Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

13.7.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

Europa+

Heute Abend gibt es dann wieder den wöchentlichen Europastammtisch, der immer mit interessanten Themen aufwarten kann und meist auch sehr unterhaltend ist. Aber so richtig freut es mich, dass wir bereits für unser Europagrillen am Samstag gut 20 Anmeldungen haben. Bei der knapp eine Woche später stattfindenden Lesung am Europaplatz bin ich darauf gespannt, ob es auch genau so viele Interessenten für geistige Kost gibt.

Bücher

Trotz des Regenwetters ein sehr gelungener Tag. Die von mir betreuten Schüler verbessern ihre Lesekenntnisse merklich und ich komme dazu Bücher zu lesen, die ich nie im Leben sonst kennengelernt hätte.

Meine Übersetzerin hat mir den Entwurf für mein Buch „We Are All Part of Europe!” übersandt, was mir die nächsten Tage doch so einiges zum Lesen geben wird. Und auch bei meinem Buch „EUROPA-UNION” geht es mit großen Schritten voran.

Parken

Dass man sich jetzt auch so langsam Gedanken um das Parken in Heilbronn macht, lässt hoffen. Unsere Stadt hat eigentlich sehr gute Parkhäuser und die Anzahl der dort vorhandenen Parkplätze sollten zumindest an normalen Tagen ausreichen. So kann ich es schon lange nicht mehr nachvollziehen, warum Menschen mit ihren Autos direkt in der Innenstadt oder innenstadtnahen Vierteln, auf der Suche nach kostenfreien Parkplätzen, die Häuserblocks umkreisen. Oder, weil sie nur kurz einmal wohin müssen, Garagen oder Einfahrten zuparken, von Gehwegen ganz zu schweigen.

Völlig unverständlich finde ich es, wie sich eine Stadtbibliotheksbesucherin darüber beschwert, dass sie gut eine halbe Stunde herumgefahren sei, nur um einem Anwohner in der Schäfergasse einen Parkplatz wegzunehmen. Dass Argument, dass sie in der Theatertiefgarage in ihrem Alter nicht mehr parken kann, hätte ich noch verstanden und ihr empfohlen, auf die Hochgarage am Bollwerksturm auszuweichen, die keine 5 Minuten zu Fuß entfernt liegt. Aber das ins Feld geworfene Argument, dass die Parkplätze viel zu teuer seien, ist gerade in diesem Fall eine unglaubliche Milchmädchenrechnung.

Deshalb wäre ein grundsätzliches Parkverbot für Pendler, Besucher, Flanierer oder Einkäufer in der erweiterten Innenstadt eine sehr gute Sache. Und so finden dann auch Anwohner mit einem Parkberechtigungsschein eher einen Parkplatz, für den sie schon heute zahlen müssen. Und auch in meinem Viertel wünsche ich mir ein solches Parkverbot, denn das würde allen Anwohnern viel Ärger ersparen, und zudem das nervige Gehupe von Liefer- und Entsorgungsfahrzeugen reduzieren, die mit einer, durch Pendlerfahrzeuge und den Autos aus anderen Straßenzügen vollgestopften, Straße zu kämpfen haben.


Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

8.7.02021 5 (2)

Foren

Heute durfte ich wieder doch so einiges an Inhalten in unsere Foren stellen, z. B. die EU-Informationen von Jan Bergmann, welche sehr umfangreich aber auch sehr informativ sind und einen guten Überblick über die Entwicklungen im Europarat und in der EU, aus einer juristischer Sichtweise heraus, geben. Und auch Hans Müller war wieder sehr fleißig und stellte gleich vier Artikel zur Geschichte der EU ein; diese sind zwar bereits etwas älter, aber immer noch sehr interessant und lehrreich.

