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28.4.02025 5 (7)

Beitragsfoto: Europa-Ball-Werbung

Europa-Ball

Jüngst hat sogar die Heilbronner Stimme über den kommenden Ball berichtet — ok, wir haben ein wenig nachgeholfen; man muss heute nicht nur Studenten zum Jagen tragen. Auf alle Fälle ist es die Zusammenarbeit mit der Stimme wert, denn wir bekamen tatsächlich ein paar Anmeldungen zum Ball mehr.

Artikel in der Heilbronner Stimme

Wichtiger aber war es für uns, über den Europa-Ball zu informieren, denn dieser Ball ist nur ein Teil eines Projekts, das ich gerade leite.

Schade nur, dass es keine Studenten gibt, welche übrigens sogar „Projektmanagement“ zu studieren vorgeben, aber es bisher nicht einmal geschafft haben, sich über bestehende Projekte zu informieren, geschweige denn ihre Mitarbeit anzubieten — „University of Applied Science“ nennt man dies wohl.

So gibt es mehr Tänzer in „meiner“ Tanzschule, die eine Baustellenführung bei Stuttgart 21 mitgemacht haben, als Studenten an der Hochschule, welche sich alleine vom Studienfach her für Großprojekte interessieren sollten — ein Sachverhalt, der eindeutig für die Tänzer unter uns spricht!

Aufgrund des Stimme-Artikels kam es nun auch dazu, dass Gruppen bei uns anklingeln, die wir schon längst abgeschrieben hatten — böse, wer Schlimmes dabei denkt.

Das Programm für dieses Jahr steht, aber für das kommende sind wir wie immer sehr gesprächsbereit — unser gemeinsames Europa soll an uns nicht scheitern!

Wochenstart

Gleich zu Beginn informierte mich Peter Schulze über eine gelungene Veranstaltung in Heidelberg, wo Sir Nick Harvey, Präsident der Europäischen Bewegung Vereinigtes Königreich, zur aktuellen Lage EU – UK Stellung bezog. Als militanter Föderalist konnte ich nicht umhin, ihm meine entsprechende Meinung mitzuteilen. Er konterte sehr besonnen und ausgleichend, was mich noch mehr auf die kommenden Hertensteiner Gespräche freuen lässt.

Aber auch hierbei zeigt es sich, dass eine Appeasement-Politik völlig fehl am Platze ist, was den Unterschied zwischen Bewegung und Föderalisten gut erklären kann; erstere sind die Neville Chamberlains von heute. Wir alle müssten wieder mehr Altiero Spinelli wagen!

Mein von mir weiterhin betreutes Intranet — ich hatte berichtet — läuft; zwischenzeitlich auch wieder mein eigenes daheim. Nur mein Zettelkasten bedarf eines professionelleren Eingriffes. Da bis dato keine Studenten „ihre Hausaufgaben“ machten, werde ich die morgige Kaffeerunde mit Detlef Stern zur eigenen Weiterbildung nutzen können — und wer weiß, vielleicht gelingt es, den Zettelkasten wieder zu reaktivieren. Und wie von ihm bereits angekündigt, stiften wir so ganz nebenbei noch etwas Verwirrung — aber eine didaktisch wertvolle.

Erfreulich, dass sich meine Lieblingsadministratoren aus den USA bei mir gemeldet haben und demnächst einmal — sobald ich Zeit habe! — mit mir gemeinsam das Backend meines Blogs genauer betrachten wollen (die Nachtarbeit lässt grüßen). Sobald darin wieder etwas mehr Ordnung geschaffen wurde, kann ich mich der Baustelle „Layout bei Tablett-PC und Smartphone“ widmen.

Manche Blogger oder gar Studenten machen das alles inzwischen mit KI, was mich stark an Maurice Moss und Roy Trenneman erinnert, wobei die beiden wenigstens noch zu zweit agieren! — mir macht dies alles in Zusammenarbeit mit echten Menschen einfach mehr Spaß! Ich war schon immer lieber ein Leonard Leakey Hofstadter als ein Sheldon Cooper.

