Konzert

Musikvideo zum Wochenende 4.4 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Auch die 1960er-Jahre hatten durchaus erwähnenswerte Songs, wie zum Beispiel „In the Year 2525 (Exordium & Terminus)“, ein Song der 1969 durch das Duo Zager and Evans ziemlich schnell bekannt wurde.

Das Lied ist auf deren Debutalbum „2525 (Exordium & Terminus)“ zu finden, wobei wohl nur obiges Lied ein richtiger Hit wurde. Damit kann man die beiden zurecht als One-hit Wunder bezeichnen.

Das Lied wurde von Rick Evans bereits 1964 komponiert und kam wohl erstmals 1968 in die Läden.

Der Vollständigkeit halber, der zweite des Duos ist Denny Zager, was aber wirklich niemanden interessieren dürfte.

Wenn ich an 1969 denke, sind es aber nicht einmal die Rolling Stones mit „Honky Tonk Women“, die sich bei mir im Gedächtnis festgesetzt haben, sondern The Archies mit „Sugar, Sugar“.

Und so dürfte es weiterhin eine ganz persönliche Ansichts- oder Einstellungssache sein, welchen Teil von Zuckerbrot und Peitsche man lieber hat — ich habe auf alle Fälle mein Candy Girl noch heute.


Pinkelnder Hund

13.6.02025 4.9 (7)

Beitragsfoto: Pinkelnder Hund

Hertenstein

Kaum habe ich mich halbwegs von der Abrechnung des Europa-Balls — alleine die Kosten für die Harmonie kann sich kein Verein mehr erlauben — erholt, schon stehe ich im Endspurt für die 9. Hertensteiner Gespräche.

Wie man dem Hyperlink folgend sehen kann, treffen wir aktuell die letzten Entscheidungen darüber, wer noch mit einem Gesprächskreis an den Start gehen kann. Und auch hierbei sind nun die vielen freiwilligen Helfer gefragt, ohne die solch eine Veranstaltung nicht mehr gestemmt werden kann. Wir suchen aktuell noch den einen oder anderen Protokollanten, um dieses Jahr wieder eine schriftliche Zusammenfassung der Gespräche anbieten zu können.

Wer sich nun mit dem Gedanken trägt, zu den Hertensteiner Gesprächen zu kommen, wobei man dies eigentlich bereits wissen könnte, finden diese doch regelmäßig um den 21. September herum statt, der kann sich gleich noch einen kleinen Schups geben und sich als Protokollant ins Spiel bringen. Der Dank aller Beteiligten wäre gewiss!

Wer die Hertensteiner Gespräche noch nicht kennt, der darf sich nun gerne etwas darüber selbst kundig machen. Ich freue mich natürlich riesig darüber, wenn ich ganz neue Teilnehmer begrüßen darf. Wir sind so immer um die 80 Teilnehmer — meist dabei die üblichen Verdächtigen.

Aber so richtig würde ich mich darüber freuen, wenn es ein paar Studenten an den Heilbronner Hochschulen gelänge, zu den Gesprächen zu kommen. Und ich darf meinen Lesern versichern, am fehlenden Platz wird das Ganze nicht scheitern.

Entspannung

Da man nicht alles häckseln kann, zumindest meine bessere Hälfte und ich nicht, gab es heute zwei Fuhren zum Recyclingcenter. Was leider nach meiner Rückkehr kaum zu bemerken war.

Schnipseln und Häckseln haben für mich etwas Meditatives, so wie einen Besen schwingen auch. Zum Leidwesen meiner besseren Hälfte gehört das Abstauben nicht mit dazu.

Und beim Entspannen kreisen meine Gedanken ganz ohne Ziel durch die Gegend. So musste ich mich wieder einmal als Ehrenamtlicher etwas über manche nette Menschen wundern. Auch das Ehrenamt kennt Routinen und Verpflichtungen, selbst die Freiwilligendienste leben von der Verlässlichkeit der Mitmacher. Deshalb ist es befremdlich, wenn sich nette Menschen bei mir melden und mir mitteilen, dass sie nun doch gerne mitmachen wollen, weil eine andere Sache sich ganz überraschend nicht realisierte.

Dass der Freiwilligendienst und das Ehrenamt genau so nicht funktionieren können, kommt diesen netten Menschen dabei nicht in den Sinn. Beide Dienste an der Gemeinschaft leben einzig und alleine von ihren Routinen und der Verlässlichkeit ihrer Dienstleister. Nur mit Menschen, die sich diesem freiwilligen Zwang unterwerfen, kann man auch etwas anfangen. Der Rest sind einfach nur nette Zaungäste, die als solche auch immer wieder gerne gesehen und willkommen geheißen werden, aber ansonsten nicht gut zu gebrauchen sind.

