Stuttgarter Landtag

12.2.02025 4.5 (11)

Beitragsfoto: Stuttgarter Landtag

Vermischtes

Wenn wir schon einmal dabei sind, aus dem Wollhausumbau ist ebenfalls nichts geworden. Dafür können wir Bürger aber nichts — das hat der OB von ganz alleine verbockt.

Zerstreuung finde ich derweil beim Baden und Tanzen sowie beim Stöbern in den vielen Büchern, die ich schon lange gelesen haben wollte. Wie ich erfuhr, streiten sich die Gemeinderäte gerade darüber, welcher unbedeutende Stadtteil das neue Hallenbad bekommen soll — jeder präferiert dabei den eigenen. Und so schlachten wir unsere eigene Kernstadt weiter aus, nur um uns später über deren Trümmer zu beschweren. Diesen Fehler begannen die US-Amerikaner bereits vor Jahrzehnten und sind bekanntlich voll und ganz damit gescheitert. Deshalb revitalisieren diese ihre Downtowns, wo sie nur können.

Derweil stellen die US-Amerikaner fest, dass sie sich in einer waschechten Verfassungskrise befinden — welch eine Überraschung auch! Und dabei bereitet Donald Trump mit seinem neuen Adlatus Elon Musk längst die Übernahme der gesamten Welt vor, zumindest jene Teile, die sich nicht bereits andere Totalitaristen unter den Nagel gerissen haben. In bilateralen Gesprächen jeweils mit Wladimir Putin, Kim Jong-un und Xi Jinping werden aktuell die jeweiligen Pufferzonen festgelegt. Spätestens als Donald Trump den Gazastreifen als Top-Lage für sich entdeckte, sollte nun aber wirklich jeder an dessen Qualitäten als Immobilienmogul zweifeln.

Auch wenn ich wusste, dass die James Bond Filme auf einer wahren Geschichte basieren, war ich bisher davon überzeugt, dass die jeweiligen Regisseure maßlos übertrieben haben — so kann man sich irren!

Erfreulich, dass auch andere Blogger so langsam aber sicher erkennen, dass das mit den Social Media zumindest für uns Blogger eine Sackgasse ist. „Richtig nett“, dass manch ein Blogger nun glaubt, dass Social Media-Junkies jetzt auf Blogs umsteigen werden.

Spannend bleibt es, wie unsere Politiker das von Ihnen selbst verursachte Billionen Euro Haushaltsloch — wir sollten die Beschönigung endlich einmal bleiben lassen! — stopfen wollen? Die ersten Ideen geben sie bereits bekannt: z. B. Erhöhung der Mütterrente wie auch aller anderen Renten, Steuerbefreiung für Besserverdiener, Subventionen für Großkonzerne und und und.

Auf alle Fälle wird es spätestens im kommenden Jahr ein sehr böses Erwachen geben. Ich hoffe dabei wenigstens noch halbwegs in einer Demokratie! Ich befürchte aber, dass unsere Berufspolitiker zusammen mit ihrem Klientel oder umgekehrt, uns ganz bewusst in diese Misere manövriert haben, um uns dann ganz plausibel erklären zu können, dass Wirtschaft und Gesellschaft nur noch durch eine Diktatur zu retten sind. Und da dies eine sehr langfristige Planung voraussetzt, gehe ich davon aus, dass das besagte Klientel mit den Berufspolitikern gewackelt hat und nicht umgekehrt. Ein notwendiges Verfahren, das nach dem unrühmlichen Ende des Dritten Reichs zwingend angebracht war, da wir Deutschen dann doch noch so unsere Bedenken bekommen hatten.

Aber jetzt, wo es erneut um unsere eigene Existenz geht, sind wir wieder sehr schnell dabei, um den Juden, zumindest aber sämtlichen halbwegs semitisch aussehenden Menschen die Schuld zu geben.

