Fahrräder

21.1.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Fahrräder | © Couleur auf Pixabay 

Übungstanz

Da hatte ich mir gerade zwei Bücher zur Auswahl hingelegt, als mich meine bessere Hälfte daran erinnerte, dass wir uns zum Übungstanz verabredet hatten. Kurz umgeplant und schon fand ich mich inmitten von netten Menschen, die ebenfalls das Tanzbein schwingen wollten, wieder.

Und wie es der Zufall so wollte, waren auch ein paar Gesprächspartner mit dabei, die mir die Entscheidung für den diesjährigen großen Wurf erleichterten. Passend zum Übungstanzabend steht es nun fest, dass wir am Samstag, 23. September 2023 den Europa-Ball in der Harmonie veranstalten werden.

Und auch ein Übungstanz hat sein Ende, wobei wir zum Schluss feststellten, dass die Zeiten, wo man im Anschluss noch den Ort wechselte und weiter feierte, zwar noch nicht so lange her sind, aber lange genug, dass wir allesamt beschlossen, den restlichen Abend doch eher zuhause zu verbringen.

Für meine Bücher ist es nun aber doch zu spät und so gucke ich einmal, ob ich nicht noch etwas anderes erledigen kann. Im Backend dieses Weblogs gibt es gerade ein paar kleine Probleme und währenddessen kann man auch noch etwas Bingen oder die Post erledigen.

Radhaus

Heilbronn hat ein Radhaus und dies schreibt man ganz modern — zumindest, was die Stadtspitze unter Modernität versteht — und völlig falsch auch noch „radhausheilbronn“. Wahrscheinlich haben die Verantwortlichen darauf spekuliert, dass durch diesen „künstlerischen Streich“ zukünftig Tausende junger Menschen nach Heilbronn strömen werden.

Meine Erfahrung zeigt, dass wenn ein Produkt schon nicht richtig beschriftet ist, auch der Rest keine Freude macht. Und hätte man sich vorab ein paar ernsthafte Gedanken gemacht, wäre es zu diesem Radhaus erst gar nicht gekommen — so muss ich vermuten, dass es wieder einmal nicht um die Sache ging, sondern man nur jemandem eine etwas größere Freude bereiten wollte, wir Bürger sind es sicherlich nicht!

Heute können wir wieder einmal in der Heilbronner Stimme (21.1.2023: 25) lesen, was alles nicht beim Radhaus funktioniert und erfahren so ganz nebenbei, dass es uns Bürger über die Jahrzehnte hinweg nur weitere völlig unnötige Kosten bescheren wird. Zudem erfahren wir, dass wohl das Radhaus nur deshalb erstellt wurde, dass man wieder einmal einen Grund für ein Fest hat. Und wer weiß, vielleicht strömen dann die jungen Menschen nach Heilbronn, um am jährlichen Radhausfest teilzunehmen. Die kommen dann mit der Bahn, dem Bus oder mit dem Auto, denn an vernünftigen Fahrradabstellplätzen mangelt es in unserer Stadt.

„Meinen“ Studenten habe ich jüngst etwas über „Sunk Costs“ erklärt und deswegen ist es meines Erachtens auch besser, wenn wir das Radhaus, nach dem Fest versteht sich, wieder abreißen. Stadtspitze und Gemeinderäte könnten dann in den kommenden Monaten in sehr reizvolle Städte pilgern und sich dort vor Ort anschauen, wie man Bahnhofsvorplätze organisiert und gestaltet. Manche dieser Städte haben dort auch Fahrradparkhäuser oder überdachte Radabstellplätze, die auch im ganz normalen Alltag und für alle Bürger und deren Räder funktionieren.

Windräder

Gestern wurde wieder einmal darüber spekuliert, warum man bei uns in Deutschland nichts mehr wirklich so richtig auf die Reihe bekommt. In einem Fernsehbeitrag wurde sogar darüber spekuliert, dass dies nur noch dann gelänge, wenn ein paar sehr einflussreiche Mitbürger daraus einen größeren eigenen Vorteil, sprich Gewinn ziehen können — es blieb in diesem Beitrag leider nur bei sehr vagen Andeutungen.