Preisverleihungen

Ist es bereits eine gute Sache, in Schulen vorzulesen, was übrigens bisher noch — zumindest bei uns — auf Grundschulen begrenzt ist, so kann man das Ganze noch toppen, indem man an schulischen Preisverleihungen teilnimmt, bei denen die Jüngsten für ihre ersten Erfolge ausgezeichnet werden. Schon der Anblick der strahlenden Sieger ist Motivation genug. So darf ich auch dieses Jahr wieder, zusammen mit meiner besseren Hälfte, Preise des Europäischen Wettbewerbs aushändigen. Und auch ich lerne noch dazu, denn jetzt weiß ich auch, was ein Twister Tuch ist.

Phänomen

Einen Bundestagsabgeordneten kenne ich heute noch persönlich, der tatsächlich darum bemüht ist, seine Aufgaben als Abgeordneter wahrzunehmen!

Leider sind die Zeiten, in denen Abgeordnete zusammen mit einer Sekretärin Deutschland und Europa bewegten und selbst spontan fundierte Fachvorträge halten konnten, längst vorbei — Hans August Lücker hatte dies bereits 2009 ebenso gesehen.

Das Phänomen Bundestag ist heute ein ganz anderes, denn es gebiert anscheinend „Übermenschen“. Ich spreche schon gar nicht davon, dass Abgeordnete bei ihrem ganz normalen Reise- und Arbeitsalltag, nach eigenen Bekundungen, mehrfach im Jahr erfolgreich Marathons bestreiten, denn es könnten durchaus auch richtige Laufwunder darunter sein. Drollig hingegen finde ich es, wie jemand mit mangelnden eigenen Sprachkenntnissen sich, kaum im Bundestag angekommen, als zur Bildungs- und Leistungselite unseres Landes zugehörig fühlt.

Das könnte aber dem universitären Eigenleben des Bundestages geschuldet sein, denn es wird immer häufiger bekannt, dass man als Abgeordneter nicht nur erfolgreich im Bundestag studieren kann und dort auch einen ersten qualifizierten Bildungsabschluss erhält, sondern immer öfters dort auch promoviert, was Normalsterbliche gut drei bis vier Jahre voll und ganz in Anspruch nimmt und diese oder auch ihre Familien zudem finanziell stark fordert. Unsere entsprechenden Abgeordneten sind aber so leistungsstark und vielversprechend, dass sie sogar bereits bei ihren Bundestags-Promotionsversuchen von Stiftungen zusätzliche Leistungen erhalten.

So ist es auch kein Wunder mehr, dass man im Bundestag auch habilitieren — für Normalsterbliche gut fünf Jahre Vollstress — kann oder gar als Honorarprofessor die künftige Elite Deutschlands mit ausbildet — ich hatte unsere Professoren dabei schon immer im Verdacht, dass sie nicht ganz ausgelastet sind, und einige unsere Abgeordneten bestätigen dies nun auch, indem sie diese wichtige Aufgabe so ganz nebenbei erledigen.

Das Phänomen Bundestag macht manchen Abgeordneten sogar zum Übervater, der sich äußerst liebevoll neben seinem Mandat gleich um zwei Familien kümmern kann; in den Gefilden des Bundestags ist selbst Polygamie kein Fremdwort mehr, denn in intellektuellen Kreisen galten schon immer andere Gesetze.

Und wer sich im Bundestag nicht wissenschaftlich austoben kann oder möchte, der legt zum Beispiel umfangreiche Sammlungen — zwei Fälle sind mir bekannt — von Kinderpornographie an. Es ist dabei nicht ausgeschlossen, dass wir auch noch von anderen, weit unspektakuläreren, Sammelleidenschaften hören werden, wie Geld zum Beispiel.

Manchen Abgeordneten ist es sogar gelungen, was die Wissenschaft außerhalb des Bundestags noch heute herausfordert, an zwei Orten gleichzeitig zu sein, denn sie tingeln sieben Tage die Woche durch sämtliche Fernsehshows und sind gleichzeitig maßgeblich bei der Erstellung von Gesetzen im Bundestag mit dabei.

Der Deutsche Bundestag muss ohne Wenn und Aber das schon lange gesuchte Elysium — die „Insel der Seligen“ — sein. Ein Ort, wo man zudem als junger unfertiger, manchmal auch als völlig un(aus)gebildeter Mensch hinkommt und diesen bereits ein paar Jahre später wieder als höchst gebildeter, mit allen Titeln und Ehren versehener, sowie als „gemachter Mann“, verlässt.