Weniger erfreulich, dass ich meine heutige Fahrt mit dem meseno-Bus alleine bestreiten musste. Dafür aber war die Fahrt sehr erfolgreich, was gut 500 Heilbronner Familien freuen dürfte. Es gibt sie weiterhin, Menschen und Firmen, denen Menschlichkeit und Verantwortung sehr wichtig sind — der Grund dafür, dass auch ich mich überhaupt noch engagiere, denn ganz alleine zu agieren liegt nicht in meinen Genen.

Deswegen ziehe ich mich auch aus einem Heilbronner Verein zurück, wo neben Selbstbeweihräucherung nicht viel geschieht. Was überhaupt nicht schlimm ist, denn mit Selbstbeweihräucherern können wir bei uns ganze Legionen füllen!

In Vorbereitung der kommenden Hertensteiner Gespräche gibt es heute noch eine Sitzung mit der Landeszentrale für politische Bildung. Ich bin sehr gespannt darauf, wie wir hierbei unsere bewährte Zusammenarbeit weiter intensivieren können.

M*A*S*H

Die aktuelle Lage berührt mich doch mehr — auch noch nach drei Jahren Eingewöhnung — als ich es gedacht hätte und dies, obwohl ich ganz genau weiß, dass mich selbst ein Schießkrieg bei uns nicht allzu sehr aus der Fassung bringt.

Vielleicht fände ich es nicht ganz so gut, wenn, sobald Stuttgart 21 fertig ist, Wladimir Putin diesen Tiefbahnhof in Schutt und Asche legt — einfach nur, weil er es kann. Und warum kann er es? Weil ihm bis heute unsere Politiker und Unternehmer das notwendige Geld dazu liefern. Demnächst bekommt er sogar noch das Monopol, um die Bauern mit all dem zu beliefern, was zudem unsere eigene Umwelt völlig kaputtmacht. Wen er wohl dieses Mal dafür geschmiert hat?

Manche fragen sich noch, was er überhaupt bei uns möchte? Dabei ist dies seit Jahrhunderten bekannt, er stammt aus einer Raub- und Plünderungskultur. Und wer dies nicht glaubt, der muss sich nur einmal die besetzten ukrainischen Gebiete anschauen. Da sind nur noch Schutt und Asche übrig, der Rest wurde geplündert und auf den Weltmarkt geworfen. Man muss nur einmal schauen, wie viel Kupfer man aus den Heilbronnern Trümmern herausklauben könnte? Und sollten ein paar Kinder überleben, werden diese gewinnbringend u. a. für den Organhandel verwendet.

Und selbst wenn die russische Gesellschaft halbwegs zivilisiert wäre, bleibt immer noch der Punkt, dass sich jede Kriegswirtschaft finanzieren muss — auch wir Deutschen haben vor 80 Jahren geplündert und geraubt, wo wir nur konnten. Inzwischen sind unsere deutschen Unternehmer etwas schlauer und lassen andere für sich rauben und plündern — was mich wieder einmal an Catch 22 denken lässt. Woher aber haben diese Familien nur die Gewissheit, dass Putin an der deutschen Grenze Halt machen wird? Haben sie nicht und das ist ihnen auch völlig egal, weil sie den Krieg dann einfach auf den Bahamas aussitzen und sich erneut am Wiederaufbau dumm und dämlich verdienen werden.

Egal was immer wieder behauptet wird, beim Krieg geht es einzig und alleine ums Geld: wer verdient daran und wer bezahlt die Zeche?

Und so bekam ich heute Nacht einfach die Titelmusik von M*A*S*H nicht aus dem Kopf und habe sie gegoogelt, was dazu führte, dass eine „Sterbe-Hotline“ unbedingt mit mir sprechen wollte. Meine Empfehlung ist es deshalb, das nun folgende Lied nur tagsüber nachzuschlagen.

Für die Genießer unter uns lege ich nicht nur den Text nach, sondern auch noch ein aktuelleres Cover von den Manic Street Preachers (1992).

Meine Erfahrung zeigt, dass es keine gute Idee ist, ganz plötzlich in einem „wahrnehmbaren Kriegsgebiet“ aufzuwachen. Spätestens dann, wenn man seinen Kopf aus dem Sand herauszieht oder gezogen bekommt und nun die Realitäten erkennt, haut es jeden Menschen von ganz alleine um.