Ich möchte mich diesem Thema von einer anderen Seite aus nähern und meine geneigten Leser werden sicherlich schon wissen, auf was ich dabei hinaus möchte. Wir — besser gesagt die Bundesrepublik — sind in den letzten Jahren zu einem völlig überdimensionierten Abgeordneten- und Verwaltungsapparat mutiert, wobei ein von mir sehr geschätzter Abgeordneter bereits vor Jahrzehnten öffentlich bekanntgab, dass seine Nachfolger eigentlich nur noch etwas bessere Verwaltungsbeamte seien — und damit meinte er die guten unter diesen.

Schauen wir uns nun einmal die Faktenlage an. Bei etwas mehr als 80 Millionen Staatsbürgern erlauben wir uns einen viel zu großen und völlig überdimensionierten Abgeordnetenapparat, wobei man diesen noch gutheißen könnte, wenn er hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitbürgern mit einem halbwegs angemessenen Mitarbeiterstab bestünde.

So aber haben wir Bürger 96 Abgeordnete, die uns im Europäischen Parlament völlig ausreichend vertreten. Dazu kommen noch 736 Abgeordnete im Bundestag, die über die Umsetzung von EU Richtlinien und Erlassen sowie über weitere, von meist dafür nicht zuständigen Stellen erstellten, Gesetze abstimmen. Das Ganze wird, ganz föderal, noch von Abgeordneten für unsere 16 Bundesländer ergänzt, die eigentlich nur noch über die Verteilung unserer Steuergelder debattieren: Baden-Württemberg (154 Abgeordnete), Bayern (205 Abgeordnete), Berlin (147 Abgeordnete), Brandenburg (88 Abgeordnete), Hamburg (123 Abgeordnete), Hessen (137 Abgeordnete), Mecklenburg-Vorpommern (79 Abgeordnete), Niedersachsen (147 Abgeordnete), Nordrhein-Westfalen (195 Abgeordnete), Rheinland-Pfalz (101 Abgeordnete), Saarland (51 Abgeordnete), Sachsen (119 Abgeordnete), Sachsen-Anhalt (97 Abgeordnete), Schleswig-Holstein (69 Abgeordnete), Thüringen (90 Abgeordnete).

Damit haben wir in der Bundesrepublik alleine bereits heute 1 828 Berufspolitiker in Volksvertreterpositionen, die Tendenz dabei: weiter steigend. Der Nationale Volkskongress, das nächst größere Parlament, kommt für gut 1,3 Milliarden Bürger mit 2 980 Volksvertretern aus.

Unsere 1 828 Berufsabgeordneten werden noch durch weitere professionelle, halbprofessionelle und ehrenamtliche Abgeordnete ergänzt, die in den Regionalparlamenten, Kreistagen und Gemeinderäten tätig sind; ein fleißiger Leser könnte deren Anzahl einmal ganz grob abschätzen.

Allerdings bleibt es nicht bei unseren 1 828 in Volksvertreterpositionen tätigen Berufspolitiker, sondern diese haben inzwischen allesamt jeder seinen eigenen Mitarbeiterstab, der konservativ gerechnet jeweils aus fünf Mitarbeitern besteht. Damit kommen nochmals gut 10 000 Personen mit hinzu, die meist sehr einflussreich bei der Gesetzgebung und weiteren Entscheidungen mitreden.

Und das Ganze geht schon lange nicht mehr ohne eigene Verwaltungen, von denen alleine die für den Bundestag mehr als 3 000 Mitarbeiter hat; man nehme dies grob einmal mal 10 und kommt dabei auf gut 30 000 weitere Personen, die in unserer Gesetzgebung mitmischen.

Wenn man jetzt noch die Parteizenralen mit einrechnet, dann können wir wohlgetrost von einem engeren Entscheiderkreis von 50 000 Mitbürgern reden, von denen die wenigsten verpflichtend mit irgend welchen Qualifikationen aufwarten müssen: „Dick & Doof“ in einer Person langt da schon, wenn ich einmal einen einflussreichen Abgeordneten zitieren darf.

Deshalb ist es auch wohl so wichtig, dass kein Parlament ohne seinen eigenen Lobbyisten-Apparat auskommt, der alleine in Brüssel auf über 40 000 Personen geschätzt wird. Und so können wir grob damit rechnen, dass insgesamt in der Bundesrepublik nochmals mit 100 000 Lobbyisten zu rechnen sein wird.