Und schon bin ich bei den weniger netten Menschen angelangt, jene, die nur deshalb in ein Ehrenamt streben, weil sie gerne ein Amt hätten — dabei ist es ihnen völlig egal, was für eines! Und sobald sie ein solches ergattern, lassen sie alle wissen, dass sie dafür keine Zeit aufwenden können, weil sie viel zu wichtig und zudem mit weiteren Ehrenämtern beschäftigt sind. Viel zu spät erkannte ich, dass diese Mitmenschen in keinem ihrer Ämter etwas tun und machen, geschweige denn davon etwas zum Wohle des Amtes zu leisten. Einzig und alleine sorgen sie dann dafür, dass sie, wenn nur irgend möglich, für ihr Nichtstun auch noch entlohnt werden.

Viel zu viele dieser Nichtsnutze haben daraus sogar einen Beruf gemacht. Und wir wundern uns nun allesamt darüber, dass es nicht nur ein Parteisiechen, sondern auch noch ein Vereinssterben gibt!

Deshalb sollten alle verantwortlichen Ehrenämtler dafür Sorge tragen, dass die Nichtsnutze so schnell wie möglich wieder aus den Ämtern entfernt und wenn vorab schon als solche erkannt, erst gar nicht gewählt werden. Dass man sich damit nicht nur Freunde macht, dürfte jedem klar sein!

Umfragen beschäftigen mich schon etwas länger, weil immer wieder Thema an der Hochschule. Inzwischen auch ein Blog-Beitrag von Detlef Stern. Umfragen wie auch Besprechungen gehören schon etwas länger zu den Arbeitsvermeidungsstrategien, was, falls diese professionell durchgeführt werden, auch so richtig wäre! Leider aber leben wir in Zeiten, wo „das so tun als ob“ State of the Art ist.

Und dies hat zur Folge, dass wir allesamt nichts mehr so richtig auf die Reihe bringen — auch die KI wird daran nichts zum Positiven ändern.

Neben dem Kehren, Schnipseln und Häckseln gehört auch das Schreiben für mich zu den Entspannungstechniken mit dazu. Manchmal geht es sogar so weit, dass ich erst weiß, was ich denke, wenn ich lese, was ich geschrieben habe.

Und so ganz nebenbei konnte ich mithilfe eines Administrators von IONOS (großer DANK!) ein paar Zehntausend Zugriffe je Sekunde auf mein Weblog zumindest vorerst abwehren. Böse, wer Schlechtes dabei denkt. Auf alle Fälle dürften meine Leser nun wieder fast ungestört mein Blog lesen können.

Nach jeder Entspannung kommt bekanntlich wieder eine Anspannung! Wer mein Blog nicht mag, muss doch nicht darauf zugreifen. Mein Blog durch bloße Zugriffe einfach so für alle anderen stillzulegen, hilft wirklich keinem weiter.

Ich könnte jetzt einfach auf Israel machen und mich mit ein paar digitalen Bomben revanchieren. So gerne ich das selbst einmal ausprobieren würde, so blöd käme ich mir dabei aber selbst vor. Im Gegensatz zu Israel kämpfe ich auch nicht um meine eigene Existenz — es geht hier doch nur um ein kleines bisschen Meinungsfreiheit.

Was ist aber ein Mensch noch wert, wenn er nichts mehr sagen oder gar schreiben darf?

Neue Musik

Bevor ich nun auf den aktuellen Zug aufsteige und ebenfalls ein Lied nach dem anderen von den Beach Boys hier aufführe, mache ich lieber wieder etwas anderes und werbe für das jüngste Produkt von Sebastian Schaffer.

Man könnte nun im hier Blog nach weiteren seiner Werke suchen, besser ist es aber, man geht sogleich auf seine Website. Noch besser, man lädt sich das eine oder andere Lied von Sebastian Schaffer einfach auf das eigene Smartphone.


Spiegelzelt

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Beitragsfoto: Spiegelzelt

Vermischtes

Heute durfte ich in Freudenstadt eine Kneipe kennenlernen, die hätte ich gerne Thomas Aurich gezeigt. Ich vermute, wäre er mit dabei gewesen, hätten wir diese einfach abgebaut und nach Heilbronn verfrachtet.

