Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Stardust

Gerade wollte ich mich einem neuen Thema widmen, da fiel mir die Stardust Platte von John Coltrane in die Hände, die ich wohl vergessen hatte wegzuräumen. Diese Platte liegt zwar schon etwas länger auf meinem Server, aber erst vor Kurzen besitze ich eine Neuausgabe mit dem zusätzlichen Stück „I’m a Dreamer, Aren’t We All?“ — was dazu führt, dass ich diese alte Platte wieder für mich entdeckt habe.

Die jetzt fünf Stücke wurden allesamt von John Coltrane und weiteren Musikern am 11. Juli 1958 oder am 26. Dezember 1958 in New Jersey aufgenommen und im Juli 1963 auf Platte (Prestige) gepresst.

Sollten Sie noch keine der vorherigen Pressungen besitzen, dann empfehle ich Ihnen die von MatchBall Records aus dem Jahr 2019.

Dorf

Mancher „Entscheider“ und vielleicht auch mancher Heilbronner meinen, dass Heilbronn seinen Dorfcharakter besser entwickeln sollte, um noch attraktiver zu werden. Ich hoffe nicht, dass man dabei das Weindorf ganzjährig aktivieren möchte. Ich halte es schon für weniger geglückt, dass man die Plätze, welche wir in Heilbronn haben, immer mehr zustellt, nur um eine vermeintlich heimelige Atmosphäre zu schaffen.

Auch halte ich es für unnötig, dass man in der Gesamtstadt nach spätestens 25 Metern eine Ess- oder Trinkgelegenheit haben muss. Hier bietet es sich eher an, dass man Schwerpunkte, wie die Neckarmeile setzt; das Gute daran ist, letztendlich wird es der Markt regeln.

Und wie bereits hier öfters angemahnt, man sollte dringend die Anzahl und auch die Verfügbarkeit von öffentlichen Toilettenanlagen erhöhen.

Skater

Sehr erfreulich finde ich es, dass sich die Stadtverwaltung nun doch dazu entschlossen hat, den Skatepark in den Wertwiesen (Heilbronn – Frankenstadion) zu erhalten. Noch erfreulicher ist, dass er jetzt auch saniert wird, um ihn attraktiver und für die Nutzer wieder sicher zu machen.

Website des Tages

Skatemap

Eine Übersichtskarte über vorhandene Skater-Anlagen in Deutschland. Heilbronn ist mir drei dabei, welche allesamt drei von fünf Sternen aufweisen. Vielleicht gelingt es sogar mit der Sanierung des Frankenstadion Skateparks, diesen auf vier Sterne zu bekommen.

Geburtstag des Tages

Karl Popper


Kaiserstraße | © Shutterstock

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Kaiserstraße | © Shutterstock

Helfer

Ich durfte heute einer Besprechung beiwohnen, in der sich ehrenamtliche Helfer von Kindern mit Startschwierigkeiten austauschten. Ein Ergebnis daraus war, dass es fast immer die Eltern oder das Elternteil sind, die die eigentlichen Probleme verursachen.

Die Frage dabei war, wie man diese Eltern dazu bringen könnte, ihren Sprösslingen wenigstens ein bisschen dabei zu helfen, damit diese später ein eigenständiges und erfolgreiches Leben führen können.

Meine These dabei war, dass gerade unser derzeitiges „Sozialsystem“ diese Missstände erst schafft, anstatt sie zu beheben. Interessant dabei ist, dass es seitens der Arbeitsebene keine Widersprüche gab. Diese kommen bestimmt aber von jenen, die selber von diesem Sozialsystem gut leben.

Arschgeweihe oder arschfreie Jungenhosen gingen an mir spurlos vorbei, genauso wie Tatoos, Drogen, Reality TV-Shows oder gar Promi-Talks.

Sprache

Man muss nicht alles mitmachen, oder gar schön finden. So war es mir bisher auch völlig egal, wenn Mitbürger unsere Sprache vergewaltigen oder debilitätsgerecht aufbereiten — jeder so, wie er es gerne möchte.

Ich habe mich inzwischen sogar daran gewöhnt, dass jeder Depp, egal von welchem Medium, einer Partei, größeren Firmen oder Verwaltungen, jeden anderen Mitmenschen automatisch duzt.

Was jetzt aber unter dem Stichwort „gender-gerechte Sprache“ alles losgetreten wird, ist weder verständlich noch in einer offenen Gesellschaft tragbar!

Von einer lauten Minderheit (!) oktroyierte Sprachverbote. Dass man nicht mehr Neger oder Mohr sagen oder schreiben darf, könnte — wenn man direkt einen Mitmenschen adressiert — noch verstanden werden, aber nicht die für alle daraus gezogenen Konsequenzen, wie z.B. Bücher-, Schreib- und Benennungsverbote!

Dass man zudem unserer Sprache weitere Begrifflichkeiten und Namen austreibt, und z.B. aus Weißrussland ganz offiziell Belarus macht, nicht mehr nach Paris oder Rom fährt, sondern nur noch nach „Pari(s)“ oder Roma, wird so langsam mehr als albern. Vor allem dann, wenn diese lingualen Knallköpfe darauf bestehen, dass Aachen richtigerweise Aix-la-Chapelle heissen muss, und wir im guten alten Germany aber nicht mehr in Deutschland leben sollen. Diese ganz neuen Sprachregelungen würden nicht einmal dann Sinn machen, wenn man Orte und Namen generell in der Sprache ihres vermeintlichen Ursprungslandes verwendet.

