Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

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Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

Waldsterben

Unser Wald — ein schöner Euphemismus für die wirklich letzten Baumplantagen Deutschlands. Erstaunlicher Weise geht es diesen immer schlechter und ganz besonders bei uns, wo seit gut 10 Jahren eine grüne Partei das Sagen hat; selbstverständlich sind dafür wieder alle anderen Schuld.

Dabei gäbe es ganz vernünftige Rezepte, wie z. B. den Plantagen eine Chance zu geben, sich langsam aber sicher wieder zum Wald zu entwicklen. Diese Wälder auch zu schützen — vor allem vor uns Menschen und nicht vor kleinen Käfern — und letztendlich dann auch dafür zu sorgen, dass die ersten halbwegs großen Bäume nicht wieder für den Export gefällt oder für die vielen heimischen Kamine im wahrsten Sinne des Wortes verheizt werden.

Mit den städtischen Wäldern könnte man anfangen und diese ganz einfach für die kommenden 500 Jahre einmal in Ruhe lassen. Unsere Nachfolger würden es uns sicherlich danken.

Klassengesellschaft

Nachdem in der EU jetzt auch noch Künstler Sonderrechte erhalten, muss man uns wohl so langsam aber sich als „Klassengesellschaft“ bezeichnen, da es immer deutlicher zutage tritt, dass ganz bestimmte Gruppen bei uns gleicher sind als die anderen und zudem von sämtlichen Schikanen, wie Visa-Pflicht, Reiseverbote oder Zwangstests verschont werden und nicht einmal notwendigen Quarantänebestimmungen unterliegen. Und dabei spreche ich schon gar nicht von deren inzwischen ganz üblichen „Incentives“, wie vergünstigten Bankkrediten oder sonstigen Zuwendungen aller Art.

Wir Normalbürger müssen einfach zur Kenntnis nehmen, dass es in unserer Demokratie zwei Arten von Menschen gibt, jene, die sich an Recht, Gesetz und Ordnung halten müssen, und die anderen, die über allem schweben und angeblich „nur“ von unserer Bewunderung leben oder sich, ganz altruistisch, völlig für uns Bürger aufopfern. Es wäre wirklich an der Zeit, dass das Buch „Farm der Tiere“ wieder gelesen wird.

Herold

Wir können zwar froh sein, dass wir in Heilbronn noch eine Tageszeitung haben, allerdings sollte deren Chefredakteur nicht die Funktion eines Herolds übernehmen. Auch müssten sich Zeitungsartikel sehr schnell und einfach von schlichten Werbebeiträgen unterscheiden lassen können. Zumindest ich bekomme hierbei immer größere Schwierigkeiten.

Ohne Frage wäre es darüber hinaus sinnvoll, wenn zumindest berechtigte Kritik an Personen des öffentlichen Lebens oder unserer Institutionen nicht nur in homöopathischer Form zu lesen wäre, denn man kann den Lesern durchaus noch ein wenig mehr an Kritik- und Rezeptionsfähigkeit zutrauen.

Und eine Zeitung sollte ab und zu schon noch für echte Schlagzeilen sorgen dürfen. Diese sollten dann aber nicht „Wir sind alle schön!“, „Alles wird gut!“ oder „Wir machen uns einen Schlitz ins Kleid!“ lauten. Denn inzwischen dürften auch wirklich alle wissen, wer der Schönste im ganzen Land ist.

Zudem sollte man als Redakteur oder gar Verleger darauf achten, dass man mit seiner Zeitung nicht die Grenze zum bezahlten Werbe- oder einfachen Hofberichterstatterblatt überschreitet. Denn die Leser erwarten heutzutage, dass solche Blätter für sie kostenfrei verteilt werden.

Website des Tages

Stiftung Unternehmen Wald

Die Stiftung Unternehmen Wald ist eine gemeinnützige Stiftung aus Hamburg, die sich für die Förderung des Naturschutzes, der Umweltbildung und der Waldforschung einsetzt. Sie wurde im Jahr 2006 gegründet und ist vor allem operativ tätig. Mit Partnern aus den Bereichen Forstwirtschaft, Waldpädagogik und Naturschutz, realisiert die Stiftung regionale Projekte gemäß den aufgeführten Stiftungszielen.

Geburtstag des Tages

Andy Warhol


Tony Bennet Plattencover

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Beitragsfoto: Tony Bennet Plattencoverausschnitt (2011)

Bei uns zuhause gab es in meiner Jugend die eine oder andere Tony Bennett Platte, und mir gefiel seine Stimme damals besser als die von Frank Sinatra. Das mag aber auch an den Liedern gelegen haben, die ich zu dieser Zeit von beiden kannte.

Neben dem Malen hat sich Tony Bennett, der am 3. August 1926 in New York geboren wurde, von Anfang an dem Singen verschrieben, wobei er dabei sehr stark mit dem Jazz in Berührung kam.