Manche begehen einfach nur Suizid (meist eine Verschwendung von Ressourcen), manche werden völlig irre und andere finden sich langsam, aber sicher mit der für sie neuen Situation ab. Die Spätfolgen sind dabei umso geringer, je früher man sich damit abfindet, dass das eigene Leben kein Ponyhof ist.

Und wer jetzt noch nicht damit begonnen hat, den Film zu gucken oder die Serie zu bingen, der sollte wenigstens Catch 22 anschauen — oder das Buch lesen!

Wir könnten nun allesamt auch endlich einmal etwas proaktiver werden und auf Ronald Reagan machen, indem wir in den uns noch verbleibenden drei bis fünf Jahren die Russen wieder totrüsten. Wenn es erneut gut läuft, kapituliert die Russische Föderation und übergibt alle Verantwortlichen an Den Haag.

Wenn wir bereits zu spät reagieren, wird es selbst uns hier in Deutschland treffen, aber wir werden eine gute Überlebenschance haben. Auf alle Fälle aber müssen alle Verantwortlichen zum Schluss ebenfalls an Den Haag überstellt werden — auch die aus den eigenen Reihen!

„The only way to survive such an insane system is to be insane oneself.“

JOSEPH HELLER, CATCH 22 (1961)

Müll

26.4.02025 5 (9)

Beitragsfoto: Müll | © Pixabay

Spaziergang

Heute schlenderten meine bessere Hälfte und ich wieder einmal durch die Stadt und tätigten ein paar Einkäufe. Dabei guckten wir auch in einigen von mir empfohlenen Geschäften vorbei, die ich deshalb auch weiterhin gut und sehr gerne empfehlen kann; wir erhielten auch das Gesuchte.

Erfreulich, dass wir unterwegs zudem ein Schwätzchen mit Karin Krauss und ihrem Gatten halten konnten; Karin und ich kennen uns inzwischen mehr als sechs Jahrzehnte — beides sind wir noch echte Heilbronner Gewächse.

Apropos Lebenserwartung, ein Thema welches mit zunehmenden Alter immer mehr eine Rolle spielt und sicherlich eine bessere Unterhaltung bietet als wenn man über die jeweiligen Zipperlein klagt. Dazu passend die Information von Detlef Stern, dass ich nach einer anderen Statistik doch noch mit 19 Jahren rechnen könnte. Ich halte es dabei aber lieber mit Harrison Ford (1981): „It’s not the years, honey. It’s the mileage.“ — und was auch besser mit Seneca in Übereinklang zu bringen ist.

Auf alle Fälle aber sieht man weder meiner besseren Hälfte noch Karin die Jahre an, die wir inzwischen allesamt auf dem Buckel haben — was den etwas jüngeren Damen heutzutage durchaus etwas zu denken geben müsste.

Schön war es auch, dass wir nicht nur beim Alten Testament hängen blieben, allesamt davon ausgehen, dass ein Krieg — wir kennen unsere Volksvertreter inzwischen nur allzu gut — unausweichlich sein wird, sondern zum schönen Abschluss des Gespräches beim Neuen Testament angelangten. Zumindest in unserer Jugend war Heilbronn noch mehrheitlich evangelisch.

Zum Abschluss des Spaziergangs gab es, da es mit GLS zutun hat, auch noch ein negatives Erlebnis. Vor dieser Firma kann ich nur warnen! Meine bessere Hälfte hätte gestern ein Paket erhalten sollen, bekam aber die Nachricht, dass wir beide nicht zuhause gewesen wären — eine glatte Lüge!

Und so bekam sie kurz darauf die Nachricht, dass das Paket gestern um 12.20 Uhr in einem Heilbronner Shop abgeliefert worden wäre, welcher sich in einer Gegend befindet, welche wir nur deshalb aufsuchen können, weil ich dank meines Berufes wirklich gegen alles geimpft bin und meine bessere Hälfte hart im Nehmen ist. Dort angekommen stellten wir fest, dass diese Lokalität schon länger für das Heilbronner Gesundheitsamt eine No-Go Zone ist — was mich sofort an meinen Beruf denken ließ und mich, nach dem gestrigen Gespräch über Kriegsgebiete, erneut ins Schwelgen brachte.