„Die Zahlen des SWR BW Trends sind brisant: 49 Prozent der Befragten in Baden-Württemberg können sich eine Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen. Dabei gibt es jedoch Unterschiede:

  • 31 Prozent befürworten eine Zusammenarbeit je nach Einzelfall.
  • 18 Prozent sprechen sich sogar für eine generelle Kooperation der anderen Parteien mit der AfD aus.

Gleichzeitig zeigt die Umfrage aber auch: 47 Prozent der Baden-Württemberger lehnen jegliche Zusammenarbeit mit der Partei entschieden ab.“

Inside-BW, Umfrage-Kracher! (12.02.2025)

Übrigens, die Erhöhung der Mütterrente betrifft auch nur die Besserverdiener unter den Müttern. Und diese bekommen dann auch nur ca. 15 Euro mehr — dafür kann man dann doch schon ein paar fremde Kinder über die Klinge springen lassen.

Apropos, sobald Stuttgart 21 — zumindest der Bahnhof — fertiggestellt ist, bekommt Stuttgart die nächste größte Baustelle Deutschlands. Nein, nicht die neue Oper, sondern einen Monsterlandtag für bis zu 500 Abgeordnete; was auch nachhaltig ist, denn es könnte auch einen kommenden Volkskongress beherbergen.

XXL-Landtag

Das Volksbegehren ist gescheitert, die erforderlichen 770 000 Stimmen konnten nicht erreicht werden. Damit wird der Landtag bald von ursprünglich 120 Abgeordnete auf über 200 Abgeordnete anwachsen. Die Kosten dafür werden im Milliardenbereich liegen, Geld, das wir z. B. für bessere und funktionsfähige Schulen dringender nötig hätten.

Doch das Volk hat wieder einmal gesprochen und wir sorgen weiterhin lieber für unsere Volksvertreter und deren Familien als für unsere eigenen Kinder: Hasenmahl statt Mensaessen! Wer das versteht, der kann auch durch Null teilen.

Dabei ging es unserem Land richtig gut, als wir noch ein Feierabendparlament hatten!

Korruption

Der Korruptionswahrnehmungsindex 2024 ist am 11. Februar 2025 erschienen. Er ist der weltweit bekannteste Korruptionsindikator und wird vom Internationalen Sekretariat von Transparency International erstellt. Der Index listet Länder nach dem Grad der in Politik und Verwaltung wahrgenommenen Korruption auf.

Dänemark liegt mit 90 Punkten an der Spitze von insgesamt 180 betrachteten Ländern, gefolgt von Finnland (88), Singapur (84) und Neuseeland (83). Luxemburg, die Schweiz und Norwegen haben jeweils 81. Punkte. Schweden erreicht immerhin noch 80 Punkte. Wir haben uns um drei Punkte verschlechtert und liegen nun mit 75 Punkten zusammen mit Kanada auf dem 15. Platz und damit wieder auf dem Stand der letzten CDU / SPD-Regierung. Großbritannien erreicht noch 71 Punkte, Belgien immerhin 69 Punkte. Vielleicht ein kleiner Trost, denn Österreich und Frankreich haben jeweils nur 67 Punkte. Die USA findet man zusammen mit den Bahamas auf einem Platz, beide erreichen jeweils 65 Punkte.

Auf der Website von Transparency International Deutschland findet man eine Einschätzung, warum wir nur auf einem 15. Platz liegen.

„Aber selbst wenn alles von den Alten entdeckt ist, wird dies immer neu sein, der Gebrauch und die Kenntnis dessen, was von anderen entdeckt ist, sowie die Anordnung.“

Seneca, 7. BUch, 64. Brief (2023: 421)

Rezept

Kalenderwoche 50 4.1 (7)

Beitragsfoto: Rezept im Zuge eines Essens zusammen mit Barbara und Roland

Schokolade

Nichts gegen Schokolade, vor allem weil diese Süßigkeit inzwischen für jeden und alle zu haben ist. Bis vor Kurzem gab es bei uns noch Diskussionen darüber, ob man eher von Billigprodukten Abstand nehmen solle — wenn man sich das auch leisten kann — und dafür aber nicht auf Luxusprodukte umschwenkt, sondern auf nachhaltig produzierte und fair gehandelte Produkte zurückgreift.

