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Darf Wahlkampf Spaß machen?!

Offensichtlich wünscht sich nicht nur Heilbronns Oberbürgermeister den 26. Mai 2019 schnell herbei, auch einige Stadträte sind eigenen Angaben nach froh, wenn der Wahltag endlich vorüber ist.

Ich habe da eine ganz andere Auffassung. Vielleicht auch deshalb, weil mir der so langsam Fahrt aufnehmende Wahlkampf selbst immer mehr Spaß macht.

Zudem finde ich, dass der Wahlkampf nicht nur dazu geeignet ist, sich über die eigenen Positionen und Auffassungen mehr Gedanken als sonst zu machen, sondern auch dazu, seinen Mitbürgern diese so gut wie möglich zu vermitteln – eindeutig die schwierigere Aufgabe.

Wie Sie sehen können, möchte ich nichts unversucht lassen, um zum Einen für die Freien Wähler so viele Stimmen wie möglich zu gewinnen und zum Anderen aber auch möglichst viele Stimmen auf mich selbst zu vereinen.

Mein Ziel ist es dabei und jetzt noch mehr als zuvor, selber Stadtrat in Heilbronn zu werden.

Das Schöne und Spannende daran, es liegt nicht nur an mir selber, sondern viele andere Heilbronner müssen mich auch wählen wollen und dies dann letztendlich auch tun!

Bis zuletzt bleibt es deshalb spannend, und ich kann jetzt schon sagen, dass jeder einmal von seinem passiven Wahlrecht Gebrauch machen sollte, denn die dabei gemachten Erfahrungen sind es auf alle Fälle wert.

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Kumulieren & Panaschieren

Was ist Kumulieren und wie geht das?!

Das „Kumulieren“ von Stimmen, oder auch besser verständlich, das Anhäufen von Stimmen, bedeutet nichts anderes als, dass man Kandidaten mehr als nur eine Stimme geben kann.

Beispiel Gemeinderat von Heilbronn

Der Gemeinderat setzt sich aus 40 Gemeinderäten zusammen; die Größe des Gemeinderats wird dabei durch die Einwohnerzahl bestimmt. Jeder Wähler hat deshalb auch insgesamt 40 Stimmen zur Verfügung, die er an alle auf den Wahllisten vorhandenen Kandidaten vergeben kann. Wenn der Wähler kumulieren möchte, dann kann er einzelnen Kandidaten bis zu 3 Stimmen verge- ben, darf dabei aber insgesamt nicht über 40 Stimmen vergeben, denn sonst sind alle seine Stimmen ungültig! Wenn der Wähler auf einer Liste z.B. den ersten 10 Kandidaten jeweils drei Stimmen gibt, hat er damit bereits 30 Stimmen vergeben und kann nunmehr den anderen 30 verbliebenen Kandidaten insgesamt nur noch 10 Stimmen vergeben. Wenn er jetzt den folgenden 10 Kandidaten jeweils 1 Stimme gibt, hat er damit seine 40 Stimmen vergeben, und die restlichen 20 Kandidaten gehen „leer“ aus.

Was ist Panaschieren und wie geht das?!

Das „Panaschieren“ von Stimmen, oder auch besser verständlich, das Mischen von Stimmen, bedeutet entweder, dass man die Liste einer Partei nimmt, wo man die meisten Stimmen vergeben möchte, und dann aber Kandidaten von anderen Listen, die man auch wählen möchte, auf diese Liste überträgt und sie dort dann ebenfalls wählt. Oder aber, der Wähler gibt mehrere Listen ab, wobei allerdings insgesamt auch nicht mehr als die insgesamt zu vergebenen Stimmen vergeben werden dürfen.

Beispiel Gemeinderat von Heilbronn:

Der Gemeinderat setzt sich aus 40 Gemeinderäten zusammen; die Größe des Gemeinderats wird dabei durch die Einwohnerzahl bestimmt. Jeder Wähler hat deshalb auch insgesamt 40 Stimmen zur Verfügung, die er an alle auf den Wahllisten vorhandenen Kandidaten vergeben kann. Der Wähler kann nun eine Liste nehmen, dort 30 Kandidaten wählen und dann noch zehn weitere Kandidaten von anderen Listen dieser Liste hinzufügen. Damit kommt er insgesamt auf seine 40 zu vergebenen Stimmen. Alter- nativ nimmt der Wähler z.B. vier Listen und wählt dort jeweils dann zehn Kandidaten, und hat damit ebenfalls seine 40 Stimmen vergeben.

Selbstverständlich würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Sie mir drei Ihrer 40 Stimmen geben!

Ich bin auf der Liste der Freien Wähler (FWV HN) – Listenplatz 11 zu finden.