Tanzen

11.1.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Tanzen | © Pixabay

Geplänkel

Für einen weiteren Verein darf ich zurzeit meine ganze Aufmerksamkeit auf juristische Angelegenheiten legen. Und dabei gäbe es doch genügend Anderes, was man in den kommenden Monaten zu stemmen hätte. Langsam aber sicher machen wir aber auch hier Fortschritte und schließen dabei immer mehr die eigenen Reihen. Dies führt allerdings ganz folgerichtig zu weiteren Vorhaben und Aufgaben, die es dann ebenfalls noch zu lösen oder gar zu bewältigen gilt.

Deshalb freut es mich sehr, dass ich mit Herbert Burkhardt einen Mitstreiter habe, der ebenfalls gerne mit anpackt und Dinge bewegt. Und so werde ich demnächst meine Termine um eine Maifeier ergänzen, die wir — und dies wundert wohl kaum einen meiner Leser — in und rund um die Neckarhalle veranstalten werden.

Aber bevor wir dafür nach weiteren Mitstreitern suchen, treffen wir uns heute Abend erst einmal zum ersten Freie Wähler-Stammtisch des Jahres. Und da freut es mich sehr, dass Franz Schirm die Koordination auch dieser Stammtische mit übernommen hat.

Und ganz nebenbei merke ich, dass der Klausurtermin an der Hochschule immer näher rückt, denn ich erhalte immer häufiger entsprechende E-Mail. Was mich nun überhaupt nicht wundert, denn auch ich war einmal Student und muss zugeben, dass mir manche Prüfungen auch erst dann so richtig bewusst wurden, als es dafür eigentlich schon viel zu spät war. Dabei konnte ich aber feststellen, dass Druck, Drall und Geschwindigkeit für mich nicht nur belebend wirken, sondern auch meine eigene Kreativität steigern.

An den jüngsten E-Mail stelle ich nun fest, dass dies durchaus auch auf andere Mitmenschen zutrifft; auf jeden Fall aber steigt die Qualität der einzelnen entsprechenden E-Mail deutlich.

Großer Wurf

In der Nachbereitung von einigen Besprechungen stehe ich nun vor der Frage, ob wir als Verein dieses Jahr einmal den großen Wurf wagen sollen. Noch im letzten Jahr hatte ich der Kreisversammlung mehrere Ideen vorgestellt, wie wir uns in den kommenden Jahren weiterentwickeln könnten und für das eine oder andere, teilweise auch gewagte Vorhaben haben wir die Zustimmung der Mitglieder erhalten.

Nun aber zeichnet es sich ab, dass wir die Gelegenheit bekommen könnten, um eine sehr spannende Idee bereits dieses Jahr anzugehen. Und kaum hatte ich dies thematisiert, schon liefen die Telefone heiß. Die meisten Gesprächspartner halten bisher nicht nur unseren Verein viel zu klein dafür, sondern glauben zudem daran, dass selbst Heilbronn insgesamt zu schwach aufgestellt bzw. für solche Ideen bei den Heilbronnern kein Bedarf vorhanden sei.

Als Team-Arbeiter fällt mir hierzu sogleich ein, dass man sich doch mit anderen Interessierten zusammenschließen könnte und als langjähriger, meist unfreiwilliger Konsument von Werbung meine ich zudem, dass das Angebot die Nachfrage doch zumindest mitbestimmt. Und so stehe ich nun vor der Frage, sollen wir den großen Wurf wagen oder wohl ganz landestypisch mit dem kleinen Wurf ins Rennen gehen.

Eine Idee werden wir auf alle Fälle noch in diesem Monat angehen, ob diese dann von Erfolg gekrönt sein wird, das wird sich in den kommenden Jahren zeigen; denn wir versuchen Ortsgruppen unseres Vereins in den Partnerstädten zu etablieren. Eine weitere Idee ist in Zusammenarbeit mit dem Landesverband in Arbeit und es zeichnet sich ab, dass diese sich letztendlich zwar langsam aber sicher realisieren werden lässt.

Aufgrund eines für uns zwar überraschenden aber sehr begrüßenswerten Kooperationsangebots seitens unseres Bundesverbandes, das die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene hebt, wollen wir die Hertensteiner Gespräche einem etwas größeren Teilnehmerkreis anbieten und damit auch viele Heilbronner für dieses sehr spannende Format begeistern. Und da wir dafür nun sehr attraktive und passende Räumlichkeiten gefunden haben, welche zudem noch die Möglichkeit bieten, dass man gleich um die Ecke ein weiteres Vorhaben mit umsetzen kann, fingen manche Europäische Föderalisten — darunter auch ich — sofort zum Träumen an.