Aber auch dieses könnte man weiterhin aussitzen, weiter belächeln und den Struwwelpeter heimlich lesen. Könnte man, wenn nicht eine gefährliche Minderheit bereits unsere Medien langsam aber sicher gleichschaltet, dabei bereits den öffentlich rechtlichen Rundfunk und seine Zuschauer soweit erniedrigt hat, dass sich selbst die Bild-Zeitung gute Chancen auf einen eigenen Sender ausrechnet.

Wie lange wohl wird es noch dauern, bis auch dieses Weblog ohne „*“ oder „:“ nicht mehr „online“ gehen darf? Was für weitere Verbote warten bereits auf uns? Ist man vielleicht schon kriminell, weil man noch den Struwwelpeter besitzt, oder gar den eigenen Kindern vorliest?

Es sieht voll und ganz danach aus, dass ein paar Minderheiten, die über Jahrzehnte hinweg außer leeren Versprechungen keine eigenen Inhalte kannten, nunmehr ihre ureigene Bestimmung gefunden haben: „Gendern“, „Quoten“, Sprach- und Denkverbote bis unsere offene Gesellschaft reine Makulatur ist. Was danach kommt, möchte man sich gar nicht weiter ausmalen.

Vergleich

Nehmen wir einmal zwei junge Damen zum Vergleich, beide aus dem Hier und Jetzt. Einmal Morgan Vague, die bereits während ihres Studiums Bakterien entdeckte, die Plastik verdauen können, und wohl eine Karriere als Wissenschaftlerin vor sich hat. Und als zweites eine gewisse Greta Thunberg, die sich gerne weltweit in den Medien präsentiert.

Wer von beiden wurde wohl „Person of the Year“ (2019) des Nachrichtenmagazins Times?

Ich finde, dies ist ein gutes Beispiel dafür, was bei uns so richtig und ganz gewaltig schiefläuft. Wenn wir die Wahl zwischen einem Leistungsträger und einem Maulhelden haben, dann fällt uns diese nicht einmal sehr schwer.

Website des Tages

World Wire

Ein englischsprachiges Nachrichtenmagazin (seit 1993). Dort erfährt man u.a. auch mehr über Morgan Vague.


Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

20.7.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

Landwirtschaft

Eigentlich dient die Landwirtschaft der Versorgung unserer Bevölkerung mit Lebensmitteln. Schlimm dabei ist, wenn dieser das nur unter der Bedingung gelingt, dass sie Boden, Wasser und Luft schädigt.

Völlig inakzeptabel ist es aber, dass sie ganz bewusst unsere Natur zerstört und unser aller Gesundheit gefährdet, nur um Lebensmittel- und Holz-Exportweltmeister zu werden.

Hier müssen wir unbedingt einschreiten und unsere Landwirtschaft auf das Notwendige zurückführen. Unser Land hat weder die Größe noch die Beschaffenheit, um die Welt mit Lebensmitteln aus Deutschland glücklich zu machen. Und zudem tragen wir als Gesellschaft die Folgen dieser Überproduktion, während die Verursacher die Gewinne einfahren — dies ist kein funktionierendes und tragbares Wirtschaften mehr!

Jugendliche

Ich kenne 17 und 18 Jährige noch als junge Männer, die ihren (freiwilligen) Wehrdienst ableisten und vollwertige Mitglieder der Gesellschaft sind. Heute musste ich in der Zeitung lesen, dass mehrere Jugendliche wieder einmal in Heilbronn randalierten und dabei die Polizei an ihre Grenzen brachten; zwei dieser „Jugendlichen“, 17 und 18 Jahre alt, mussten von ihren Eltern (!) bei der Polizei abgeholt werden. Was für Waschlappen ziehen diese Eltern bloß groß! Es ist wohl nicht falsch anzunehmen, dass diese Eltern, so wie ihre völlig unnützen Sprösslinge auch, unserer Gesellschaft ebenfalls nur auf der Tasche liegen.

Stadtinitiative

Die Stadtinitiative Heilbronn geht mit neuem Schwung in die kommenden Jahre, davon konnte ich mich gestern selber überzeugen. Schade fand ich es, dass Thomas Gauß das Ruder abgegeben hat, gefreut hat es mich, dass sich nun Thomas Aurich stärker einbringen wird.

Interessant war dabei auch die Rede des Heilbronner Oberbürgermeisters, welcher u. a. kundtat, dass sich eine „starke Stadt“ durch hohe Inzidenzen bemerkbar macht und damit dieser traurigen Entwicklung eine neue Note gab.

Ich finde es grundsätzlich nicht schlecht, wenn man in verfahrenen Situationen Dinge schönredet, denn das dient in erster Linie der Motivation der restlichen Akteure. Aber wenn man selbst die Ursache des Übels ist, bekommt das Ganze einen faden Beigeschmack.

Website des Tages

Stadtinitiative Heilbronn [Website nicht mehr vorhanden]

Ein Heilbronner Verein, der sich das Ziel gesetzt hat, die Kernstadt wieder etwas mehr zu beleben. Seine Website „Mein Heilbronn“ ist dabei eine gute Anlaufstelle, um mehr über Handel, Dienstleistung, Gastronomie, Unterkunft, Freizeit und Kultur zu erfahren.

Geburtstag des Tages

Carlos Santana