Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Wahlgeschenke

Jeder hat es gewusst, dass kurz vor der Bundestagswahl wieder alles möglich sein wird. Und plötzlich sind auch alle wissenschaftlichen Erkenntnisse nur völliger Blödsinn. Jeder wird auch wissen, dass nach der Bildung einer neuen Regierung, alles wieder ganz anders sein wird.

Das Schlimme dabei ist nur, dass es unsere Parteien dieses Mal geschafft haben, Berufspolitiker als Spitzenkandidaten aufzustellen, die wirklich keiner haben möchte und denen wirklich alles fehlt, um überhaupt eine Spitzenposition zu besetzen. Und dies wird nun mit der Gewissheit gekoppelt, dass in Deutschland der Begriff „Spitzenkandidat“ überhaupt nichts mehr bedeutet. So können wir nur darüber spekulieren, was geschieht, wenn der größte deutsche Bundestag erstmals zusammentrifft und gut 1 000 Abgeordnete darüber diskutieren, welcher Berufspolitiker dieses Mal an der Reihe ist; von Söder über Habeck bis hin zu Gauland ist wohl alles möglich.

Mich würde es nicht einmal mehr wundern, wenn „wegen der aktuellen Herausforderungen“ gleich mehrere Bundeskanzler gewählt werden, einer fürs Klima, einer fürs Gendern, einer für die Wirtschaft und einer zur Bespassung der Bundestagsabgeordneten.

Currywurst

Was habe ich mir die Füße wund gelaufen, nur weil spät abends noch ein einheimischer Kamerad darauf bestanden hat, dass man noch die beste Currywurst Berlins probieren muss. Die Wurst war dann aber auch die Mühen wert. Was letztendlich dazu führte, dass ich mir ein paar Monate später auch im Ruhrgebiet die beste Currywurst erlaufen musste.

Bis heute bin ich mir nicht sicher, ob die beste Currywurst im Ruhrgebiet oder in Berlin angeboten wird. Ich weiß nur, wann mir eine Currywurst nicht schmeckt und das kommt leider immer häufiger vor.

So hat vor Kurzem wohl in einer Wolfsburger Kantine ein dafür Verantwortlicher, entgegen der allgemeinen Meinung in den Medien, kein Zeichen setzen wollen, sondern nur guten Geschmack bewiesen. Was durch die jüngsten entsprechenden Äußerungen eines ehemaligen Kanzlers nunmehr auch bestätigt wurde.

Uniform

Es ist beeindruckend, wie man immer wieder feststellen kann, dass eine Uniform noch lange keinen Soldaten macht. Absolut drollig ist dabei, wie Journalisten und sogenannte andere Experten überrascht sind, „dass die afghanische Armee so hilflos ist“.

Schon seit Jahrzehnten lassen Politik und sogenannte Experten in Afrika und anderswo Kanonenfutter produzieren. Und gerade darf man in Afghanistan wieder feststellen, dass ein „Kleider machen Leute“ auch dort nicht funktioniert.

Und gerade jene Uniformträger, die am schnellsten vor „ihrem Gegner“ davonlaufen, werden bei uns, wenn sie großes Glück haben, schließlich als Flüchtlinge ankommen. Ich möchte mir nicht ausmalen, was mit jenen „Soldaten“ geschieht, die von uns Europäern dazu motiviert wurden, wegen der Emanzipation, in Uniformen zu schlüpfen — ihr Erwachen wird wohl schrecklich werden.

Und auch bei uns hat die Politik, die meint, wirklich alles mit immer mehr Schulden lösen zu können und bestimmt auch den Weltuntergang mit Krediten finanzieren wird, inzwischen dafür gesorgt, dass sich nun auch in Deutschland die letzten Heuler in Uniformen zwängen.

Dabei ist es einzig und alleine die Bereitschaft, für „die eigene Sache“ zu sterben und dies zu jeder Zeit, was einen Soldaten ausmacht; dies war schon immer bekannt, nämlich, dass zum Kämpfen können, auch das Kämpfen wollen gehört.

Länder, die nur noch oder großteils aus „Drückebergern“ bestehen, werden sobald es zum Schwur kommt, ihre eigene Existenz nicht mehr sichern können. Dies sieht man gerade in Afghanistan — und auch bei uns wird es nicht mehr anders sein.

Zu befürchten steht darüber hinaus, dass unsere letzten eigenen Soldaten demnächst wieder völlig umsonst verheizt werden. Und dies gerade von jenen, die sich nie und nimmer selbst für andere einsetzen werden.