Und als dann eine erste Abfrage ergab, dass man von den Räumlichkeiten her beides sehr gut miteinander kombinieren und damit eine weitere Idee Realität werden könnte, stehen wir nun vor der Frage, ob wir diesen großen Wurf wagen sollen? Dazu benötigen wir 100 Mitmacher für die Gesprächskreise der Hertensteiner Gespräche, was dann fast einer Verdopplung gleich käme und für die Abendveranstaltung 400 an Bällen interessierte Bürger, die bereit sind, sich für einen wunderbaren Tanzabend ein wenig in Schale zu werfen; hierbei würden wir uns zum Vorjahr gleich mehr als vervierfachen!

Ohne Frage, unser Verein und unsere Mitglieder werden auch dieses Vorhaben stemmen können und sicherlich zu einem Highlight im Heilbronner Veranstaltungsjahr machen, aber die große Frage bleibt dennoch, ob sich ausreichend Heilbronner und Gäste von außerhalb finden werden, die dies dann auch zu schätzen wissen?

Musikvideo des Tages

Sebastian Schaffer mit einem Queen-Cover

Studenten

7.1.02023 5 (2)

Beitragsfoto: Studenten | © Shutterstock

Gastblogger

Seit nun gut drei Jahren freue ich mich, wenn andere Blogger mein Weblog dazu nutzen, um meiner Leserschaft auch einmal andere Meinungen anzubieten. Wie allseits bekannt, Blogs sind nicht mit Nachrichtendiensten zu verwechseln, wenngleich auch diese immer öfters dazu neigen, Meinungen zu verbreiten. Diesen Journalisten kann ich nur empfehlen, es ebenfalls einmal mit einem persönlichen Blog zu versuchen. Aufgrund deren Berufs dürften diese Weblogs dann von Anfang an eine sehr gute Reichweite haben.

Diese vermeintliche Reichweite wird wohl auch daran Schuld sein, dass sehr viele Microblogger eher dazu neigen, sich in den Sozialen Medien auszulassen, als auf das altbewährte Forum zurückzugreifen. Und so vermisse ich doch den einen oder anderen Blogger oder Leser auf meinem Forum hier; dabei wäre dies eine sehr einfache Möglichkeit, um sehr schnell und viel besser miteinander zu kommunizieren, als sich per Twitter auf dessen zahlreichen Kopien oder anderen Social Media-Kanälen Intoleranz oder gegenseitiges „Blocken“ vorzuwerfen.

Und so wäre ich darüber hocherfreut, wenn meine Leser auch vom Forum Gebrauch machen, denn ich glaube, dass dies nachhaltiger ist, als einfach nur die eigenen Weisheiten in den Sozialen Medien zu verbreiten — wobei es letztendlich nicht darauf ankommt, wie viele Menschen oder Bots diese dann auch gelesen oder gar darauf reagiert haben, sondern alleine nur darauf, wie viele Menschen diese Weisheiten wirklich verstanden haben.

Sehr freut es mich auf alle Fälle, dass Hans Müller heute signalisiert hat, nachdem Kevin McCarthy im fünfzehnten (!) Wahlgang nun doch zum Speaker gewählt wurde, demnächst einen entsprechenden Blog-Beitrag hier einzustellen.

Studenten

Ein Fachbegriff, den ich weiterhin sehr gerne nutze, denn man ist auch Student, wenn man nicht gerade studiert und das soll öfters vorkommen, als man so denkt. Und ein Studierender, jemand, der gerade in diesem Augenblick studiert, muss nicht zwingend auch ein Student sein, denn dazu werden weitere Dinge benötigt.

Auf jeden Fall aber hatte ich in den letzten Tagen ein paar entsprechende Unterhaltungen, die mich nun hoffen lassen, dass wir bei meiner Vorlesung am Dienstag ein ganz gutes Stück weiterkommen werden. Was auch notwendig ist, denn damit schließe ich meine Vorlesungsreihe für dieses Semester und biete die darauffolgende Woche nur noch eine Repetition an.

Am 1. Februar 2023 schlägt dann die Stunde der Wahrheit und wir wissen, ob ich mich in den letzten Monaten ausreichend verständlich ausdrücken konnte.

Etwas einfacher wird es am Freitag werden, wenn ich wieder an der Dammgrundschule vorlesen darf und danach noch in die meseno-Hausaufgabenbetreuung gehe. Und wer weiß, vielleicht treffe ich dort dann bereits auf die ersten „Schülernde“, denn unsere Bildungsministerin hatte über den Jahreswechsel bestimmt ausreichend Zeit, um sich weiteren Unfug einfallen zu lassen.

