Menschen

Arier 5 (3)

Beitragsfoto: Menschen |  © Stefan Keller auf Pixabay

Heute schreibe ich einmal über ein sehr unschönes, wahrscheinlich auch äußerst problematisches Thema, welches sicherlich bei sehr vielen Mitbürgern auf völliges Unverständnis, wenn nicht gar zu sehr drastischen Reaktionen führen wird. Man kann sich diesem Thema wohl kaum von der richtigen Perspektive aus nähern und deshalb versuche ich es erst gar nicht. Auch schreibe ich — so wie ich es übrigens schon immer hier in diesem Weblog handhabe — einfach aus dem Lamäng heraus und gucke selbst einmal, wohin mich meine Gedanken so führen.

Der Anlass zu diesem Blog-Beitrag sind ein paar sehr traurige Gespräche, denen ich in den letzten Tagen zuhören durfte und mich an manchen davon sogar etwas beteiligte. Diese wiederum ließen mich an ein Streitgespräch mit einem selbst ernannten sehr jungen Arier denken, das ich als Vorsitzender der EUROPA-UNION Heilbronn in der Fußgängerzone führen musste. Deshalb verwende ich nun auch dieses Unwort als Beitragstitel, um von vornherein Missverständnisse auszuschließen und jenen, die mich sehr gerne missverstehen möchten, gleich zu Beginn ausreichend Grund dafür zu geben.

Also dieser bekennende Arier, the Worst Case eines vermeintlichen Volksdeutschen, bestand darauf, dass er als Arier — weder mit qualifiziertem Schulabschluss noch mit einer abgeschlossenen Lehre als arbeitsloser Deutscher, der sich zudem um den Militärdienst gedrückt hatte — bis zu seinem ruhmreichen Ende von seinen Volksgenossen durchgefüttert werden wird. Zugleich wünschte er mir als Befürworter von Migration die Pest an den Hals und bezeichnete mich so richtig in Fahrt gekommen, als Volksschädling, der noch schlimmeren „Menschen“ hilft, das deutsche Volk zu vernichten.

Etwas gebildetere Mitbürger, vor allem jene, die sich durchaus selbst ernähren können, nehmen wohlweislich von solchen Äußerungen Abstand, formulieren diesen vermeintlichen Sachverhalt aber nur etwas verblümter und bringen das Ganze letztendlich auf denselben Punkt: „Die oder Wir!“

Das Problem dabei ist, wer sind die „Wir“ und wer sind die „Die“?

Ich wüsste z. B. jetzt nicht, was mich dazu bewegen könnte, mich mit einem dummen, faulen Drückeberger zu identifizieren und zusammen mit diesem ein Wirgefühl zu entwickeln. Einzig und alleine die Staatsbürgerschaft verbindet mich mit diesem Herren. Und im Falle, dass dieser auf eine gemeinsame „Volkszugehörigkeit“ pocht, müsste man dies dann auch weiter ausdifferenzieren, denn es gibt sehr unterschiedliche deutsche Völker, von den Stämmen ganz zu schweigen.

Alle hatten früher, wenn überhaupt, ein paar Gemeinsamkeiten, die man vielleicht heute noch in einer Ethnie zusammenführen könnte, die sich aus drei Kriterien zusammensetzen lässt, nämlich die deutsche Sprache, die Religion, wobei das Evangelische maßgebend und Juden sowie Katholiken halt gerade noch so geduldet wären, und letztendlich dann die gemeinsame „deutsche Kultur“.

Und nähme man dies heutzutage noch wörtlich, dann würde es bestimmt um viele von uns sehr, sehr einsam werden. Vor allem dann, wenn man die eigene Leistungsfähigkeit oder die eigenen Präferenzen als Maßstab nimmt. Einen Staat kann man damit auf alle Fälle nicht (mehr) machen. Und so gibt es ein etwas belastbareres Kriterium und dies ist die Staatsbürgerschaft. Und wer diese bekommt oder nicht, ist die Aufgabe von „Verwaltungsbeamten“, die anhand von Vorschriften nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Die wirkliche Krux dabei ist, dass man seine Staatsbürgerschaft vererben kann und alleine damit sämtliche Vorschriften zum Erhalt einer Staatsbürgerschaft ad absurdum geführt werden — ich führe hier einfach einmal den selbst ernannten Arier auf.