Da aber die dort nun allesamt getroffenen Entscheidungen auch umgesetzt werden müssen, haben wir die Ministerien, die immer mehr mit dem Berufpolitiker-Apparat verknüpft werden und ebenfalls und kontinuierlich weiter anwachsen. Und nicht verwunderlich hat jedes Ministerium einen ganz eigenen Dunstkreis von Beraterfirmen und weiteren ausgelagerten Institutionen.

Und alle diese in der Gesetzgebung involvierten Menschen möchten nicht nur ihr eigenes Auskommen sichern, sondern auch noch ihren eigenen Teil zur Gesetzgebung und Verbesserung unserer Welt beitragen.

Mein Fazit ist, wir haben über die Jahrzehnte hinweg einen Riesenapparat geschaffen, der sich inzwischen ganz gut und alleine mit sich selbst beschäftigen kann, der zudem kaum noch durchschaubar ist, wobei es auch an jeglicher Transparenz mangelt, und der als Resultat, die inzwischen von allen beobachtbaren und selbst erlebten, Auswirkungen zeigt. Und dies wird auch weiterhin so bleiben, selbst dann, wenn man jedem einzelnen in diesem Apparat zugesteht, dass er nach bestem Wissen und Gewissen für unser Land arbeitet!

Der Punkt ist, jede Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürger und geht dann zugrunde, wenn man die wichtigste Funktion, nämlich die der Volksvertreter — vom Volk für das Volk — an „professionelle“ Apparate — denn sonst macht ja niemand mehr diese „Arbeit“ — einfach auslagert. Denn es ist nur allzu menschlich, dass diese sich dann wie von selbst vergrößern und verselbständigen.

Und wie retten wir uns nun und unsere Demokratie? Transparenz! Verantwortung (bis hin ins Gefängnis)! Bildung! Ausbildung! und ganz besonders durch eine Begrenzung sämtlicher Mandate, sobald diese die Grenze des Ehrenamts überschreiten! Last but not least, müssen ehemalige Volksvertreter wieder in Wirtschaft und Gesellschaft integriert werden und dürfen sich nicht weiterhin im Dunstkreis der Parlamente, z. B. als Lobbyist, Ministerialbeamter oder Mitarbeiter einer staatlichen Institution bewegen.


Talkshowrunde

19.1.02023 5 (1)

Beitragsfoto: Talkshowrunde | © Thomas Malyska from Pixabay 

Forum

Das mit dem Forum wird wohl nichts mehr werden, zumindest nichts mit den Foren auf diesem Weblog. Das Ganze passt wohl doch nicht so gut zusammen, wie ich es dachte, als ich meine Foren auf dieses Weblog umzog. Wolfram Herzog hatte mir vor Kurzem den Rat gegeben, besser die Kommentarfunktion unter den Blog-Beiträgen auszubauen. Da ich nicht beratungsresistent bin, habe ich auch schon zwei entsprechende Tools ausprobiert. Leider hat aber keines davon mit dem Weblog harmoniert.

Besser funktioniert hier das entsprechende Foren-Tool, was aber auch nichts bewirkt, wenn es von kaum jemanden genutzt wird; ich habe es zwischenzeitlich auch eher zu einer Blogroll und für FAQ umgewidmet. Da sich das Tool weiterhin problemlos mit dem Blog verträgt und mir zudem keine Arbeit macht, kann ich das Forum weiterhin beibehalten und gucken, ob es nicht doch noch den einen oder anderen Liebhaber findet.

Bezüglich des Ausbaus der Kommentarfunktion bin ich an weiteren Vorschlägen sehr interessiert; vielleicht hat einer der Leser bereits entsprechende positive Erfahrungen gemacht und kann mir mit Hinweisen helfen.

Talkshow-Thema

Anscheinend hat Kevin Kühnert zwar keine Ahnung von Heilbronn, aber dennoch unsere Stadt zum Thema in einer der üblichen Fernsehshows für Selbstdarsteller gemacht. Seine Unkenntnis erstaunt dabei allerdings überhaupt nicht, da dieser Politiker selbst zu dumm — vielleicht aber auch nur viel zu faul — für eine Berufsausbildung oder ein Studium ist.

Interessanter dabei ist aber die Schlussfolgerung in der Heilbronner Stimme (19.1.2023: 4), die die aktuellen Zustände in beiden Städten mit der jeweiligen Migrantenquote in Verbindung bringt, aber richtiger Weise darauf hinweist, dass die Migrantenquote in Heilbronn mit 54 % höher als in Berlin ist.