Sehr traurig die gestrigen Ereignisse in Graz. Wie muss dieser Schüler nur gemobbt worden sein, dass er sich zu solch einer Tat entschlossen hat? Wenn es nicht in das politische Bild passt, wird sehr schnell Gras über diese Sache wachsen; der „Täter“ ist tot, das könnte helfen. Und sollte der (Presse)Mob dennoch toben, dann gibt es vielleicht einen Hausmeister, den man an den Pranger stellen kann.

Eigentlich hatte ich meinen OP-Termin, dann ruft aber heute Morgen für mich völlig überraschend eine gute Seele an und erklärt mir, was ich so alles noch vorab zu erledigen habe. Nun bin ich etwas mehr beschäftigt — nicht, dass es mir noch langweilig wird.

Wegen eines Beitrags „The Beach Boys“ betreffend, ging ich schon etwas länger mit mir schwanger. Ich fand sie schon immer gut und habe auch die eine oder andere Platte von der Gruppe. Nun ist auch Brian Wilson tot. Unvergessen der nun folgende Song!

Das Lied befindet sich auf der Platte „Summer Days (And Summer Nights!!)“ aus 1965. The Beach Boys wurden bereits 1961 von den Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson, deren Cousin Mike Love und deren Schulfreund Alan Jardine gegründet.

Das Ärgernis des Tages ist aber die evangelische Gemeinde der Stadt! Nicht umsonst werden wir immer weniger. Viel zu viele der lokalen Pfarrer und Kirchenfürsten betreiben seit Jahren nur noch Politik, gucken wie sie selbst dabei am besten über die Runden kommen, verhelfen auch noch den eigenen abgehalfterten Parteibuchinhabern zu einem Auskommen, aber kümmern sich nicht um ihre ihnen anvertrauten Schäfchen.

Meine Eltern wie übrigens die gesamte Familie auch zahlen über Jahrzehnte hinweg treu und brav die Kirchensteuer, dann stirbt mein Vater und bekommt zwar noch von einer „ausgeliehenen“ Pfarrerin den letzten Segen — was diese sehr gut machte! — aber leider keine Erwähnung im Kirchenblättle, was meinen Eltern immer sehr wichtig war! Dies, obwohl ich mich schriftlich darum bemühte, nachdem man ihn beim ersten Mal „vergessen“ hatte und eine offizielle Zusage erhielt, hat man ihn nun erneut vergessen.

Man kann sich sehr gerne mit mir rammeln (frei nach Martin Luther), aber sich statt dessen, weil man sich nicht traut, an einem Toten vergehen, wirft kein gutes Licht auf die Verantwortlichen — wieder einmal. Ich gehe weiterhin gerne in die Kirche, nur nicht mehr in Heilbronn.

Man soll bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben und so gibt es tatsächlich noch etwa sehr Erfreuliches. Polens Mitte-links-Regierung hat eine von Donald Tusk angesetzte Vertrauensabstimmung gewonnen. 243 der anwesenden Abgeordneten sprachen der Regierung das Vertrauen aus, 210 stimmten dagegen.

Das Tagesgeschäft führt in Polen zwar weiterhin der Regierungschef, doch der frisch gewählte Präsident Karol Nawrocki hat unter anderem Befugnisse in der Außenpolitik und ein Vetorecht, was es Donald Tusk sehr schwer machen kann, seine Politik durchzusetzen, auch wenn er diese Vertrauensabstimmung gewonnen hat.

Jetzt

Alles Leben existiert nur im Hier und Jetzt. Sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft sind nur Illusionen. Schon längst beherrschen andere Lebewesen das Hier und Jetzt viel besser als wir Menschen. Allerdings können wir weiterhin davon ausgehen, dass es wenige andere Lebensformen gibt, die besser als wir Menschen in eine mögliche Zukunft planen können.

Und dies gelingt uns Menschen nur deshalb so gut, weil wir die Illusion einer Zukunft mit der Illusion einer Vergangenheit in Verbindung bringen können. Sobald wir aber diese notwendige Verknüpfung nicht mehr hinbekommen, ist jegliche Planung völlig für die Katz! [ich verzichte nach dem Wort „Verknüpfung“ nun auf das Wort „intellektuell“, da ich auf der Rückfahrt den letzten Beitrag von Detlef Stern gelesen habe] Das beweisen uns unsere Volksvertreter jeden Tag aufs Neue!

Nur ein kleines Beispiel. Heute durfte ich es erleben, wie auf einer vierspurigen Autobahn drei Spuren mit Lkw belegt waren, wobei die vierte Spur von diesen zum Überholen verwendet wurde. Ähnlich bei der dreispurigen und noch schlimmer auf der zweispurigen Autobahn. Kein Vorwurf an die Fahrer! Die machen wenigstens im Gegensatz zu unseren Politikern ihre Arbeit.