So wie manche Idioten im Umfeld des Verteidigungsministeriums, die nun zwischen Angriffs- und Verteidigungspanzer unterscheiden, wobei diese Experten nicht einmal wissen, was ein Panzer überhaupt ist. Wahrscheinlich ist dieses Nichtwissen aber inzwischen die zwingende Voraussetzung, um in Berlin überhaupt noch Karriere machen zu können; was wohl gleich hinter dem Betrug mit Bildungsabschlüssen aller Art kommt.

Gespräche

Heute wurde ich sehr positiv überrascht. Ein gern gesehener Gesprächspartner hat per E-Mail vorab seinen Telefonanruf angekündigt, denn Berlin ist doch etwas weiter weg und viele dort leben bekanntlich bereits längst hinter dem Mond. Aber es gibt sie noch, Berliner, mit denen man sich ganz vernünftig und zudem produktiv unterhalten kann.

Und so hatte ich heute ein sehr angenehmes Telefonat, das zudem mit einem für alle tragfähigen Ergebnis beendet wurde. Und kurz darauf erhielt ich noch eine E-Mail, die den Gesprächsinhalt und das Ergebnis beinhaltete und welche ich sogleich und sehr gerne bestätigte.

Es gibt sie noch, Höhepunkte menschlicher Kommunikation! Und so freue ich mich bereits auch auf kommenden Dienstag und den darauffolgenden Mittwoch, denn erst gibt es den monatlichen Europastammtisch und danach den Freie Wähler-Stammtisch. Beides in Präsenz und zudem in einem sehr guten Lokal. Damit ist sichergestellt, dass es kommende Woche zu weiteren sehr anregenden Gesprächen kommen wird.

Bereits am Montag werde ich mich mit Detlef Stern zusammenschalten und damit ist zumindest für mich sichergestellt, dass auch dieser Tag mindestens ein gutes Gespräch bieten wird.

Wahrheit
Eine nur ist sie für alle, doch siehet sie jeder verschieden,
     Daß es Eines doch bleibt, macht das Verschiedene wahr.“

Friedrich schiller, Musen-Almanach für das Jahr 1797 (2015 [1796]:89)

Silbvester

Jahresrückblick 5 (5)

Beitragsfoto: Silvester | © Shutterstock

Da wurde mir gerade die Aussage in die Timeline gespült, dass es kein Blog ohne Jahresrückblick geben kann. Wenn ich darüber etwas mehr nachdenke, dann muss ich mir selbst attestieren, dass ich wohl mindestens seit 2005 etwas falsch mache. Und ein kurzer Blick in dieses Weblog zeigt, dass mein letzter, mir noch bekannter, Jahresrückblick aus 2001 stammt. Das erklärt aber vielleicht ganz gut, warum meine Leserschaft nicht die Anzahl erreicht, die bei „richtigen“ Weblogs sonst so üblich ist.

Wenn ich so auf das nun zu Ende gehende Jahr zurückblicke, dann stelle ich zu allererst fest, dass alle Familienangehörigen — zumindest jene, die ich kenne — gesundheitlich auch dieses Pandemiejahr ganz gut überstanden haben, wobei jüngst die ältesten Familienmitglieder nun auch Bekanntschaft mit COVID-19 machen durften und dies kurz nachdem die Politik die Pandemie für als beendet erklärt hat.

Die Chinesen, die man ohne Wenn und Aber als Verursacher dieser Pandemie ansehen muss, haben inzwischen ebenfalls festgestellt, dass man durch eine etwas laxere „Gesundheitspolitik“ durchaus das „Problem“ mit älteren oder schwächeren Menschen ganz gut in den Griff bekommen kann. Damit lösen sie jetzt wohl einige der Folgen ihrer Ein-Kind-Politik.

Und auch bei uns werden die Politiker wieder etwas mutiger, weil sie nun davon ausgehen können, dass ihre eigene Gesundheit kaum noch gefährdet ist — und wir bekanntlich eh viel zu viele ältere Mitbürger haben, die bei den kommenden wichtigeren Wahlen wohl auch sonst noch kaum eine Rolle spielen werden.

Auf jeden Fall aber bin ich froh darüber, dass es im eigenen Familienkreis gesundheitlich ganz gut aussieht. Auch meine eigene Gesundheit habe ich dank guter Ärzte, den Fortschritten in der Medizin und den unermüdlichen Bemühungen meiner besseren Hälfte geschuldet, wieder ganz gut im Griff.