Das Ganze führt nun aber nicht wirklich weiter, wenn wir feststellen wollen, wer „Wir“ eigentlich sind. Und dies hängt tatsächlich immer vom aktuellen Umfeld ab, die Fußballmannschaft, der Stammtisch, die Firma, das Viertel, die Straße, die Familie, die Reisegruppe usw. Das ist immer wieder das „Wir“ und dabei meist jedes Mal ein anderes.

Und demzufolge sind die „Die“ jedes Mal auch wieder immer andere.

Und selbst dies führt uns nicht sehr viel weiter und so muss man sich fragen, was meinen die Menschen tatsächlich damit, wenn sie so vehement und teilweise auch sehr verbissen von „Die oder Wir!“ sprechen?

So behaupte ich einmal frank und frei, dass es sich hierbei letztendlich einzig und alleine nur um ein „Verteilungsproblem“ handelt. Würden wir allesamt im Paradies leben, dann gäbe es das „Die oder Wir!“ überhaupt nicht. Wir wären alle „Wir“ und lebten einfach so nur vor uns hin, selbst das Rülpsen und Furzen der eigenen Nachbarn würde uns kaum vom Hocker reißen.

Das „Die“ käme wohl erst dann ins Spiel, wenn wir befürchten müssten, dass uns jemand aus diesen Träumen reißen möchte oder wir letztendlich sogar Angst bekommen, dass die „Die“ uns die Butter vom Brot holen.

Damit wäre wohl festgestellt, wer die „Die“ eigentlich sind, nämlich gerade jene, von denen wir glauben, dass diese unsere eigene Existenz gefährden — und damit sind letztendlich alle anderen — außer einem selbst — die „Die“, zumindest potenziell.

Ganz ohne Frage, es gibt sie, die Verteilungsprobleme und sie werden auch immer gravierender, ganz besonders dann, wenn wir selbst feststellen, dass man als Mensch immer älter und damit schwächer, verwundbarer und hilfsbedürftiger wird. Und zumindest ganz zum Schluss sind dann gerade alle jene die „Wir“, die uns bis zum letzten Atemzug begleiten und uns dabei vielleicht sogar die letzten Stunden erleichtern — selbst dann, wenn es sich um einen Schwarzafrikaner handeln würde!

Und jetzt ganz kurz und schmerzlos: das „Die oder Wir!“- Geschwafel und sei es noch so elaboriert, bringt niemanden wirklich weiter! Aber ja, es gibt sie, die guten und netten, wie auch die bösen und schlechten Menschen — wir alle sind das! Zumindest in der Betrachtung irgendeines anderen Menschen.

Deshalb müssen „Wir“ nach Regeln und Gesetzen suchen, die uns gemeinsam allesamt das Leben erleichtern. Und vor allem, „Wir“ müssen uns auch an die von und selbst gemachten Regeln und Gesetze halten und diese dann auch befolgen.

Und je nachdem, wie wir und wann wir dies schaffen oder auch nicht, gibt es „Wir“ die Guten oder „Wir“ die Schlechten — was sich in einem einzigen Menschenleben sehr oft und auch sehr gravierend ändern kann.

Und so werden wir auch weiterhin mit anderen zusammenleben, jenen, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und jenen, die sie (noch) nicht besitzen. Und wir werden auch weiterhin mit jenen zusammenleben, die kein Deutsch können, keinen Schulabschluss oder keinen Arbeitsplatz haben sowie auch mit jenen, die sich nach unseren eigenen Maßstäben völlig daneben benehmen oder sogar beständig Regeln und Gesetze brechen.