Die Menschen dort können einfach nichts dafür, sie leben schon von Kleinauf im Dreck und fühlen sich nur dort so richtig wohl, so wir wir „alten“ Heilbronner uns in sauberen Straßen wohl fühlen, wenn es diese noch gibt. Mein Tipp: Wenn Sie durch saubere Straßen spazieren möchten, gucken Sie vorher, wo unsere Gemeinderäte, VIP oder Bürgermeister wohnen.

Auf alle Fälle aber durchsuchte eine freundliche junge Dame den gesamten Laden, was mich an meine Jugend auf dem Vogelsang erinnerte, wo ich den einen oder anderen Schatz heben konnte und dabei mein Taschengeld aufbesserte. Die junge Dame war entgegen der Aussage von GLS — angeblich ein Paketzulieferer — weniger erfolgreich und meine bessere Hälfte hat jetzt richtigen Ärger! Völlig unnötig, wenn die von meiner besseren Hälfte beauftragte Firma einen seriösen Zulieferer gewählt hätte — aber Geiz ist bekanntlich weiterhin geil!

Carl Sandburg schrieb einmal ein etwas längeres Gedicht „The People, Yes“ (1936). Daraus hat in den 1970er-Jahren die angebliche Friedensbewegung den bekannten Satz entnommen: „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“, was später noch wie folgt ergänzt wurde: „dann kommt der Krieg zu Dir“.

Zumindest Karin und ich sind einer Meinung, nämlich, dass der Schießkrieg auch zu uns nach Deutschland kommen wird, ob 2029 oder 2030 ist dabei unerheblich. Auf alle Fälle aber wird sich der Krieg bei uns pudelwohl fühlen, denn hier sieht es schon jetzt aus wie bei Hempels unterm Sofa!

Kegeln

Der Freitagabend war wieder sehr entspannend, und hätte man die Tische noch etwas zur Seite gerückt, wäre ich wohl kaum noch zu stoppen gewesen — so aber war die Kegelbahn für mich einfach zu kurz.

Und so ganz nebenbei gab es später als Gäste mit hinzukamen auch noch den einen oder anderen lokalen Tratsch. Manche Menschen kommen nur zu den Treffen, damit man nicht auch noch über sie spricht. Bei mir verhält sich dies ein wenig anders, ich lasse mir gerne berichten, was man aktuell so über mich erzählt und wundere mich immer wieder, warum man sich überhaupt das Maul über mich zerreißen muss — so wichtig bin ich nun auch wieder nicht. Ok, ein klein wenig schmeichelt es dann doch dem eigenen Ego.

Neu für mich, da ich den Social Media nicht mehr folge, war, dass Tanja Sagasser-Beil nun für den Landtag kandidiert; da wir einen XXL-Landtag erhalten werden, ist dies nur noch reine Formsache. Dann wurde darüber diskutiert, ob der Landtagswahlkampf eigentlich schon begonnen hätte. Ich rede mir wohl weiterhin den Mund fusselig, „nach der Wahl ist vor der Wahl“, und so hoffe ich doch noch sehr, dass sich der eine oder andere demokratische Volksvertreter oder gar Kandidat bei unseren EUROPA-UNION Veranstaltungen zeigt — schaden wird es auf keine Fälle!

Erfreulich auch, dass die Heilbronner Stimme Leser unter uns über einen gelungenen Artikel über den kommenden Europa-Ball berichten konnten.

Betreutes Denken

Diesen Begriff habe ich jüngst im Internet aufgeschnappt und es trifft die aktuelle Situation voll und ganz. Auch gibt es schon längst Softwareprojekte, die uns immer wieder eine schöne neue Welt versprechen.

„We built Cluely so you never have to think alone again.
It sees your screen. Hears your audio.
Feeds you answers in real time.
While others guess — you’re already right.

And yes, the world will call it cheating.

But so was the calculator.
So was spellcheck.
So was Google.

Every time technology makes us smarter, the world panics.
Then it adapts. Then it forgets.
And suddenly, it’s normal.

But this is different.

AI isn’t just another tool —
It will redefine how our world works.

Why memorize facts, write code, research anything —
when a model can do it in seconds?

