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Alte Verhaltensmuster

Gerade weil es nach dem Zweiten Weltkrieg staatstragende Politiker tatsächlich geschafft haben, alte Verhaltensmuster zu durchbrechen und neue Wege zu gehen, ist es uns Europäern jenseits und diesseits des Atlantiks gelungen, zumindest die westliche Welt zu befrieden und insgesamt für einen vorher noch nie erreichten Wohlstand für die meisten von uns zu sorgen.

Harry S. Truman, Dwight D. Eisenhower, Winston Churchill, Charles de Gaulles, Konrad Adenauer, Alcide De Gasperi, Paul-Henri Spaak, Joseph Bech, Robert Schuman, Jean Monnet und Altiero Spinelli sind dabei ganz besonders zu erwähnen, denn ohne sie gäbe es weder die NATO noch den Europarat oder gar die Europäische Union.

Nur aufgrund dieses für uns heutzutage und darüber hinaus auch für die Weltgeschichte sehr bedeutenden Ereignisses leben wir in einer Zeit der noch nie dagewesenen Möglichkeiten.

Aber weil nachfolgende Politikergenerationen fast ausnahmslos weder den Mut noch den Weitblick dieser oben genannten Männer hatten, auch mit Herausforderungen bis hin zu Problemen, die wir als Menschheit ebenfalls noch nie hatten.

Verstärkt kommt jüngst aber noch hinzu, dass heutige Politiker entweder den Gesamtzusammenhang nicht erkennend oder aber einfach nur unfähig, sich und ihren Mitbürgern notwendig gewordene Änderungen abzuverlangen, wieder genau in diese totgeglaubten Verhaltensmuster zurückfallen.

Zum heutigen Arsenal der „Europapolitik“ gehören wieder, auch wenn teilweise noch anders benannt: Kriege, Kolonialismus, Reparationszahlungen, Pakte, Nationalismus, Rassismus, Totalitarismus, Umsiedlungen, Mauern und Vormachtsstreben.

Das jüngste nachhaltige Ergebnis wird wohl der Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union sein, gefolgt von einem Rückzug der Vereinigten Staaten aus der Weltpolitik und aufflammender Kämpfe halbstarker Nationen um die Scherben derselben.

Dabei müssten wir alle es doch besser wissen – und auch können!

Straßburg im Frühjahr
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Allgemein Politik

Ordnung & Sauberkeit

Gerade wenn man aus anderen Ländern oder Städten zurück nach Heilbronn kommt, muss man leider immer wieder und jüngst noch verstärkt feststellen, dass wir in unserer Stadt und seiner näheren Umgebung ein Sauberkeitsproblem haben.

Es gibt kaum noch einen Ort oder Platz, vielleicht dieses Jahr vom Bundesgartenschaugelände einmal abgesehen, an dem man nicht auf weggeworfenen oder illegal entsorgten Müll stößt, und dies trotz der unermüdlichen Bemühungen unserer städtischen Angestellten und den von der Stadt beauftragten Entsorgungsunternehmen.

Zum einen ist es sicherlich ein Bildungsproblem, wobei viel zu viele Mitbürger weder von zuhause eine entsprechende Erziehung mitbekommen noch das Bewusstsein entwickelt haben, dass eine saubere Umwelt nicht nur schön anzusehen, sondern auch noch gesund für Geist und Körper ist.

Zum anderen aber haben Gemeinderat, Stadtverwaltung und wir Bürger selbst die Verantwortung für unsere Stadt an „Jedermann“ oder „Alle anderen“ abgegeben. Vereinzelte Initiativen von engagierten Bürgern entweder freiwillige Reinigungsdienste zu übernehmen oder gar ertappte Verursacher zur Rede zu stellen, verlaufen im Sande, da diese Bürger kaum von städtischer Verwaltung oder anderen Mitbürgern unterstützt werden.