Damit kann man guten Gewissens annehmen, dass nicht der Migrantenanteil ursächlich für die Misere ist, sondern die Unfähigkeit der verantwortlichen Politiker, mit der Gesamtsituation umzugehen. Und vielleicht wäre es eine ganz gute Idee, wenn wir zukünftig Politiker wählen, die mit solchen durchaus ganz gewöhnlichen Situationen umgehen können.

Dabei würde es unseren Politikern sicherlich helfen, wenn sie neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung bereits auch einmal gearbeitet und dabei eine fachliche wie auch soziale Kompetenz nachgewiesen hätten — Talkshow-Runden und Parteitage reichen hierzu nicht aus.

Zettelkastenrunde

Gestern Abend gab es noch eine sehr spannende Runde rund ums Thema Zettelkasten. Was dazu führte, dass ich nun ein paar neue Ideen meinem eigenen Zettelkasten hinzufügen kann. Inzwischen versammelt sich dabei auch eine sehr heterogene Runde, darunter aber auch ein paar alte Bekannte wie Detlef Stern oder Thomas Michl.

Auf jeden Fall motiviert es mich, bei meinem Zettelkasten wieder mehr Fahrt aufzunehmen und dabei den einen oder anderen eingeschlagenen Weg zumindest wieder zu überdenken. Nein, ich will definitiv keinen kooperativen Zettelkasten und auch von einer Art Eier legenden Wollmichsau, wie es z. B. Chris Aldrich für sich gelöst hat, habe ich längst Abstand genommen. Und meinen bereits eingeschlagenen Weg, Teile meines Zettelkastens öffentlich zu machen, sehe ich nun wieder etwas anders.

Für das Öffentliche habe ich eigentlich mein Blog und für das Kooperative bietet sich vielleicht doch mein Forum eher an. Und so bin ich einmal selber gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Auf jeden Fall aber wird die kommende Zettelkastenrunde erneut für neue Ideen sorgen und ggf. auch das gerade frisch in Augenschein Genommene bereits in zwei Wochen wieder völlig infrage stellen.

Und wieder kam ich nicht dazu, um für mein Forum zu werben; wahrscheinlich aber ist es für so eine Runde auch nicht das Passende.

Leseempfehlung

Peter King, ein ehemaliger Kongressabgeordneter der Republikaner, schreibt anlässlich des Verbleibs von George Santos, eines betrügerischen Republikaners im Senat über die Arbeit und deren Grundlagen von Parlamentsabgeordneten. Seine Feststellungen dürfen ohne Weiteres auch in andern demokratischen Parlamenten ihre Gültigkeit haben.

Sie finden diesen Beitrag mit dem Titel „Why George Santos Won’t Be Able to Fake His Way Through Congress“ in der New York Times (18.1.2023) und können diesen gleich hier lesen. Dieser Beitrag ist für Leser meines Weblogs freigeschaltet.


Studenten

7.1.02023 5 (2)

Beitragsfoto: Studenten | © Shutterstock

Gastblogger

Seit nun gut drei Jahren freue ich mich, wenn andere Blogger mein Weblog dazu nutzen, um meiner Leserschaft auch einmal andere Meinungen anzubieten. Wie allseits bekannt, Blogs sind nicht mit Nachrichtendiensten zu verwechseln, wenngleich auch diese immer öfters dazu neigen, Meinungen zu verbreiten. Diesen Journalisten kann ich nur empfehlen, es ebenfalls einmal mit einem persönlichen Blog zu versuchen. Aufgrund deren Berufs dürften diese Weblogs dann von Anfang an eine sehr gute Reichweite haben.

Diese vermeintliche Reichweite wird wohl auch daran Schuld sein, dass sehr viele Microblogger eher dazu neigen, sich in den Sozialen Medien auszulassen, als auf das altbewährte Forum zurückzugreifen. Und so vermisse ich doch den einen oder anderen Blogger oder Leser auf meinem Forum hier; dabei wäre dies eine sehr einfache Möglichkeit, um sehr schnell und viel besser miteinander zu kommunizieren, als sich per Twitter auf dessen zahlreichen Kopien oder anderen Social Media-Kanälen Intoleranz oder gegenseitiges „Blocken“ vorzuwerfen.

