Eisbär

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Beitragsfoto: Eisbär | © Shutterstock

Stadtreinigung

Und auch hiermit hat sich der Gemeinderat beschäftigt — ganze 40 Minuten lang, kann man lesen. Joachim Friedl zitiert diesbezüglich Dieter Klenk, den Chef der Stadtreinigung: „Heilbronn ist keine schmutzige Stadt.“ Was soll Dieter hierbei auch anderes sagen?

Auf jeden Fall sind die Erklärungen von Dieter Klenk aufschlussreich. Jetzt sollten seitens des Gemeinderats daraus auch entsprechende Konsequenzen gezogen werden, sonst waren diese 40 Minuten auch wieder für die Katz.

Für den Heilbronner Bürgermeister Wilfried Hajek, einer der Hauptverantwortlichen dieser Misere, ist es schon jetzt eindeutig, dass höhere Bußgelder „nichts bringen“. Das stimmt insoweit, wenn man sich beständig weigert, richtig zu kontrollieren und dazu noch auf eine Ahndung von festgestellten Vergehen und Straftaten verzichtet, dann ändern auch die höchsten Bußgelder nichts.

Ich wiederhole mich hier gerne, wir benötigen dringend mehr und vor allem auch effektive Kontrollen. Dazu eine Justiz, die mitzieht und nicht jeden Täter zum Opfer stilisiert. Und wir benötigen, wie Dieter Klenk es anklingen ließ, vor allem mehr Reinigungskräfte — hier könnte man durchaus auch einmal das Rathaus durchforsten — eine sinnvolle Tätigkeit hat noch niemandem geschadet.

Übrigens, eine saubere Stadt ist gelebter Umweltschutz!

Klimawandel & Bundesstaat

Was haben der menschengemachte Klimawandel und ein europäischer Bundesstaat gemeinsam? Beides sind die größten Probleme der Menschheit, letzteres vielleicht auch nur für die Westliche Welt. Den Klimawandel müssen wir zwingend abschwächen — verhindern geht bereits nicht mehr — und den Bundesstaat zwingend schaffen, wenn wir überhaupt noch eine Überlebenschance haben wollen! Beide Tatsachen kennen wir allesamt schon sehr, sehr lange, aber fast keiner ist tatsächlich auch bereit dazu, selbst etwas zu unternehmen, um die Situation auch nur ein wenig zu verbessern.

Sowohl die Experten und Klimaschützer als auch wir Europäische Föderalisten reden gegen Wände! Und auch die allerletzten Warnzeichen, wie z. B. der Massenmord an der ukrainischen Bevölkerung, lassen uns allesamt kalt — wir streiten uns lieber über Billigbenzin und Urlaubsflüge.

Aber was schreibe ich da? Jeder von Ihnen ist sich dessen voll und ganz bewusst! Wir — meine Leser und ich — können weder den Klimawandel stoppen, noch einen Europäischen Bundesstaat schaffen, aber wir können bis zuletzt versuchen, unsere Mitbürger von diesen Notwendigkeiten zu überzeugen. Und wie bereits Walter Hallstein so treffend anmerkte, „Wer in europäischen Dingen nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!“

Deshalb werben in Heilbronn weiterhin ein paar unermüdliche Föderalisten für eine bessere Welt, für den Weltfrieden und für eine immer weitergehende Einigung aller europäischen Völker, sowie auch für mehr Umweltschutz — macht außer uns doch sonst keiner!

Gemeinderat

Wenn man heute die Heilbronner Stimme liest, ob nur online oder aber auch die Tagesausgabe (29.06.2022) mit beiliegender Stadtzeitung, kommt man sehr schnell zur Erkenntnis, dass in den Heilbronner Gemeinderat tatsächlich doch etwas Bewegung kommt. Zum einen möchten jetzt ein paar Fraktionen bezüglich des seit Jahren geplanten Moscheeneubaus auch einmal selbst mit den Betroffenen „verhandeln“, andere Fraktionen halten dies nicht für notwendig, und eine lehnt es grundsätzlich ab, sich mit „Ausländern“ zu unterhalten.

Zum anderen kündigt ein, von seiner ehemaligen Fraktion der Freien Wähler abtrünniger, Stadtrat an, dass es nach der Sommerpause mehr zu dieser bizarren Aktion zu hören geben wird; sind doch bisher auch nur ein paar Wochen ins Land gezogen. Faktum ist, dass Herbert Burkhardt und Eugen Gall weiterhin die Freien Wähler im Heilbronner Gemeinderat vertreten, so wie zuvor seit 1958 viele andere Freie Wähler auch (siehe Forums-Post von Herbert Burkhardt). Und so müssen wir uns alle noch ein wenig gedulden, um endlich zu erfahren, was die beiden abtrünnigen Gemeinderäte nun mit ihrem Mandat vorhaben. Lassen wir uns einmal überraschen.