Wenn wir etwas ändern können, dann durch das beständige Einfordern und Einklagen des Einhalts der Regeln und Gesetze. Und dies am besten, wenn wir selbst die Regeln und Gesetze einhalten.

Wenn wir etwas ändern wollen, dann indem wir uns allesamt dazu befähigen, gutes Deutsch zu sprechen, an Gott oder zumindest an das Gute im Menschen zu glauben und ganz besonders gerade die Kultur vorzuleben, die wir bei anderen so gerne sehen würden.

„Wir sagen und Ich meinen ist eine von den ausgesuchtesten Kränkungen.“

Theodor W. Adorno, Minima Moralia (14. Auflage 2022 [1951]: 217)

Studenten

8.2.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Studenten | © Shutterstock

Zwerge

Als Kind hatte ich einmal eine kleine Sammlung an Zwergen, die ich im Garten des Wochenendhauses meiner Eltern zur Schau stellte. Diese Zwerge scheinen außer mir noch einen Liebhaber gefunden zu haben, denn eines Tages waren sie allesamt verschwunden.

Und Zwerge begeistern auch noch heute den einen oder anderen Menschen, sei es, dass diese eine prominente Rolle in Hollywood-Schinken einnehmen oder einfach nur mal so im Karneval auftauchen. Und auch in meinem Berufsleben gab es durchaus den einen oder anderen Kampfzwerg, von denen die allermeisten verdienter Maßen auch mit Respekt behandelt wurden. Zum Schluss aber wurde das Zwergentum politisch gewollter Standard und Zwerge profilierten sich nur noch alleine aufgrund ihrer Größe; meist waren sie nicht einmal mehr schön anzusehen.

Und so hat es nun doch etwas, dass wir in der Öffentlichkeit verstärkt von Zwergen sprechen, ganz aktuell von einem Flugzwerg. Dabei sind es inzwischen meist nur noch Polit- oder gar Parteizwerge, die bei uns das Rennen machen.

Vielleicht wäre es an der Zeit, dass wir einmal nach Riesen Ausschau halten. Der Rübezahl soll noch zu haben sein. Und seit das Riesengebirge in der EU ist, dürfte auch seine Einreise kein Problem darstellen.

Studium

Es ist vollbracht, ich bin seit gestern mit dem Korrigieren der Klausuren fertig. Die Kommunikation der Noten erfolgt später dann durch das Prüfungsamt der Hochschule. Und ich habe auch dieses Mal wieder viel dazu gelernt — Detlef Stern hatte mir nicht zu viel versprochen.

Jetzt bin ich bereits in der Planung für das kommende Semester und werde wohl doch noch etwas nachsteuern, denn mein Interesse wurde geweckt. Insgesamt habe ich 15 Vorlesungsrunden gebucht, wobei mir bei einer dieser Runden Thomas Michl seine Unterstützung zugesichert hat. Damit erhöhe ich die eigene Bandbreite etwas und schaue insgesamt sogar noch ein wenig über den Tellerrand meines originären Fachgebietes hinaus. Und dies ganz im Sinne der Hochschule, die mit „fachübergreifend“, „querschnittlich“ und „Spezialkenntnissen“ für sich wirbt.

Danach dürfte es Detlef Stern ziemlich schwerfallen, mich für eine weitere Runde gewinnen zu können. Wobei ich mich aber auch hierbei gerne überraschen lasse.

Stammtische

Wie bereits gestern auch, treffe ich mich heute mit Gleichgesinnten zu monatlichen Stammtischen, an denen ich regelmäßig teilnehme. Ein weiterer Stammtisch schwächelt zurzeit ein wenig und von meinem ältesten Stammtisch, den ich bereits in Jugendjahren besuchte, habe ich inzwischen Abstand gewonnen — interessant dabei ist, dass ich aber weiterhin von seinen Teilnehmern auf dem Laufenden gehalten werde.