The best communicator, the best analyst, the best problem-solver —
is now the one who knows how to ask the right question.

The future won’t reward effort. It’ll reward leverage.

So, start cheating.
Because when everyone does, no one is.“

Cluely, MAnifesto (25.4.2025)

Und so dürfte es auch niemanden mehr erstaunen, dass Schüler und Studenten ihre Arbeiten von einer KI schreiben lassen oder in den Prüfungen auf ihre Smart-Watches zurückgreifen.

Der Welt dürfte es tatsächlich völlig egal sein, woher das Wissen und die Innovationen kommen. Dennoch muss man sich die Frage stellen, wer noch für Innovationen oder neues Wissen sorgen wird, wenn man selbst nicht mehr oder gar andere dafür belohnt werden?

Eine weitere Frage ist, was man überhaupt mit Menschen anfangen möchte, die nur noch wenn überhaupt betreut denken können?

Und zum Schluss, wozu braucht man überhaupt noch Bildungseinrichtungen, wenn die Menschen dort nicht mehr lernen selbständig zu denken?

„Sometimes they’ll give a war and nobody will come.

War requires three things … first, money; second, money; and third, money. “

Carl Sandburg, The People, Yes (1936: 43, 172)

Blitz

Hätte 4.9 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Jetzt, da sich der Westen geeinigt hat, die Ukraine zugunsten von bis zu fünf Jahren offizielle Ruhe vor den Russen zu verkaufen, darf man doch einmal kurz zurück und dann auch nach vorne blicken.

Ich hätte es nie gedacht, dass der Westen die Ukraine doch so lange unterstützen wird. Tatsächlich war die Angst von einigen westlichen Politikern vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu landen so groß, dass es zu Übersprunghandlungen wie der „Zeitenwende“ kam.

Inzwischen haben sich unsere Politiker sämtlich wieder abgesichert und können mit ihrem unsäglichen Treiben weiter fort fahren, zumal sie in Donald Trump einen wunderbaren Verbündeten haben.

Und damit erfüllen unsere Politiker wieder einmal die Mehrheitsmeinung ihrer eigenen Wählerschaft, nämlich unser eigentlich erfolgreiches westliche Gesellschaftsmodell nur noch so lange zu erhalten bis die letzten dieser Menschen vor dem eigenen Aus stehen — danach die Sintflut für alle!

Noch fünf bis zehn Jahre Ruhe werden von den allermeisten Wählern unserer ehemaligen Volksparteien als völlig akzeptabel angesehen. Ein Zeitraum, der den etwas jüngeren Gleichgesinnten die Gelegenheit gibt, nochmals so richtig abzusahnen und danach sich und die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.

Und auch für unsere wiederauferstanden „Kriegsdienstverweigerer“ gibt es Hoffnung. Diese dürfen sich später als „KZ-Wärter“ oder „Mauerschützen“ in einer russisch dominierten Welt profilieren — bis dahin müssen sie nur noch ihren kleinen Beitrag als Fünfte Kolonne leisten.

Bedauerlich dabei, die Ukraine hätte mit all den Waffen- und Munitionslieferungen sowie dem militärischen Wissenstransfer den russischen Angriffskrieg tatsächlich als Sieger überleben können, wenn nicht doch zu viele ihre eigenen Staatsbürger die Fahnenflucht gepaart mit westlicher Sozialhilfe als das probate Mittel zur Erhaltung ihrer eigenen Existenz gewählt hätten. Die Ukrainer haben sich damit mehrheitlich gegen ihr eigenes Land entschieden!

Was mit der Ukraine geschehen ist, wird nun erst mit dem ehemaligen Ostblock, dann mit Mittel- und zum Schluss auch mit Westeuropa passieren!

Wenn nicht ganz plötzlich doch noch verantwortliche Politiker wie damals Winston Churchill und Franklin Roosevelt aus der Kiste springen.

Wir hätten Wladimir Putin wie damals Adolf Hitler längst besiegen können müssen!

Ersterer hat aber aus der Geschichte gelernt und seine potentiellen Widersacher einfach gekauft.

Nachtrag

Ein Gewissen kann man nicht prüfen, schon gar nicht bei Menschen, die keines haben.