Bücher

Bücherkauf 5 (2)

Beitragsfoto: Bücher | © Marisa Sias auf Pixabay

Nicht erst seit es die Bücherketten gibt, wird der Bücherkauf immer mehr zu einem Shopping-Erlebnis à la Kaufland, Lidl und Co. Kennt man eine Buchhandlung, kennt man auch den Rest. Zumindest die dort ausgelegten Bücher sind meist die gleichen.

Die Auslage wie auch die vorrätigen Bücher werden wohl von den zwei oder drei Großhändlern in Deutschland bestimmt, die auch über die zu erhaltenen Bücher im jeweiligen online-Shop verfügen. Anhand der Aufmachung und der Suchergebnisse auf der Website der Buchhandlung kann man feststellen, welcher Großhändler diese beliefert.

Dabei gäbe es in Deutschland durchaus die Möglichkeit, dass die Buchhändler grundsätzlich auf die Website Buchhandel.de zugreifen und dort alle in Deutschland verfügbaren Titel durchsuchen.

Am besten unterscheidet man heute Buchhandlungen an der Ware, die sonst noch so angeboten wird. Hierbei scheinen die Buchhändler noch entscheidungsfreudiger und auch flexibler sein zu dürfen.

Und weil dies inzwischen so in Buchhandlungen üblich ist, hat sich nunmehr mein eigenes Einkaufsverhalten entsprechend geändert.

Zuerst gucke ich bei Amazon nach. Es ist zumindest für mich die bequemste Möglichkeit zu einem Buch zu kommen.

Danach gucke ich ins oben bereits erwähnte Verzeichnis der in Deutschland verfügbaren Bücher. Wenn es dort zu finden ist, muss ich nur noch eine Buchhandlung anrufen, die ebenfalls darauf zurückgreift und kann es bei dieser bestellen. Ein paar Tage später bekomme ich es zugesandt.

Sollten beide Wege nicht erfolgreich sein, nutze ich das zentrale Verzeichnis antiquarischer Bücher, um das entsprechende Buch zu finden.

Alternativ greife ich auf die Bibliothekskataloge und die Fernleihe zu, besonders dann, wenn es ausreicht, das Buch nur einmal in den Händen zu halten.

Und erst dann, wenn alle diese Wege erfolglos waren, muss ich einen Buchhändler bemühen, der hoffentlich aufgrund seiner Berufserfahrung letztendlich fündig wird.

Wirklich schade, dass es kaum noch Buchhandlungen gibt, in denen man nach Bücher stöbern kann ohne dabei von der Unzahl an Publikationen erschlagen zu werden, die es auch bei Rossmann oder anderen Discountern gibt.

„Books are not made to be believed, but to be subjected to inquiry.“

Umberto Eco, The Name of the Rose (1980: 307)

Tony Bennet Plattencover

Tony Bennett 5 (2)

Beitragsfoto: Tony Bennet Plattencoverausschnitt (2011)

Bei uns zuhause gab es in meiner Jugend die eine oder andere Tony Bennett Platte, und mir gefiel seine Stimme damals besser als die von Frank Sinatra. Das mag aber auch an den Liedern gelegen haben, die ich zu dieser Zeit von beiden kannte.

Neben dem Malen hat sich Tony Bennett, der am 3. August 1926 in New York geboren wurde, von Anfang an dem Singen verschrieben, wobei er dabei sehr stark mit dem Jazz in Berührung kam.

Nach seinem Kriegsdienst widmete er sich 1949 voll und ganz seiner Gesangskarriere, wobei er von Bob Hope unterstützt wurde. Auch wenn sich Bennett nicht auf den Jazz festlegen wollte, hatte er zumindest zu Beginn seiner Karriere damit seine größten Erfolge.

Bekannt wurde er mit den Liedern „Because of You“ (1952) und später mit „I Left My Heart in San Francisco“ (1962). Leider hatte seine Gesangskarriere bereits in den 1970er-Jahren eine Delle, um ihn dann wieder 1986 überraschend neu durchzustarten zu lassen.

Obwohl er zum Ende seiner Karriere mit Kollegen wie Amy Winehouse, Lady Gaga und Diana Krall große Erfolge erzielte, sind es für mich seine Lieder aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die mir in bester Erinnerung blieben.

Wie ich heute in der Heilbronner Stimme lesen durfte, ist auch bereits seit Längerem entschieden, wer der bessere Sänger ist. Frank Sinatra selbst soll Tony Bennett zum besten Sänger, den er je gehört habe, gekürt haben.

Wenn Sie mehr über Tony Bennett wissen möchten, dann schauen Sie auf die Tony Bennett Website

Und aus der noch nicht ganz so lange vergangenen Zeit, ein weiteres Lied, welches Tony Bennett zusammen mit Amy Winehouse sang.

„I’ve taken stuff from people, too. You know though, if you steal from one person, you’re just a thief. But if you steal from everyone, that’s research.“

Tony Bennett, The new cool cat on the block (16. April 2004)

Frau mit PC und Maske

Daten- und Nichtraucherschutz 5 (1)

Beitragsfoto: Frau mit PC und Maske | © Pixabay

Das sind zwei Gesetze, die ich ganz persönlich für nicht schlecht halte, auch wenn bei letzterem in Deutschland erneut der Amtsschimmel mehr als sonst üblich zugeschlagen hat.

Seit einiger Zeit werden nun auch diese beiden Gesetze durch das „Lex Covid-19“ immer weiter außer Kraft gesetzt. Nehmen wir z. B. die Datenschutzgrundverordnung, die jedem noch so kleinen Weblog-Schreiber sehr viel abverlangt, aber außer von diesen wohl kaum noch beachtet werden muss.

Seit Anfang des Jahres werde ich von nicht angefragten Werbe-Mail aus Verwaltungen und von Firmen nur so überschüttet. Dabei hilft es überhaupt nichts, dass man diese immer wieder von Neuem abbestellt — dies führt nur zum Validieren der eigenen E-Mail-Adresse und noch mehr Datenmüll.

Und wer glaubt, dass einem der Landesdatenschutzbeauftragte mit seinen Mitarbeitern weiterhelfen kann, der glaubt bestimmt auch an den Weihnachtsmann.

Ich gehe einmal davon aus, dass dies nur ein Problem von wenigen ist, der Rest guckt wohl kaum oder selten in den eigenen digitalen Posteingang, oder freut sich sogar darüber, dass er möglichst viel bunte Mail bekommt.

Schlimmer aber ist, da dies nicht nur der Umwelt schadet und Ressourcen verschwendet, sondern auch die Gesundheit von sehr vielen schädigt, die zunehmende Aufhebung des Rauchverbots in öffentlichen Gebäuden, Schwimmbädern, Bahnhöfen, Bushaltestellen und Gaststätten aller Art. Dank COVID-19 dürfen unsere Raucher ihrer Sucht wieder fast überall ungehemmt frönen und ihre Mitbürger erneut belästigen.

Ich werde nun damit beginnen — als Notwehrsituation so zusagen — alle meine bisherigen Gaststättenempfehlungen diesbezüglich zu ändern.

„Drei Wochen war der Frosch so krank!
Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank!“

Wilhelm Busch, Münchener Bilderbogen (1862: Nr. 325, Die beiden Enten und der Frosch)