So bleibt nur zu hoffen, dass es bei uns zuhause nie mehr zum Schwur und seiner Erfüllung kommen wird!

Website des Tages

Robert Koch Institut – COVID-19

Hoffen wir, dass zumindest das Robert Koch Institut nicht damit beginnt, sich die Welt schönzurechnen.


Beitragsfoto: Rathaus Heilbronn | © Shutterstock

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Beitragsfoto: Rathaus Heilbronn | © Shutterstock

Europastammtisch

Der digitale Europastammtisch hat sich inzwischen zu einer guten Informationsbörse entwickelt, die nicht nur aktuelle europäische, sondern auch lokale und Vereinsthemen behandelt. So kann sich jeder, der möchte, sehr schnell informieren. Und auch die Themen wechseln beständig. Heute ging es schwerpunktmäßig um Wein, wobei mir von jüngeren Teilnehmern erklärt wurde, dass der Lemberger eher etwas für die älteren Genießer sei; kann mir nur recht sein, dann bleibt mehr für mich übrig.

Stadtsiedlung

Es ist gut, dass wir eine Stadtsiedlung haben, und 4 000 Wohnungen sind schon eine beachtliche Anzahl. Dass dabei die Stadtsiedlung auch gerne Vorzeigeobjekte erstellt oder gewinnbringende Gebäude mit ins Portfolio nimmt, kann man ebenfalls verstehen.

Wenn man dann aber die Wohnungen, z. B. in der Sontheimer Landwehr, anschaut, bekommt man eine ganz andere Vorstellung von sozialem Wohnungsbau. Ich bin selbst Mieter und habe, beruflich bedingt, schon in den wundersamsten Gegenden und auch Wohnblöcken gewohnt, aber in diesen Stadtsiedlungshäusern möchte selbst ich niemals anmieten müssen.

Deshalb sollten die Stadtsiedlungsverantwortlichen einmal darüber nachdenken, wo die eigenen Schwerpunkte liegen. Ich zöge die Reparatur von kaputten Briefkästen, Türeingängen, Beleuchtungen, Wegen zu den Gebäuden, Abstellflächen etc. vor — ich wage mir schon gar nicht auszumalen, wie es in den entsprechenden Gebäuden selbst aussieht –, anstatt über weitere Prestigeprojekte für ganz besondere Mieter nachzudenken.

Wollhaus

Das Wollhaus hat für die Stadt Heilbronn eine strategische Bedeutung, denn eine kommende Bebauung oder bloße Sanierung wird das Stadtbild und die weitere Stadtentwicklung für Jahrzehnte mit prägen.

Deshalb sollte sich die Stadt den Zugriff auf dieses für die Stadt (z. B. altes Stadtbad) sehr prominente Areal unbedingt sichern. Danach kann man sich wirklich Zeit lassen, um am Südende der Kernstadt die Stadt so weiterzuentwickeln, wie es für eine Großstadt notwendig ist.

Darunter fiele ein zentraler Busbahnhof mit Straßenbahnanbindung sowie z. B. mit einer Großveranstaltungshalle. Auch sollte man dem Drängen Heilbronner Händler nicht zu schnell nachgeben, die keinen Bedarf für weitere Handelsflächen sehen. Hier muss man weiterhin flexibel bleiben und Investoren eine Chance geben, welche mit innovativen Konzepten nach Heilbronn streben oder als bereits renommierte Händler noch kein Standbein in Heilbronn haben.

Das Ganze nur wieder so einmal zuzubauen und dabei nur das scheinbar gerade Machbare anzustreben, ist schon beim Barthel-Areal falsch und wäre beim Wollhaus katastrophal.

Website des Tages

Stadtsiedlung Heilbronn

Seit dem 26. April 1856 prägt die Stadtsiedlung das Gesicht von Heilbronn. Dass es damals ein Unternehmer war, der diese weitsichtige Idee zum Wohl seiner Fabrikarbeiter mit Verantwortungsbewusstsein und sozialem Augenmaß in die Tat umsetzte, war in Deutschland zu dieser Zeit einmalig.

Geburtstag des Tages

Hans Müller


Leser

7.8.02021 5 (2)

Leser | © Pixabay

E-Book

Seit gestern gibt es mein Buch „EUROPA-UNION“ auch als E-Book. Man kann es somit auf sein Telefon, ein Tablett, einen E-Book-Reader oder den Heimrechner herunterladen und dort dann lesen.