Nach seinem Kriegsdienst widmete er sich 1949 voll und ganz seiner Gesangskarriere, wobei er von Bob Hope unterstützt wurde. Auch wenn sich Bennett nicht auf den Jazz festlegen wollte, hatte er zumindest zu Beginn seiner Karriere damit seine größten Erfolge.

Bekannt wurde er mit den Liedern „Because of You“ (1952) und später mit „I Left My Heart in San Francisco“ (1962). Leider hatte seine Gesangskarriere bereits in den 1970er-Jahren eine Delle, um ihn dann wieder 1986 überraschend neu durchzustarten zu lassen.

Obwohl er zum Ende seiner Karriere mit Kollegen wie Amy Winehouse, Lady Gaga und Diana Krall große Erfolge erzielte, sind es für mich seine Lieder aus den 1950er- und 1960er-Jahren, die mir in bester Erinnerung blieben.

Wie ich heute in der Heilbronner Stimme lesen durfte, ist auch bereits seit Längerem entschieden, wer der bessere Sänger ist. Frank Sinatra selbst soll Tony Bennett zum besten Sänger, den er je gehört habe, gekürt haben.

Wenn Sie mehr über Tony Bennett wissen möchten, dann schauen Sie auf die Tony Bennett Website

Und aus der noch nicht ganz so lange vergangenen Zeit, ein weiteres Lied, welches Tony Bennett zusammen mit Amy Winehouse sang.

„I’ve taken stuff from people, too. You know though, if you steal from one person, you’re just a thief. But if you steal from everyone, that’s research.“

Tony Bennett, The new cool cat on the block (16. April 2004)

Mann mit Tiger

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Mann mit Tiger | © Pixabay

Lieferdienst

Seit heute wissen wir, dass ein neuer Lieferdienst, welcher mit Elektrofahrrädern (Motorräder mit der Genehmigung auf Fußwegen zu fahren) antritt, die Heilbronner Kernstadt beglücken möchte.

Jetzt bin ich einmal darauf gespannt, wann ich dem ersten dieser neuen Zusteller in der Fußgängerzone aus dem Weg springen muss. Es würde mich dabei nicht mehr wundern, wenn unsere Fußgängerzone bald einen eigenen Fahrrad- und Rollerschnellweg erhält.

Bundeswehr

Eigentlich wollte ich gar nicht mehr zum Thema Bundeswehr schreiben, aber „meine Truppe“ ist immer wieder für eine Überraschung gut. So ist es seit Jahrtausenden bekannt und eine zwingende Notwendigkeit, dass jedes Militär, wenn es halbwegs eine Überlebenschance haben möchte, die Kommunikation untereinander so einfach und stabil wie möglich hält. Ohne dies muss man erst gar nicht daran denken, eigene Streitkräfte zu unterhalten.

Jetzt wurde unter anderem aus einem Panzerkommandanten eine „Teamleitung Panzertruppe“ — damit fängt man außer in der Politik nichts an, und man darf dies nun unter der Rubrik „wenn Sprache tötet“ einordnen.

Zuerst hat die Politik damit begonnen, dass unsere Soldaten völlig umsonst sterben oder gar fallen, jetzt sind wir schon soweit, dass dafür gesorgt wird, dass überhaupt keiner mehr lebend aus den Einsätzen zurückkommt.

Wie es ein Politiker einmal so schön beim Kriegstourismus formulierte: „Es wird Zeit, dass Ihr wieder das Sterben lernt!“

Intelligenz

Was ist eigentlich Intelligenz? Je mehr darüber nachgedacht oder gar geschrieben wird, umso unübersichtlicher wird das Ganze. Auf jeden Fall aber ist Intelligenz heute positiv konnotiert und damit etwas ganz Besonderes, das jedem Menschen und allem anderen auch, zumindest in irgendeiner Art und Weise, zustehen muss.

Jeder und alles muss heute intelligent sein, deshalb ist es inzwischen eine Selbstverständlichkeit, dass nach dem Mensch erst die Tier- und dann noch die Pflanzenwelt intelligent wurde. Ganz folgerichtig bekommen wir jetzt intelligente Farben, Tassen und bestimmt auch einmal intelligente Rechenmaschinen.

Denn nach der emotionalen Intelligenz, ist inzwischen die künstliche Intelligenz sehr populär. Da trifft es sich ganz gut, dass man nun auch in Heilbronn mehr über künstliche Intelligenz nachdenken möchte. So bin ich bereits jetzt gespannt darauf, welchen Intelligenzbegriff man im neu geschaffenen Forschungszentrum verwenden wird. Vielleicht geht man aber an die Sache auch ganz unvoreingenommen heran und lässt sich einfach überraschen.

Und wer weiß, vielleicht haben wir bald intelligente Schrauben und Verpackungen?

Website des Tages

Intelligence

Seit dem Jahr 2000 gibt es eine Gesellschaft, die International Society for Intelligence Research (ISIR), welche sich über menschliche und andere Intelligenzen Gedanken macht. Die künstliche Intelligenz steht dabei noch nicht in ihrem Focus.

Geburtstag des Tages

Arnold Schwarzenegger