantwortung. Die Kosten für ein ganz persönliches Fehlverhalten werden erneut der Gemeinschaft aufgebürdet — es dürfte sich hierbei um jährliche Milliardenbeiträge handeln, ganz zu Schweigen von den weiteren Folgekosten und den nicht mehr zu verleugnenden Umweltschäden.

Wir verdrängen dabei die seit altersher bekannte Ursache für dieses Phänomen, nämlich die Völlerei — schon immer eine der Todsünden. Wobei es jedem von uns auch heute noch zusteht, selbst darüber zu entscheiden, ob man sündigt oder versucht möglichst tugendhaft zu sein.

Auf alle Fälle aber wäre es nur folgerichtig und gesellschaftlich notwendig, dass wir Menschen wieder Verantwortung für unsere Entscheidungen übernehmen und dabei auch die Kosten selbst tragen.

Ich staune immer wieder darüber, wenn wie vor Kurzem noch in meiner Nachbarschaft Feuerwehr und neben den üblichen Sanitätern auch noch ein „Elefantentransporter“ (Sonderfahrzeug) anrückt, man ein Dachfenster ausbaut und mit Kran und Feuerleiter einen Übergewichtigen aus seiner Wohnung holt, um diesen ins Krankenhaus zu verfrachten, das dann auch noch über einen entsprechenden Operationssaal verfügen muss. Für manche Untersuchungen werden wohl bereits selbst zoologische Gärten oder Tierkliniken bemüht.

Jetzt mag man einwerfen, dass es auch Gründe dafür gibt, dass ein Mensch zur Völlerei neigt, wie, dass dieser mit sich und seiner Welt nicht zufrieden ist, ergo nur ein Frustesser sei. Oder gar, dass er aufgrund von vermeintlicher Armut dazu gezwungen wäre, Unmengen an dickmachender Nahrung zu sich zu nehmen. Manche gehen auch davon aus, dass es ein spezielles Dickmachgen gäbe, was aber sicherlich nur dem neuzeitlichen Hokuspokus zuzurechnen ist.

Aber ganz egal, ob man nun von Natur aus wenig zu essen braucht, sich aus Frustration oder schnöder Langeweile heraus zum Vielessen genötigt sieht oder gar aufgrund mangelnden Wissens (kein Geldmangel!) nur auf dickmachende Nahrungsmittel zurückgreift, bleibt es eine ganz persönliche Entscheidung wie viel Essen man in sich hineinschlingt — die wenigstens von uns dürften zwangsernährt werden.

Und so ist die Aufmerksamkeit (attention) wie viel und welche Nahrungsmittel man täglich so zu sich nimmt auf alle Fälle ein guter Schritt in die richtige Richtung, selbst wenn es bereits schon die zweite komplette Schwarzwälder Kirschtorte sein sollte.

Als Rentner muss man auch kein „dünner Hering“ mehr sein, man kann nun, nicht mehr möglichst effizient der Gesellschaft dienen zu müssen, das eine oder andere Kilo Körpergewicht zulegen, sozusagen das neue persönliche Wohlfühlgewicht erreichen.

Fast jeder von uns läuft dabei aber Gefahr, dass sich dieses Wohlfühlgewicht immer dynamischer weiterentwickelt, weshalb bereits die alten Griechen, die alten Römer und auch die Bibel vor der Völlerei warnten. Und schon sind wir wieder bei der eigenen Willenskraft (willpower) angelangt, zu wissen, wann der eigene Hunger gestillt ist, man den weiteren Appetit später selbst bereuen wird und deshalb auf den kommenden Gang verzichtet oder vielleicht einmal die eine oder andere Mahlzeit einfach aussetzt.

Von Übergewicht muss man wohl dann sprechen, wenn man dadurch nicht nur sich selbst sondern der Allgemeinheit zur Last fällt.