Dies ist zwar nicht ganz nach meinem Geschmack, aber ich möchte auch diesen Weg nutzen, um vielleicht damit auch etwas jüngere Leser ansprechen zu können.

Und sollte jemand digitaler Power-Leser sein, dann steht ihm dieses E-Book sogar kostenfrei zur Verfügung.

Müllkippe

Es ist schon erstaunlich, dass jetzt auch die Heilbronner Stimme über unseren Stadtwald berichtet: „Wald verkommt zur Müllkippe“. Bereits vor Jahren, als ich noch mit meinem Hund unterwegs war, konnte ich den Müllspuren der Kinder- und Wandergruppen folgen. Und wilde Müllablagerungen, ob gebündelte Zeitungen, Hausmüll oder Bauschutt sind auch nichts Neues.

Kaum wächst ein Baum mal gerade, wird er auch schon wieder dem Wald entnommen, Farne und andere nett anzusehende Pflanzen werden gerne von Waldbesuchern nach Hause getragen. Was sonst noch an Verwertbaren herumliegt, wandert in die Anhänger oder Kofferräume im Wald stehender Autos, mit oder ohne Berechtigung.

Und wähnt man sich einmal in einem „Schutzgebiet“ ungestört, brechen auch schon ein, zwei Radfahrer durchs Gebüsch.

Dem Wald ergeht es so wie auch unseren Fußgängerzonen, man lässt den Dreck, Zigarettenkippen, Verpackungen oder anderen Müll genau dort liegen, wo er anfällt. Entsorgungsbehälter aller Art dienen dabei meist nur als Anhalt, nämlich als Hinweis, wo man den Müll am besten loswerden kann. Dazu schleppt man ihn sogar gerne noch von Zuhause heran.

So würde es mich auch nicht mehr wundern, wenn bereits größere Mengen im Neckar versenkt werden.

Im Wald habe ich es bereits aufgegeben, den Müll einzusammeln, und seit mein Hund tot ist, zieht es mich auch nicht mehr dorthin — denn der Wald sollte ja der Erholung dienen.

Läden

Wer sich, vielleicht einmal abgesehen von Handelsketten, für einen Ladengeschäft in Fußgängerzonen entscheidet, möchte auch ein angenehmes Umfeld und auch möglichst viele potentielle Kunden um das eigene Geschäft herum vorfinden. Wenn es sich dann noch um kaufkräftige Kundschaft handelt, umso besser.

Dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen, welche in beengten Räumlichkeiten oder gar auf der Straße leben, gerne in Einkaufszentren, Fußgängerzonen oder auf Plätzen tummeln, ist ebenfalls nachvollziehbar. Dazu kommen noch die Ländler, für die der Aufenthalt und der Einkauf in einer Stadt noch etwas Besonderes ist.

All das sind eigentlich für jeden Händler und Dienstleister Potentiale, die man für sich gewinnbringend nutzen kann. Damit das auch funktioniert, ist die Stadtverwaltung gefordert, dafür die optimalen Bedingungen zu schaffen.

Und dazu gehören eindeutig saubere und gefühlt sichere Straßen und Plätze. Dies zu gewährleisten ist die Aufgabe eines Ordnungsamtes und der Straßenreinigung.

Nur durch permanente Kontrollen und auch sofortigem Durchgreifen — mit entsprechenden wirksamen Folgen für die „Sünder“ aller Art — sowie einem pingeligen Sauberhalten des öffentlichen Raums, darunter fallen auch Kippen, Kaugummi und Exkremente, wird die Stadtverwaltung ihrer Aufgabe gerecht.

Und wenn Heilbronn noch Einkaufs- und Erlebnisstadt sein möchte, dann müssen die Schwerpunkte der Stadt anders gesetzt und auch diesbezüglich finanziell und personell untermauert werden!

Ich bin fest davon überzeugt, dass Bildung und Erziehung sowie entsprechenden Kontrollen und Sanktionen die bessere Art von Sozialhilfe und sich Kümmern für alle sind.

Website des Tages

Sauberes Hamburg [Weblog auf Stadtseite umgezogen]

Du bist der Meinung, Sauberkeit und Abfallvermeidung sind schon längst Teil unserer hanseatischen Kultur? Dann zeig es! Mach mit bei unserem Sauberkeitsabkommen und werde Teil der Bewegung.“

Geburtstag des Tages

Mata Hari