Für mich sind die Zeiten schon sehr lange vorbei, wo [Achtung: Regionalismus] Schokolade noch zu den Notrationen gehörte, die einem das Leben am Rande des Wahnsinns etwas erträglicher machen sollten. Auch verdaut mein Körper die Folgen aufkommender Gelüste schon lange nicht mehr. Und so freue ich mich immer wieder darüber, wenn man meiner besseren Hälfte und mir ab und zu ein paar kleine Versuchungen mitbringt — aus nostalgischen Gründen heraus haben die aus Brüssel bei uns einen besonderen Stellenwert.

Nun aber hat das Ganze einen Punkt erreicht, an dem man sich dringend fragen sollte, ob wir nicht allesamt verblödet sind — das muss wohl am von Industrie und Landwirtschaft verseuchten Wasser liegen. Eigentlich wollte ich dieses Thema einfach aussitzen. Nun aber, da eine „Dubai-Schokolade“ zum wichtigsten Trendprodukt des Winters in Deutschland wurde, muss ich doch zubeißen! Viel zu viele unserer Mitbürger sind inzwischen so durchgeknallt, dass sogar Aldi, Lidl und Co. reagieren müssen und dem Volk genau das geben, was das Volk verlangt.

Nur mal so: hat schon jemand von diesen Influencern versucht, eine Tafel Dubai-Schokolade in Glühwein aufzulösen und das Gesöff dann als „Polit-Plörre“ zu vermarkten? — meinetwegen gerne auch als Lumumba für besonders wichtige Menschen.

Brombeere

Thüringen hat etwas hinbekommen, an das ich selbst nicht mehr glaubte — Chapeau! Nun bin ich neugierig auf Mario Voigt. Noch mehr bin ich aber von Bodo Ramelow beeindruckt, der meine Meinung über Die Linke gehörig geändert hat. Was für ein Unterschied zum Gewürge um Thomas Kemmerich vier Jahre zuvor.

Von insgesamt 88 Abgeordneten bekommt der CDU-Politiker 51 Stimmen und dies gleich im ersten Versuch — sieben mehr als die Koalition aus CDU, BSW und SPD hat. Neu dabei, dass man sich vorab darauf geeinigt hat, die Opposition (ohne AfD) frühzeitig in jedes Gesetzesvorhaben mit einzubinden. Und so war es gesichert, dass Mario Voigt auch Stimmen von der Linken bekam.

Da die Nazis nach dieser Wahl so richtig geschäumt, dürften jene Abgeordnete der Opposition, welche für die Brombeere gestimmt, schon damit ihre Freude gehabt haben.

Ob diese Koalition nun eine Legislatur halten wird, bliebt abzuwarten. Ich gehe davon aus, dass das Wahlergebnis der Bundestagswahl sich auch auf Thüringen auswirken wird.

Wochenstart

Wohl als Folge einer Veranstaltung am vergangenen Wochenende zu viel und vielleicht auch aufgrund einer angeschlagenen Gesundheit, konnte ich am Montagmorgen gerade noch den meseno-Bus wieder abstellen, denn gleich danach war ich die folgenden Tage regelrecht ausgeschaltet.

Und so war es dann auch nichts mit einem Käffchen zusammen mit Detlef Stern an der Hochschule, geschweige denn einer Vorlesung oder einem Seminar. Erst Mittwoch war ich wieder halbwegs ansprechbar und konnte wenigstens meine Routinetätigkeiten weiterführen. Abends gab es dann bereits wieder feste Nahrung. Zum Leidwesen meiner besseren Hälfte werde ich noch eine ganze Weile an einer Männergrippe festhalten.