Man könnte aber auch einmal darüber nachdenken, was man als einzelner Mensch der Natur und uns allen Gutes tun würde, wenn man nur auf fünf Kilogramm Körpergewicht verzichtet. Bei derzeit ca. acht Milliarden Menschen wären dies täglich 40 Millionen Tonnen Mensch, die man weniger ernähren oder in Bewegung setzen bzw. transportieren müsste!

Unvorstellbar wie schnell man manche Dinge in unserer Welt wieder in Ordnung bekäme! Wenn man jetzt auch noch darüber begänne nachzudenken, wie man sich selbst besser und umweltverträglicher ernährt, hätte die Menschheit insgesamt eine ganze Menge Probleme weniger.

„Eine von den Ursachen unserer Nöte ist, das wir nach den Beispielen [anderer] leben, und uns nicht von der Vernunft leiten, sondern vom allgemeinen Brauch auf Abwege bringen lassen.“

Seneca, 20. Buch, 123. Brief (2023: 1285)

Veteranentag

16.6.02025 4.8 (6)

Beitragsfoto: alternativer Veteranentag

Vermischtes

Elon Musks Firmenkomplex mit Byzanz zu vergleichen hat schon etwas Schwärmerisches, auch wenn Joan Westenberg es etwas anders gemeint haben dürfte [Link nicht mehr vorhanden].

Die Bigotterie kennt bei uns keine Grenzen, nehmen wir heute einmal … Reiner Haseloff, denn dieser wäre bereit, um bei einer Machtübernahme der AfD in Sachsen-Anhalt woanders hinzuziehen. Tatsächlich eine Nullaussage! Diese soll nur davon ablenken wie er und seine Partei der AfD den Steigbügel halten. Vielleicht ist er aber auch nur so blöd und geht tatsächlich davon aus, dass ihm die AfD auf Mallorca eine Villa spendieren wird.

Andere Zeitgenossen sind da schon etwas weiter und beschaffen sich ihre Villen über z. B. Masken- und sonstige Deals selber, nur für den Fall, dass sie nicht von Anfang an auf der Lohnliste von Großkonzernen stehen oder deren Entlohnung keinen angemessenen Lebenswandel garantiert. Weiß doch jeder, dass die Diäten höchstens dazu reichen, um die Zweitfrau einmal zum Essen auszuführen. Die Erstfrau isst und trinkt wie der Abgeordnete selbst weiterhin kostenfrei mit, da lassen wir Steuerzahler uns wirklich nicht lumpen.

Byzanz ist heute wohl überall. Vor Jahren lag ich einmal in Berlin im Krankenhaus und neben mir ein Fahrer der Fahrbereitschaft des Deutschen Bundestags. Der war richtig stolz darauf, wen er so alles fahren und ganz besonders darauf, dass er deren gesamte Verwandtschaft durch Berlin schippern durfte. Und wenn er dann auch noch die Einkäufe ins Haus oder die Wohnung tragen konnte, fühlte er sich so richtig geehrt — waren wir Deutsche jemals anders?

Gerade bekomme ich ein „[XXXXX] Internal Workplace Assessment“ zugesandt, gut 20 Seiten stark. Schön blöd, wenn das jemand tatsächlich ohne LLM verfasst hat. Und schon ist es im Müll gelandet. Bevor es mir jetzt unheimlich wird, beende ich meinen heutigen Blog-Beitrag und gehe lieber spazieren — geht die kommenden Tage nicht mehr.

Veteran

Ein Thema bei dem ich Gefahr laufe, dem einen oder anderen echten Kameraden auf die Füße zu treten. Veteranen sind beim Militär altgediente Soldaten mit Kriegs- bzw. Einsatzerfahrung. Ein Donald Trump ist ganz offensichtlich kein Veteran, auch wenn er einmal irgendwie doch eine Uniform getragen hat. Und auch bei uns sollte man sehr streng darauf achten, wer ein Veteran ist und wer nicht. Und diese dann nur so benennen, wenn die betroffenen Soldaten dies selber auch möchten.

Manche Soldaten denken dabei noch an die „Alte Garde“ oder daran wie Legionäre nochmals 20 Jahre Dienst oben drauf legten. Auf alle Fälle aber ist das Veteranensein weiterhin mehr Verpflichtung als Ehre.