Zudem hat sich unsere Gesellschaft insgesamt dahingehend gewandelt, dass die Umweltverschmutzer höchstmöglichen Schutz genießen und im Gegenzug verantwortungsbewusste Mitbürger, die diesem Treiben Einhalt gebieten möchten, nicht nur mit Beleidigungen und Häme zu rechnen, sondern vereinzelt auch körperlich bedroht werden – und im Falle von Notwehr wenig Rückendeckung von Exekutive, Justiz oder ihren Mitbürgern zu erwarten haben.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass zum Beispiel alleine Zigarettenkippen und Plastikabfälle schwere Umwelt- und Gesundheitsschäden für uns alle nach sich ziehen, sollte man doch meinen, dass allgemein dringender Handlungsbedarf gesehen wird!

Ein afrikanisches Sprichwort sagt zwar, dass es eines ganzen Dorfes bedarf, um ein Kind zu erziehen. Wir aber haben bei uns diese gemeinschaftliche Verantwortung längst an „den Staat“ abgegeben und unterbinden dabei zudem immer mehr die „Einmischung“ von anderer Seite, selbst die der eigenen Verwandtschaft oder befreundeter Nachbarn. Dass aber „der Staat“ diese Erziehungsaufgabe nicht erfüllen kann, sehen wir an allen Orten, ob im Kindergarten, der Schule, den Schwimmbädern, den Stadtbussen oder auf der Straße.

Deswegen bleibt es uns wohl nur übrig, „den Staat“ dahingehend zu stärken, dass er befähigt wird, zumindest die Ordnung in unsere Stadt sicherzustellen. Und diese Ordnung sorgt dann für entsprechende Sauberkeit.

Eine Möglichkeit wäre, das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn personell so zu verstärken und zu befähigen, dass nicht nur die meisten illegalen Müllablagerungen, sondern auch das Wegwerfen von Zigarettenkippen, Spuken und Pinkeln auf öffentlichen Plätzen nachhaltig unterbunden wird.

Alternativ könnte man auch entsprechende Firmen beauftragen, die sich durch die Einnahmen der Strafzahlungen finanzieren und dabei auch noch das Falschparken in Griff bekämen.

Heilbronn im April 2018
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Politik

DANKE für spannende & lehrreiche Wochen

Ohne um den heißen Brei herumzureden, ich habe mein Mindestziel, nämlich den Listenplatz 11 bei den Freien Wählern zu halten, bei weitem verfehlt!

Als Erstes möchte ich allen in den Gemeinderat Gewählten gratulieren. Und als Zweites, „meinen Wählern“ von ganzem Herzen für ihre Stimmen danken! Last but not least, bedanke ich mich auch bei allen Mitstreitern und selbstverständlich bei den Mitbewerben der anderen Listen für die letzten Wahlkampfwochen.

Egal wie es auch ausging, mir haben die vergangenen Tage und Wochen richtig Spaß und auch Lust auf mehr gemacht – leider muss ich nun wieder fünf Jahre auf die nächste Wahlkampfgelegenheit warten.

Ich wünsche allen gewählten Stadträten viel Erfolg und Gottes Segen für ihre Tätigkeit zum Wohle der Stadt Heilbronn und ihrer Bürger!

Ich leg mich wieder hin … bis zum nächsten Mal.
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Wahlkampfthema Wohnraum

Meinen gesamten Wahlkampf über war ein Thema von Anfang mit dabei und hat sich wie ein roter Faden durch fast alle Diskussionen gezogen – die Wohnungsraumproblematik in Heilbronn und Umgebung.

Liest man die Wahlprogramme der unterschiedlichsten Parteien und lauscht ihren entsprechenden Aussagen, Forderungen und Versprechen, dürfte dies eigentlich längst kein solch großes Thema in unserer Stadt mehr sein.

In den teils sehr heftigen Diskussionen mit verzweifelt Wohnungsraumsuchenden, Wohnungsraumanbietern, Vertretern von Kirchen, Hilfsorganisationen und -vereinen, sowie anderen Wahlkämpfern, muss ich das Fazit ziehen, dass wohl keinem von uns hier in Heilbronn die Problematik in Gänze bewusst ist und schon deshalb sehr dringender Handlungsbedarf besteht.