So ganz nebenbei bekam ich dann auch noch mit, dass sich für die Schaeuffeleninsel doch so einiges ändern wird. Ob zum Wohle unserer Stadt oder nicht, das bleibt einmal abzuwarten. Das ehemalige Naturdenkmal war in meiner Jugend unser gemeinsamer Spiel-, Sport- und Aufenthaltsplatz und so erlebte ich den schleichenden Niedergang trotz oder gerade wegen so manchem „Prachtbau“ in den letzten Jahrzehnten mit.

Jetzt möchte man den Bildungscampus dort erweitern und das wenige noch verbliebene Grün unserer Stadt mit weiteren Bürogebäuden zubauen. So bleibt zu hoffen, dass dies der Bildung und dem Wohle unserer Stadt gilt und vielleicht sogar auch noch gut aussehen wird.

Weniger gut, wie das Ganze seitens der Dieter Schwarz Stiftung und deren ganz persönlichem OB gehandhabt wurde. Demokratie und Bürgerbeteiligung gehen anders; das Ausboten des Gemeinderats war dabei aber nur folgerichtig, denn dieser segnet wirklich einfach alles ab, was von oben kommt.

Dass dies von einigen Gemeinderäten erst nach der Veröffentlichung durch die Heilbronner Stimme bemerkt und dann auch noch kritisiert wurde, liegt wohl einfach nur an einer Essenseinladung zu wenig. Dabei ist eine Einladung zum Essen doch erst dann wirklich gut, wenn diese ohne Hintergedanken erfolgt.

Was mich an der gesamten Sache aber doch etwas aufhorchen lässt, ist, dass man nun die Sanierung der Turmstraße wieder einmal verschieben, um diese ggf. auch noch im Rahmen einer Anbindung des Bildungscampus an die Innenstadt mit integrieren könnte. Im Falle, dass das Gesamtkonzept tatsächlich für Heilbronn der große Wurf werden wird, nähme ich eine solche erneute Verschleppung mit einem Grummeln hin.

Wobei ich weiterhin der festen Überzeugung bin, dass es wir Bürger und im Falle kompetenter Gemeinderäte auch diese sind, die für eine Stadtentwicklung Verantwortung tragen. Diese Verantwortung einfach nur an Menschen mit großem Geldbeutel und intransparenten Absichten abzugeben, ist einfach nur falsch.

Und als Kollateralschaden kämpfen nun ein paar Gemeinderäte um den für sie ganz persönlich idealen Standort von Stadtbad, Eislauf- und Rollschuhhalle — wir Bürger müssen dann mit den Ergebnissen, egal wie diese auch aussehen werden, leben.

Meine Leser müssen nun damit leben, dass mich die jüngsten Ereignisse dazu bewegen, meine Rückblicke eher am Ende einer Woche zu veröffentlichen. Und so ist dies die Kalenderwoche 50.

Zum guten Schluss

Man merke sich, sobald etwas gut ist, wird es von anderen übernommen. Eine kleine Anspielung, die fast so gut ist wie jene von der „langen Erde“.

Auf alle Fälle aber möchte ich meinen Lesern eine kleine Entdeckung meinerseits nicht vorenthalten. Ich kenne die Sängerin persönlich, leider ist ihr Künstlername so ungünstig gewählt, dass man schon auf eine größere Entdeckungsreise gehen muss, um ihre Musik auch zu finden.

Aber vielleicht schafft sie es einmal zu Jan Böhmermann, das dortige Tanzorchester wäre bestimmt eine gute Assistenz.

Wenn ich obige Musik beschreiben müsste, wäre „experimentell“ wohl mein erstes Wort.

„Nicht nach ihren Dienstleistungen werde ich sie beurteilen, sondern nach ihrem Charakter: Jeder gibt sich den Charakter [selbst], die Dienstleistungen bestimmt der Zufall.“

Seneca, 5. Buch, 47. Brief (2023: 297)

Schwimmer

7.6.02024 5 (5)

Beitragsfoto: Schwimmer | © Pixabay

Lesepate

Das heutige Vorlesen war etwas Besonderes, denn es gab um 11.34 Uhr eine Schweigeminute. Danach aber ging es mit dem Räuber Hotzenplotz weiter.