Und so wäre ich darüber hocherfreut, wenn meine Leser auch vom Forum Gebrauch machen, denn ich glaube, dass dies nachhaltiger ist, als einfach nur die eigenen Weisheiten in den Sozialen Medien zu verbreiten — wobei es letztendlich nicht darauf ankommt, wie viele Menschen oder Bots diese dann auch gelesen oder gar darauf reagiert haben, sondern alleine nur darauf, wie viele Menschen diese Weisheiten wirklich verstanden haben.

Sehr freut es mich auf alle Fälle, dass Hans Müller heute signalisiert hat, nachdem Kevin McCarthy im fünfzehnten (!) Wahlgang nun doch zum Speaker gewählt wurde, demnächst einen entsprechenden Blog-Beitrag hier einzustellen.

Studenten

Ein Fachbegriff, den ich weiterhin sehr gerne nutze, denn man ist auch Student, wenn man nicht gerade studiert und das soll öfters vorkommen, als man so denkt. Und ein Studierender, jemand, der gerade in diesem Augenblick studiert, muss nicht zwingend auch ein Student sein, denn dazu werden weitere Dinge benötigt.

Auf jeden Fall aber hatte ich in den letzten Tagen ein paar entsprechende Unterhaltungen, die mich nun hoffen lassen, dass wir bei meiner Vorlesung am Dienstag ein ganz gutes Stück weiterkommen werden. Was auch notwendig ist, denn damit schließe ich meine Vorlesungsreihe für dieses Semester und biete die darauffolgende Woche nur noch eine Repetition an.

Am 1. Februar 2023 schlägt dann die Stunde der Wahrheit und wir wissen, ob ich mich in den letzten Monaten ausreichend verständlich ausdrücken konnte.

Etwas einfacher wird es am Freitag werden, wenn ich wieder an der Dammgrundschule vorlesen darf und danach noch in die meseno-Hausaufgabenbetreuung gehe. Und wer weiß, vielleicht treffe ich dort dann bereits auf die ersten „Schülernde“, denn unsere Bildungsministerin hatte über den Jahreswechsel bestimmt ausreichend Zeit, um sich weiteren Unfug einfallen zu lassen.

So wie manche Idioten im Umfeld des Verteidigungsministeriums, die nun zwischen Angriffs- und Verteidigungspanzer unterscheiden, wobei diese Experten nicht einmal wissen, was ein Panzer überhaupt ist. Wahrscheinlich ist dieses Nichtwissen aber inzwischen die zwingende Voraussetzung, um in Berlin überhaupt noch Karriere machen zu können; was wohl gleich hinter dem Betrug mit Bildungsabschlüssen aller Art kommt.

Gespräche

Heute wurde ich sehr positiv überrascht. Ein gern gesehener Gesprächspartner hat per E-Mail vorab seinen Telefonanruf angekündigt, denn Berlin ist doch etwas weiter weg und viele dort leben bekanntlich bereits längst hinter dem Mond. Aber es gibt sie noch, Berliner, mit denen man sich ganz vernünftig und zudem produktiv unterhalten kann.

Und so hatte ich heute ein sehr angenehmes Telefonat, das zudem mit einem für alle tragfähigen Ergebnis beendet wurde. Und kurz darauf erhielt ich noch eine E-Mail, die den Gesprächsinhalt und das Ergebnis beinhaltete und welche ich sogleich und sehr gerne bestätigte.

Es gibt sie noch, Höhepunkte menschlicher Kommunikation! Und so freue ich mich bereits auch auf kommenden Dienstag und den darauffolgenden Mittwoch, denn erst gibt es den monatlichen Europastammtisch und danach den Freie Wähler-Stammtisch. Beides in Präsenz und zudem in einem sehr guten Lokal. Damit ist sichergestellt, dass es kommende Woche zu weiteren sehr anregenden Gesprächen kommen wird.

Bereits am Montag werde ich mich mit Detlef Stern zusammenschalten und damit ist zumindest für mich sichergestellt, dass auch dieser Tag mindestens ein gutes Gespräch bieten wird.

Wahrheit
Eine nur ist sie für alle, doch siehet sie jeder verschieden,
     Daß es Eines doch bleibt, macht das Verschiedene wahr.“

Friedrich schiller, Musen-Almanach für das Jahr 1797 (2015 [1796]:89)