Stammtische sind wahrscheinlich eine urtypisch „deutsche“ Eigenart, und ich frage mich dabei, ob man sich wirklich so ganz von Stammtischen, an denen man einst regelmäßig teilgenommen hat, tatsächlich wieder so ohne Weiteres lösen kann. Wahrscheinlich nur dann, wenn man die Interessen, die ursprünglich zum Stammtischbesuch führten, später gänzlich über Bord wirft. Mit den Bekannt- oder gar Freundschaften, die sich dabei entwickelt haben, wird es wohl noch etwas schwieriger werden.

Auf jeden Fall aber wären Stammtische ein ganz gutes Beobachtungs- und Forschungsgebiet. Die erste Frage, die sich mir dabei stellt, ist, ob die Stammtische wirklich so „schlecht“ sind, wie sie von manchen Mitbürgern gerne dargestellt werden? Ich vermute einmal, dass diese Einschätzung gerade von jenen Mitbürgern geteilt wird, die keinem einzigen Stammtisch angehören.

Wer weiß, vielleicht wäre dies ein ganz gutes Thema für eine Studie, im Falle, dass es davon nicht schon welche gibt?


Rick’s Café Américain

15.1.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Rick’s Café Américain, Schnappschuss von der Filmkulisse | © Warner Bros. Pictures

Sonntagabend

Zum Ausklang des Wochenendes noch kurz einmal in die Tanzschule, um das Tanzbein zu schwingen. An den Discofox werde ich mich wohl nicht gewöhnen, dafür gab es zum Schluss aber einen Tango.

Der Discofox ging, was man den Namen auch entnehmen kann, aus dem Foxtrott hervor, welcher auch heute noch gelehrt und getanzt wird. Der Beat-Fox, Vorläufer des Discofox, blieb mir erspart. Leider — meiner Meinung nach — entstand gerade während meiner Tanzstundenzeit der sogenannte Discofox und wurde sogar 1979 zum Ende meiner Tanzstundenzeit mit ins Welttanzprogramm aufgenommen.

Als es meine bessere Hälfte endlich geschafft hatte, mich wieder zu Tanzstunden zu bewegen, war ich nicht erfreut darüber, dass der Discofox die Jahrzehnte überdauert hatte. Und nicht nur das, inzwischen gibt es dazu mehr Figuren als in meinen kühnsten Träumen befürchtet. Und so muss ich mich wohl oder übel damit abfinden, dass, wenn ich Tango und Walzer möchte, auch einen Discofox oben drauf bekomme.

Spielen und Bingen

Den gestrigen Abend und die Nacht haben wir uns im kleinen Kreis etwas gegönnt. Zuerst ein paar Spiele und danach das Bingen einer Krimiserie. Ohne Frage, ein wunderbarer Abend. Näher betrachtet muss man sich dann aber doch fragen, ob die Serienproduktion von Filmen wirklich der Weisheit letzter Schluss ist?

Wie im Krieg auch, setzt man in der Kultur immer mehr auf Quantität anstatt von Qualität. Und so ist es doch erstaunlich, dass man an manchen Serien erst dann Gefallen finden kann, wenn man diese völlig hemmungslos konsumiert. Meines Erachtens aber auch nur dann, wenn man diesen Konsum zu einem Gemeinschaftserlebnis macht. Auf jeden Fall hat das Bingen gegenüber dem Spielen den Vorteil, dass es einem niemand krummnimmt, wenn man währenddessen noch z. B. die Post erledigt.

Ich frage mich nun, was aus einem meiner Lieblingsfilme Casablanca wohl inzwischen geworden wäre, hätte man diesen zur Serie ausgebaut. Diese Woche hätte Humphrey Bogart wohl einen russischen Politruk im Hangar erwischt und gegenüber Claude Rains, der inzwischen als chinesischer Polizist fungiert, den Beginn einer wunderbaren Freundschaft verkündet. Und jede Woche gingen im Rick’s Café Américain neue illustre Gestalten ein und aus. Kein nennenswerter Politiker, der dort nicht bereits am Piano gesessen wäre und As Time Goes By geträllert hätte. Nur bei Ingrid Bergman bin ich mir nicht so sicher, die hätte man bestimmt über die Jahrzehnte hinweg immer wieder einmal ausgetauscht.