Zuvor traf ich mich noch mit Detlef Stern, der ebenfalls als Lesepate in der Dammgrundschule aktiv ist. Wie immer, es gab wieder Einiges zu erzählen. Neben dem Hochschulalltag dieses Mal auch ein wenig Lokalpolitik, was wohl eher dem Wahlkampf geschuldet war. Auf alle Fälle aber wäre das klassische Projektmanagement eine gute Grundlage für beide Verwaltungen. Man könnte auch einmal der Frage nachgehen, wer letztendlich bildungsresistenter ist: heutige Hochschüler oder Berufspolitiker.

Auf alle Fälle aber sind wir beide gespannt, wie wir bei der Gemeinderatswahl abschließen werden, sowohl als Liste wie auch als Einzelkandidaten. Beide sind wir dabei der Überzeugung, dass es für uns auch ein Leben nach der Wahl geben wird.

Speed-Dating

Abends hatte ich mich mit Herbert Burkhardt zum Speed-Dating verabredet. Organisator war der Stadt- und Kreisjugendring. Für mich war es seit den 1970er-Jahren wieder die erste Begegnung mit diesem Gremium. Und schon damals war dort nicht sehr viel los, was ich an den handelnden Personen festmachte.

Unsere Konkurrenz schickte ihre weiblichen, männlichen und diversen Philipp Amthors zum Speed-Dating und so dürfte es auch kein Wunder gewesen sein, dass kein einziger Jugendlicher zum Treffen kam. Damit war diese Veranstaltung sehr schnell wieder beendet.

Mein Dank geht dennoch an die die Veranstaltung organisierenden Jugendlichen, die heute etwas lernen konnten. Die die Jugendlichen betreuenden städtischen Mitarbeiter sollten sich aber dennoch einmal fragen, ob sie ihrer Arbeit tatsächlich gewachsen sind.

Die restliche Zeit des Speed-Datings konnten sich Herbert Burkhardt und ich ein wenig untereinander austauschen bevor er dann in die nächste „Wahlkampfveranstaltung“ ging. Da ich diese ebenfalls schon kannte, ersparte ich es mir, ihn zu begleiten — „Tote Hose“ war noch nie so mein Ding.

Sehr gefreut habe ich mich bei meiner Rückkehr darüber, dass Franz Schirm inzwischen Werbung für unser jährliches Europa-Grillen macht. Da diese Veranstaltung rein ehrenamtlich organisiert und durchgeführt wird, muss ich mir über deren Erfolg wirklich keine Sorgen machen. Ganz im Gegenteil, ich freue mich schon heute darauf, dort wieder sehr nette Menschen treffen zu dürfen.

Badefreuden

Gestern konnte ich seit langem wieder einmal meine Runden ziehen. Conclusio: die Zeiten, wo ich alle 1 000 Meter auf die Uhr guckte, sind längst vorbei! Dennoch hat es Spaß gemacht, einfach nur so ein paar Bahnen im Sportbecken zu schwimmen. Im Anschluss entspannte ich noch ein wenig bei bestem Wetter im Außenbecken und auch hier ging alles gesittet und unbeschwert zu.

Einzig die Tatsache, dass auch etwas ältere Heilbronner wieder ungewaschen das Bad verlassen, zeigt, dass unsere Sitten schon lange nicht mehr die alten sind. Was Menschen dazu bewegt, geschminkt und mit Fönfrisur mehrere Stunden lang im Hallenbad zu verbringen ohne dass nur eine einzige Haarsträhne nass wird, entzieht sich meinem Verständnis.

Aber nett wie ich bin, tauchte ich dann doch nach der Sonnenbrille einer Dame, denn so ganz ohne Sonnenbrille macht das Baden halb so viel Spaß. Nur sollte man sich dann nicht über andere Menschen in Ganzkörperbadeanzügen aufregen, denn die Hygienevorstellungen sind dieselben.