Sülmerstraße mit Blick auf K3

14.5.02022 5 (1)

Sülmerstraße mit Blick auf K3

Freie Wähler Heilbronn

So langsam wird es spannend. Jetzt gibt es bei uns „offiziell“ zwei Freie Wähler Vereinigungen in der Stadt, nämlich die seit Jahrzehnten etablierte und seit ein paar Tagen eine sehr illustre Splittergruppe der Freien Wähler, von denen ich persönlich nur ein einziges Mitglied halbwegs ernst nehmen kann.

Als Mitglied der Freien Wähler, der das Ganze weiterhin vom Seitenaus mit betrachten muss, erinnert mich dies sehr stark an „Monty Python’s Life of Brian“ von der Gruppe Monty Python aus dem Jahr 1979. Und dort ganz besonders an die Szene „The People’s Front of Judea“ — unsere Gesellschaft ändert sich wohl niemals.

Sehen wir es einmal positiv, denn jetzt besteht die Chance, dass man die Konflikte offen austragen kann und es damit zu einer Profilierung der Freien Wähler Heilbronn kommt, wobei letztendlich der Wähler — also wir selber — entscheiden werden, wer in Heilbronn die Freien Wähler, oder wie sich eine parteilose Wählergruppe oder -vereinigung auch immer nennen mag, im Gemeinderat vertreten wird. Vielleicht haben die Freien Wähler in Heilbronn sogar so viel Potential, dass es gleich mehrere Freie Wähler Vereinigungen geben kann, die sich im Heilbronner Gemeinderat für unsere Belange einsetzen werden.

Von den derzeitigen Freien Wählern im Heilbronner Gemeinderat haben allerdings nur noch Herbert Burkhardt und Eugen Gall mein Vertrauen. Und was die beiden anderen abtrünnigen Gemeinderäte mit ihrem Gefolge gerade veranstalten, ist mehr als unterirdisch, Ich hoffe dabei nur, dass diese Aktionen auch juristisch aufgearbeitet werden, denn allen (!) Freien Wählern in Heilbronn ist ein Schaden entstanden.

Ich wiederhole mich ungerne, aber das Ganze muss demnächst in einer Mitgliederversammlung — die dann sicherlich etwas länger dauert — aufgearbeitet werden. Denn wenn man es ungestraft zulässt, dass eine Mitgliederversammlung nach Strich und Faden getäuscht und belogen wird, dann kann man sich die Sache „Freie Wähler“ in Heilbronn in Gänze sparen!

NRW-Wahl

Eigentlich kennt keiner die Kandidaten, wobei beide Spitzenkandidaten sehr viel gemeinsam haben, z.B. kennen sie ihre eigenen Wahlprogramme nicht. Was aber überhaupt nichts ausmacht, da diese bekanntermaßen das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt wurden, und man, dank einer guten Bildungspolitik, in NRW kaum noch selbst lesen und schreiben kann.

Da aber erst am Sonntag gewählt wird, besteht ja doch noch Hoffnung, dass die Kandidaten doch noch etwas an Profil gewinnen. Als letzte Maßnahme können sie sich noch kurzfristig mit der Verteidigungsministerin in einen Hubschrauber nach Sylt setzen und das Ganze in den Sozialen Medien posten.

Umbau

Endlich ist es soweit und die Stadtbibliothek wird ein wenig erweitert. Mich würde es sehr freuen, wenn es dann auch eine Gelegenheit gäbe, um im ersten Stock einen Kaffee zu trinken. Warum das eine gute Idee ist, habe ich schon einmal in einem Beitrag dargelegt.

Der Umbau startet im Sommer; darum ist der K3 Standort voraussichtlich ab Ende Juli 2022 für etwa ein Jahr geschlossen.

Nach der Sommerpause 2022 können Sie die gewünschten Medien aus dem Bestand der Stadtbibliothek im K3 über den elektronischen Katalog auswählen und im Ausweichquartier auf dem Schulgelände der Dammschule abholen.

Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek freuen sich auf die Wiedereröffnung 2023 mit mehr Fläche, mehr Aufenthaltsqualität, verbesserter Infrastruktur und vielen weiteren Neuerungen.

In der „Zwischenzeit“ wird es so viel Bibliothek wie möglich geben: dazu bieten die Stadtteilbibliotheken teilweise ausgedehnte Öffnungszeiten an.

Hinweisbild der Stadtbibliothek aus deren Newsletter Nr. 10 / 2022

Interview des Tages

Bericht eines Kriegsfreiwilligen aus Kanada

Geburtstag des Tages

George Lucas


Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

Stuttgart

Nachdem ich nicht erwarten konnte, dass es in Heilbronn anlässlich des Europatages eine entsprechende Beflaggung gibt, habe ich mir den Tag in Stuttgart versüßt. Und das ging am besten durch zwei nette Veranstaltungen, jeweils mit einer Preisverleihung kombiniert. Die erste Preisverleihung gab es anlässlich der Rede für Europa! und die zweite zeichnete die diesjährigen euRobi-Preisträger aus.