Deshalb ist es auch kein Wunder, dass unser Bundestag von Legislatur zu Legislatur immer größer wird.

Besser wäre noch, wir schicken möglichst viele junge Menschen, alle vier Jahre wechselnd, in den Bundestag und machen ihn so zur Elite-Schule der Nation. Damit können wir wieder zu der Nation der Dichter und Denker werden, die wir wahrscheinlich niemals waren.

Website des Tages

Deutscher Bundestag

Die Gesetzgebung ist die Aufgabe des Parlaments; der Deutsche Bundestag ist somit das wichtigste Organ der Legislative. Er beschließt – unter Beteiligung des Bundesrates – alle Gesetze, die in den Kompetenzbereich des Bundes fallen. Die Abgeordneten und Fraktionen des Bundestages können – genau wie der Bundesrat und die Bundesregierung – neue oder überarbeitete Gesetze als Entwürfe in den Bundestag einbringen. Hier findet nach einem festgelegten Ablauf die Debatte, Beratung und Abstimmung über den Gesetzentwurf statt.“


Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

30.6.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

Haustiere

Haustiere sind eine gute Sache, vor allem dann, wenn man noch selbst kleine Kinder hat. Auch ich hatte einen ganzen Reigen an Haustieren, vom Hund über Meerschweinchen, Wellensittichen, Schildkröten aller Art, Zierfische bis wieder zurück zum Hund.

Und wenn man bereits als Kind Verantwortung für ein Haustier übernimmt, wirkt sich das sehr positiv auf die eigene Person aus. Zudem lernt man dabei, dass dies sehr viel eigene Zeit in Anspruch nimmt, egal für was für ein Haustier man sich entscheiden mag. Auch lernt man, dass ein Haustier einen über Jahre hinweg bindet und man sich entsprechend einschränken muss.

So war die Nachricht zu Beginn von COVID-19 nicht überraschend, dass sich viel mehr Menschen für Haustiere interessieren als gewöhnlich. Diese Nachricht war aber zugleich auch alarmierend, denn man konnte davon ausgehen, dass diese neu erworbenen Tiere länger leben werden als die Pandemie andauern wird. So werden nun auch Meldungen nicht überraschen, die davon berichten, dass immer mehr Haustiere ausgesetzt gefunden werden, zumal dann, wenn das Reisen und Urlauben wieder zunimmt.

Was lernen wir daraus? Wir lernen nichts daraus.

Timing

Die heutige Stadtrunde nach einem kurzen Regen begonnen und mit den ersten Tropfen eines noch kürzeren Schauers wieder beendet, das nenne ich gutes Timing. Aufgrund der Schnelle nur eine kurze Beobachtung: wenn man schon als „Ordnungsperson“ in Heilbronn unterwegs ist, sollte man seine „Arbeitszeit“ nicht für Privates verwenden. Wir Bürger haben Anspruch darauf, dass unsere Angestellten bestmöglich ihre Aufgaben verrichten und nicht nur möglichst bequem ihre Zeit absitzen!

Preisverleihung

Inzwischen auch schon Tradition sind die Preisverleihungen, die meine bessere Hälfte und ich jährlich im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs veranstalten dürfen. Anfangs noch mit einer zentralen Veranstaltung mit Hunderten von Teilnehmern in Heilbronn, sind es inzwischen eher ganz familiäre Veranstaltungen bei den jeweiligen Preisträgerschulen vor Ort. So auch heute an der Grundschule Bad Rappenau.

Website des Tages

Europäischer Wettbewerb

Ursprünglich eine französische Idee, verbreitete sich der Europäische Wettbewerb bald über das gesamte Bundesgebiet und ist inzwischen eine Institution in ganz Deutschland. Von Anfang an wurde dieser Wettbewerb von der EUROPA-UNION begleitet und beworben, so auch in Heilbronn.