Gestern haben sich nun in Deutschland erstmals die „Veteranen“ gefeiert, was für unsere Politiker und eine dahinsiechende Gesellschaft auf alle Fälle viel billiger ist als Soldaten anständig zu bezahlen oder sich gar um „ausgebrannte“ Soldaten zu kümmern.

Wir erledigen dies alles bei uns nun mit dem berühmten COVID-19-Geklatsche, ein paar Medaillen für sämtliche Cosplay-Fanatiker obendrauf und dazu noch ein paar warme Worte.

Und damit wir Soldaten — Cosplayer verstehen das sicherlich nicht! — auch tatsächlich wissen, worum es der Politik dabei überhaupt geht, durfte Donald Trump am selben Tag seine ganz eigene Militärparade halten. Auf gut Deutsch: die Politiker feiern sich selber und das Militär muss dafür wieder einmal Kopf und Kragen hinhalten.

Jetzt hoffe ich, das mit dem „alternativen Veteranentag“ wird nicht völlig missverstanden. Kommendes Wochenende erhebe ich mein Glas auf die Veteraninnen — diese sind echt, ob der Gemahl nun tatsächlich gekämpft hat oder auch nicht.

Wochenstart

Erfreulich die heutige Fahrt mit dem meseno-Bus, dieser war zum Schluss Rand voll. So voll, dass wir hinterher Mühe hatten, um die zu kühlenden Lebensmittel fachgerecht unterzubekommen. Ein wenig Improvisation gepaart mit ein wenig Kommunikation waren wieder einmal erfolgreich.

Zwar hatte ich bereits ein sehr nettes Gespräch mit dem Narkosearzt, aber noch keine entsprechenden Medikamente bekommen, geschweige denn eingenommen. Seit heute bin ich ganz im Gegenteil dabei, manche Medikamente herunterzufahren, um keine unliebsamen Wechselwirkungen erleiden zu müssen.

Dann gibt es aber doch noch ein Flashback und dies in einer ganz besonderen Art. Zu Beginn der Nullerjahre hatte ich eine kleine aber feine Firma abgewickelt, da ich einfach keine Zeit dafür mehr hatte. Irgendwann einmal konnte ich auf LinkedIn erfahren, dass es anscheinend einen ehemaligen Mitarbeiter in Asien gab, der das offensichtlich nicht mitbekommen hatte oder auch nur nicht wollte — sein Problem bzw. seine Chance.

Heute aber nach gut zwei Jahrzehnten erhielt ich eine diesbezügliche E-Mail von einem Headhunter — solche Jobs waren einmal in den 1980er-Jahren der letzte Schrei, wobei sich ein ehemaliger Mitarbeiter von mir noch in den 2010er-Jahren damit erfolgreich selbständig machen konnte. Die besagte E-Mail bekam ich aber dann ganz offensichtlich nicht von einem Headhunter-Profi.

Guten Tag Herr Kuemmerle, 

ich bin auf Ihr Unternehmen gestoßen und habe einen potenziell passenden Kandidaten aus Stuttgart im Blick, der besonders gut zu [XXXXX] passen könnte.

Für ein ähnliches Unternehmen im Bereich Industrieforschung konnten wir innerhalb weniger Wochen erfolgreich anspruchsvolle Führungspositionen besetzen.

Unser Vorteil: Sie erhalten unverbindlich qualifizierte Kandidat*innen und zahlen erst bei erfolgreicher Vermittlung. Wenn das für Sie interessant ist, lassen Sie uns gerne kurz telefonieren.

Viele Grüße
[XXX]

Da ich nicht mehr auf Linkedin bin, kann ich nun nicht einmal mehr sagen, ob und wie sich diese meine ehemalige Firma nun so schlägt. Ein ehemaliger Mitarbeiter scheint mich allerdings weiterhin als CEO und Inhaber zu führen. Vielleicht sollte ich aber auch nur das eine oder andere Medikament doch nicht so schnell absetzen?