Klausuren

Bei mir hat es sehr, sehr lange gedauert, bis ich mich mit dem Klausurenschreiben so halbwegs anfreundete. Zu dieser Zeit hatte ich Schule und Studium längst beendet und musste feststellen, dass das lebenslange Lernen zumindest in der Vorstellung von sämtlichen Entscheidungsträgern weiterhin auch das Schreiben von Klausuren beinhaltet. Noch eine ganze Weile habe ich mich mit alternativen Konzepten auseinandergesetzt, mich dann aber doch damit abgefunden, dass ich die Welt nicht mehr ändern kann und mich auch mit dem Schreiben von Klausuren abgefunden. Und mit diesem Schritt konnte ich diesen dann auch erstmals etwas Positives abgewinnen, indem ich sie für mich als eine Art von Kreuzworträtsel für Leistungsträger umdefinierte.

Zwischenzeitlich hatte ich das Korrigieren und später dann auch das Erstellen von Klausuren für mich entdeckt, was wohl in meinem Beruf einfach mit dazu gehört. Aber noch heute bin ich mir nicht so ganz sicher, welche dieser Beschäftigungen mit Klausuren dabei die angenehmste ist; wohl die, die man gerade nicht machen muss. Und mit diesen Gedanken beschäftige ich mich gerade deshalb, weil ich heute damit angefangen habe, die kommende Klausur zu erstellen.

Wohl die beste Klausur schrieb einmal ein Philosophiestudent, der, als er zusammen mit seinen Kommilitonen die Aufgabe gestellt bekam, warum der Stuhl des Professors nicht existiert, seine Arbeit kurz nach Beginn beendete. Seine Antwort bestand dabei aus einer einzigen Frage: „Welcher Stuhl?“ Es wird noch heute kolportiert, dass er die Prüfung als bester bestanden habe.

Und wohl noch heute raten alle Lehrer und Dozenten, dass sich die Klausurenschreiber erst einmal einen Gesamtüberblick über die Klausur verschaffen sollten, bevor sie mit dieser beginnen; ganz besonders dann, wenn die entsprechende Klausur mit einer Zeitdauer von drei bis vier Stunden angesetzt wurde. Am besten lernt man sich einen Überblick zu verschaffen, wenn in einer sehr schweren Klausur die allerletzte Aufgabe einfach nur lautet: „Wenn Sie die Klausur innerhalb der ersten 10 Minuten unbeantwortet abgeben, haben Sie diese bestanden.“ — leider, vermute ich einmal, hat man in unserem Bildungssystem dafür den Humor schon lange nicht mehr.

Diesen Kurzbeitrag möchte ich noch mit einem kleinen Tipp beenden, der für die heutigen Klausurenschreiber sicherlich sehr interessant und auch sehr hilfreich sein kann. In Zeiten, wo man mit Tastaturen arbeitet oder gar die Eingabe über die Sprachfunktion nutzt, sollte man das Schreiben von Hand wieder etwas mehr üben. Das hat nicht nur mit der Lesbarkeit der eigenen Handschrift zu tun, sondern auch mit der Fähigkeit, drei bis vier Stunden lang mit einem Stift schreiben zu können. Bei meinen letzten eigenen stundenlangen Klausuren hatte ich, weil man bereits seit den 1990er-Jahren weitgehend digitalisiert arbeitet, tatsächlich mit Krämpfen in den Fingern zu kämpfen.

Und inzwischen gibt es auch immer mehr Menschen, die wieder das Schreiben von Hand empfehlen und dies u. a. mit einer verbesserten Auffassungs- und Erinnerungsfähigkeit begründen.