Beitragsfoto: Kaffeegenuss | © Pixabay
Immer noch das Bild des letzten Blog-Beitrags im Kopf, muss ich einfach an ein Gedicht von Erich Kästner denken — manche Verknüpfungen lassen einen nur wundern. Dann aber wunderte ich mich sogleich darüber, dass ich dieses Gedicht nicht sofort im Weblog fand; es muss wohl einem „Update“ zum Opfer gefallen sein.
Warum die drei Männer überhaupt auf den Schienen entlang gehen, ist mir dabei durchaus bewusst; auch ich marschierte einmal mit einem Kameraden (10,6 Sekunden auf 100 Meter, allerdings auf der Tartanbahn) den Schienen entlang. Warum ich dabei aber auf das Gedicht von Erich Kästner „Das Eisenbahngleichnis“ komme, kann ich nun nicht so richtig nachvollziehen.
Aber egal, hier nun das Gedicht.
Das Eisenbahngleichnis
Wir sitzen alle im gleichen Zug
……
…
…
…
…
…
Erich Kästner, Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke (1936)
Wir sitzen alle im gleichen Zug
und viele im falschen Coupé.
Das Gedicht wurde erstmals 1931 in der Zeitschrift „Simplicissimus“ veröffentlicht. Ich hoffe, es gefällt meinen Lesern so gut wie mir selbst.

2 thoughts on “Zeit für ein Gedicht”
Vielleicht fährt der Zug ja in Dürrenmatts Tunnel …
21 Jahre Verspätung schafft nicht einmal die Deutsche Bahn 😉