In den 1950er-Jahren, als die zweispurigen Autobahnen für unser Land noch ausreichten, sprachen die Politiker bereits vom Wachstum. Als dessen Folge nahmen sie den Frachtverkehr von der Schiene, bauten dieselbe zurück und dafür die Wasserwege — Ausnahme: Rhein-Main-Donau — nicht aus. Das Wachstum ist wie angekündigt gekommen — dafür können die Politiker allerdings nichts.

Könnten unsere Politiker Vergangenheit und Zukunft miteinander verknüpfen, wäre ich heute auf einer achtspurigen Autobahn unterwegs gewesen oder alternativ der Frachtverkehr auf der Schiene oder dem Wasser.

Man kann auch als Mensch ganz gut im Hier und Jetzt leben, zumindest so lange es noch andere Menschen gibt, die durch eine gekonnte Verknüpfung von Illusionen dafür sorgen, dass wir Menschen weiterhin dort leben können.

Wir sollten uns „die Politiker“ eigentlich nur dafür leisten, dass sie für uns die Vergangenheit mit der Zukunft verknüpfen und damit sicherstellen, dass wir uns selbst auf das Hier und Jetzt konzentrieren können. Leider aber konzentrieren sich „unsere“ Politiker einzig und alleine auf das Hier und Jetzt und verneinen sogar den Zusammenhang von Vergangenheit und Zukunft: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ –> und genau das produziert eine Krise nach der anderen!

Als Folge davon stürzen wir Bürger uns in Illusionen, manche in die Vergangenheit aber viel zu viele in nun völlig unmögliche Zukünfte — damit zerbricht die menschliche Gesellschaft!

Und dies können wir nicht mehr aufhalten, so wie den Klimawandel auch. „Kompetenter Politiker“ ist inzwischen ein klassischer Oxymoron.

Deshalb carpe diem! … um den Rest kümmert sich der Tod.

Nachtrag 12.6.2025: https://mastodon.social/@isfies/114665970571423390

Post by @isfies@mastodon.social

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Event Venue

Eigentlich bin ich immer auf der Suche nach der richtigen Location, man weiß ja nie, wann man eine solche brauchen könnte. Und über die Jahrzehnte hinweg habe ich nicht nur solche Lokalitäten selbst entdeckt, sondern auch noch weit bessere erleben dürfen.

Meist kam es dabei nicht auf die Größe oder gar den „Luxus“ an, sondern ganz alleine nur auf das Setting und letztendlich gar darauf, ob die Event Venue auch zum entsprechenden Publikum passt.

Über all die Jahrzehnte hinweg habe ich für mich eine ganz persönliche Hitliste solcher Orte erstellt. Ungeschlagen auf Platz eins ist eine Bar aus wenigen Hölzern gezimmert, die mir „meine“ Truppen im sprichwörtlichen Nirgendwo zur Verfügung stellten. Damals™ galt alleine nur „nicht geschimpft ist Lob genug“ und so hoffe ich, dass diese Männer wussten, welche große Freude sie mir damit machten.

Gleich darauf eine schlichte Hütte direkt am Missouri, wo es aus heutiger Sicht leider viel zu wenig Konversation, dafür aber viel zu viel sinnloses Geballere gab. Und viel zu spät musste ich feststellen, dass man weder die Zeit zurückdrehen noch völlig „vergeigte“ Unterhaltungen mit Toten nachholen kann — wobei ich vermute, dass es uns selbst heute nicht gelingen würde.

Den dritten Platz nimmt ein ehemaliges Strandhaus in Kalifornien ein, welches noch heute existiert und weiterhin mit einer Reservierungsliste aufwarten kann, die es wohl nur „Locals“ ermöglicht, dort auch einen Platz zu ergattern.

Auf den folgenden Plätzen finden sich dann die üblichen Verdächtigen, wobei mir es heute einfach nicht gelang, ein zerfallenes ehemaliges Luxushotel mit in meine Liste aufnehmen zu können. Dabei hatte ich vor Jahren mit einer ähnlichen Immobilie bereits sehr gute Erfahrungen gemacht; leider waren die letztendlich für die Location Verantwortlichen weniger wagemutig als ich.

Zum Schluss gebe ich aber gerne noch das Schlusslicht meiner Liste bekannt, nämlich eine viel gerühmte Bar in einer afrikanischen Großstadt, die nach einem sehr beschwerlichen Anmarsch einfach nicht da war — besser kann man sich wohl nicht blamieren!