Dieses Jahr bot zudem ein paar sehr erfreuliche Entwicklungen, denn Maximilian wurde, nachdem er erfolgreich den ehrenwerten Beruf des Notfallsanitäters ergriffen hatte, nun auch noch Leutnant der Infanterie und studiert inzwischen Erziehungswissenschaften in München. Konstantin, der es immerhin bis zum Rettungssanitäter schaffte und jüngst seinen Masterabschluss in den Politikwissenschaften in Konstanz erzielt hatte, legt nun nochmals mit einem Masterstudium in den Verwaltungswissenschaften in Ludwigsburg und Kehl nach. Und so ist es mir um meine beiden Söhne nicht bange.

Hinzu kamen noch zwei Hochzeiten, die meines Neffen Sebastian, übrigens ebenfalls ein Notfallsanitäter, der dieses Frühjahr eine Künstlerkollegin heiratete und sich inzwischen eine Karriere als Musiker vorstellen kann. Die Hochzeit im Sommer fand im Kreise Europäischer Föderalisten statt und meine bessere Hälfte und ich waren sehr erfreut, dass weitere Junge Europäische Föderalisten ihren Partner fürs Leben gefunden hatten, was mir wieder einmal vor Augen führt, dass gemeinsame Interessen die beste Grundlage für eine glückliche Ehe sind.

Ach, und das gab es noch meinen sechzigsten Geburtstag zu feiern, der u. a. dafür sorgte, dass wir uns wieder einmal im erweiterten Freundeskreis trafen. Mein persönlicher Höhepunkt des Jahres war aber ein Kalifornienaufenthalt, der nach etwas längerer Abstinenz wieder stattfinden konnte. Dabei genossen meine bessere Hälfte und ich die Spieleabende mit Ursula ganz besonders.

Und auch in meiner ehrenamtlichen Routine gab es positive Veränderungen, zum einen habe ich mein Vorlesen an der Dammgrundschule und bei meseno nun noch etwas leistungsgesteigert. Wohl motiviert von den Studien meiner beiden Söhne und doch etwas von Detlef Stern herausgefordert, der übrigens weiterhin zu meinen Lieblingsgesprächspartnern zählt, habe ich dieses Jahr einen Lehrauftrag an der Hochschule Heilbronn übernommen. Und nun bin ich gespannt darauf, ob meine Studenten im Februar nachweisen, dass ich es doch noch kann. Auf alle Fälle habe ich nochmals für das kommende Semester zugesagt, denn entweder muss ich nachweisen, dass mein Erfolg keine Eintagsfliege ist, oder ich muss gewaltig nachbessern. Danach dürfte sich Detlef allerdings etwas mehr einfallen lassen müssen, um mich weiterhin an der Hochschule zu halten.

Denn zum anderen haben es Heiner Dörner und Herbert Burkhardt geschafft, dass ich mein Engagement bei den Freien Wählern etwas vertiefte und im Sommer das Amt des Heilbronner Vorsitzenden übernahm. Sehr gefreut hat es mich dabei, dass meine bessere Hälfte dies zum Anlass nahm und ebenfalls Freie Wählerin wurde und ganz besonders, dass weitere Freunde mir mit in diesen Heilbronner Verein folgten.

Mein Hauptaugenmerk liegt weiterhin aber auf der EUROPA-UNION Heilbronn, und jeder wird es verstehen, dass gerade diese Zeiten für uns Europäische Föderalisten große Herausforderungen bringen, die es nun auch auf lokaler Ebene zu bewältigen gilt.

Meine bessere Hälfte wäre nicht sie selbst, wenn es ihr nicht gelungen wäre, mich das gesamte Jahr über noch zum Besuch von Tanzstunden und Übungstänzen zu bekommen. Auch wenn sie es nicht glauben mag, mir gefallen diese „Auszeiten“.

Und ich schreibe weiterhin zwar nur gelegentlich aber ganz brav an meinem ersten Roman. Die Idee, einen Roman zu schreiben, stammt übrigens nicht von mir. Und wer mein Weblog regelmäßig liest, dürfte bereits die näheren Hintergründe kennen. Auf jeden Fall aber zeigen mir diese Schreibversuche, dass ich sicherlich kein Schriftsteller bin. Was ich anfange beende ich für gewöhnlich, aber wann es diesen Roman dann auch zu lesen geben wird, kann ich noch nicht mit Gewissheit sagen. Auf jeden Fall aber wird meine bessere Hälfte dessen erste Leserin sein — eine kleine Revanche sozusagen.

So, jetzt ist es aber an der Zeit, dass ich meine Schreibarbeiten für dieses Jahr beende! Ich wünsche meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, dass keinem ein Feuerwerkskörper auf den Kopf oder vor die Füße fällt!