Das Ganze wurde noch im schönen Ambiente des Neuen Schlosses mit einem Sommerempfang der Europaverbände gekrönt. Sehr gefreut hat es mich zudem, dass weitere Europäische Föderalisten aus Heilbronn am Sommerempfang teilgenommen haben, so waren wir insgesamt sieben Heilbronner und freuten uns den Tag mit Gleichgesinnten beschließen zu können.

Noch mehr hat es mich gefreut, als ich heute die Anfrage von Ursula Hecht erhielt, ob sie nicht darüber einen Bericht für die EUROPA-UNION Website verfassen könne.

Frankfurt

Eigentlich sollte ich gerade bereits Flughafenluft schnuppern, leider aber leben wir in Zeiten, die einfach nicht mehr so tolerant, weltoffen und unkompliziert sind, wie ich es noch in meiner Jugend oder auch noch zu meiner Berufszeit gewohnt war. Immer mehr Reglementierungen bestimmen unser Leben und machen es aktiven Menschen immer schwerer, um eigene Freiräume zu erhalten.

Manche meiner Leser werden mir bestimmt antworten, dass ich schon wieder das Gras wachsen höre, aber unsere Freiheiten verschwinden stückchenweise peu à peu — und dies stets mit sehr plausiblen Begründungen und immer nur zum Wohle aller. Das Prinzip dahinter kommt aus der Küche, so wie man bei Hummern langsam aber sicher die Temperatur erhöht, damit sie nicht aus dem Kochtopf springen.

Wer heute noch nach Eigenverantwortung und Konsequenzen verlangt, der wird zumindest als schräger Vogel angesehen. Und spätestens dann, wenn man den Individualverkehr — rein aus Umweltschutzgründen (!) versteht sich — unterbunden hat, wird man auch einen „Passierschein“ benötigen, wenn man sich mehr als 3 Kilometer zu Fuß fortbewegen möchte, aber nur, um vor dem „sich Verlaufen“ geschützt zu werden.

Genau so, wie wir in Kürze keine finanziellen Transaktionen mehr tätigen werden können, ohne dass diese zumindest — fast in Echtzeit — geprüft und gebilligt werden.

Und auch das öffentliche Schreiben wird immer schwerer, zumindest aber wird die entsprechende Reichweite immer begrenzter — die Zeiten, in denen man ohne Probleme an alle Internet-Inhalte kam, so lange man nur die entsprechende Adresse kannte oder unterschiedliche Suchmaschinen nutzte, sind bereits schon wieder Geschichte, nicht nur in Ländern wie China oder der Russischen Föderation.

Freie Wähler

Sehr gefreut hat es mich, dass meine Einschätzung über die jüngste Mitgliederversammlung der Freien Wähler nicht nur von Herbert Burkhardt geteilt wurde, sondern inzwischen auch von Heiner Dörner. Beide kenne ich als streitbare Persönlichkeiten und schätze an ihnen besonders, dass sie sich nicht scheuen, Probleme und Herausforderungen auch offen anzusprechen.

So schreibt Heiner Dörner völlig zurecht in einer Stellungnahme: „Über diese Ereignisse bin ich mehr als bestürzt. … Die Bürger werden diesen Vorgang nicht verstehen.“

Und die von den inzwischen, entgegen ihrer eigenen Aussage gegenüber den damals anwesenden Mitgliedern, aus dem Verein ausgetretenen Personen, hört man nun Vorwürfe, die ich gerade bei diesen Personen stets als Absicht vermutet hatte — so kann man sich wohl täuschen. Auf jeden Fall ist es eine weitere Bestätigung darüber, dass man zumindest mich in den letzten Jahren nach Strich und Faden belogen hat und immer noch nicht willens ist, über die wahren Beweggründe für diese bösartige Inszenierung Rechenschaft abzulegen.

Herbert Burkhardt schreibt hierzu heute in der Heilbronner Stimme (10.5.2022: 28): „Zu behaupten, wir [Freie Wähler Heilbronn] würden Partei, ist an den Haaren herbeigezogen und eine Lüge.“

Auch ich bin streitbar und habe diesbezüglich nun ein Forum eröffnet: Freie Wähler [wurde etwas später wieder gelöscht]

Aussage des Tages

Lee Wong aus Ohio beantwortet die Frage, ob er eigentlich Patriot sei.

Immer öfters müssen sich Soldaten diese Frage gefallen lassen. Das Spannende daran ist, zum größten Teil von gerade jenen Mitbürgern, die sich selber noch nie um ihr Land verdient gemacht haben.

Geburtstag des Tages

Fred Astaire