Jedem von uns leuchtet es wohl ein, dass alle wohnen können müssen! Ein Mensch, der keinen adäquaten Rückzugsort besitzt, wird geschädigt und stellt, sobald dies mehrere Menschen betrifft, ein Konfliktpotential für die gesamte Bürgerschaft dar. Positiv ausgedrückt: ausreichender Wohnraum befriedet unsere Stadt und macht sie noch lebens- und liebenswerter.

Man darf dabei aber nicht der Versuchung erliegen, diese Problematik nunmehr zentralistisch und verwaltungstechnisch angehen zu wollen – solche Versuche sind schon immer mit Pauken und Trompeten gescheitert.

Deshalb wäre es vonnöten, dass man nicht nur schnellstmöglich alle direkt und auch indirekt beteiligten Akteure miteinander vernetzt, bereits an anderen Orten vorhandene Lösungsansätze, wie das „Karlsruher Modell“, mit einbezieht und eine für alle verfügbare Sachstandsfeststellung mit möglichen Lösungsansätzen erstellt und aktuell hält.

Daraus muss sich dann ein politisch abgestimmtes Konzept ergeben, wie wir, mit welchen Präferenzen und Priorisierungen, diese Problematik kurz-, mittel- und langfristig angehen wollen. Die daraus resultierenden Zielvorgaben müssen dann aber auch konsequent überwacht und wenn nötig auch sanktioniert werden.

Im kommenden Wahlkampf möchte ich nicht mehr darüber streiten müssen, ob und warum Wohnraum knapp ist oder wer an der ganzen Misere Schuld trägt, sondern darüber, wie wir am besten und schnellsten unsere gemeinsam festgelegten Zielvorgaben erreichen können.

Chancen nutzen …
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1. Mai in Neckargartach

Beginnend um 8.00 Uhr bauten wir unser Maifest in und um die Neckarhalle in Neckargartach auf.

Ab 10.00 Uhr kamen dann Heilbronner aus Nah und Fern, um gemeinsam mit uns Freien Wählern zu feiern. Neben Getränken aller Art, gab es Hähnchen, Steak und Würstchen mit Kartoffelsalat. Selbstverständlich fehlte es auch nicht an Kuchen, denn diese wurden von den Freien Wählern selbst gebacken.

Über den gesamten Tag hinweg kamen viele nette Menschen, um zu helfen oder auch nur, um den Tag zu genießen; darunter die Stadträte Herbert Burkhardt, Fritz Kropp und Michael Link MdB.

Auch viele Kandidaten der Freien Wähler, wie Marion Rathgeber-Roth, Stefan Fiebig, Dr. med. Steffen Weber, Jens Petzold, Jürgen Sawall, Christian Spörer, Theo Fleßner, Desiree Burkhardt, Sigrid Schrott, Natascha Heiden, Christian Roth, Matthias Leers, Barbara Hemmer, Anke Fleßner, Alfons Trunk und Heinrich Kümmerle, sorgten dafür, dass alle Anwesenden einen wunderbaren Tag verbringen konnten.

Sehr gefreut hat es uns, dass sogar Kandidaten von FDP und SPD die Chance ergriffen und sich den Neckargartachern vorstellten. Besonders gefreut hat es mich, dass auch Heilbronner aus anderen Stadtteilen zur Maifeier kamen und sich ebenso wie ich in Neckargartach wohlfühlten.

Sitzgelegenheiten vor der Neckarhalle
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Politik

Briefwahl ganz einfach

Die Stadtverwaltung Heilbronn erklärt auf ihrer Homepage, wie man ganz einfach seine Briefwahlunterlagen erhalten kann.

Wenn Sie in einem anderen Wahllokal oder durch Briefwahl wählen wollen, können Sie einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragen.

Der Wahlschein berechtigt zur persönlichen Stimmabgabe in jedem beliebigen Wahllokal der Stadt Heilbronn.

Mit den Briefwahlunterlagen können Sie bereits vor dem Wahlsonntag Ihre Stimme abgeben.

Wahlscheine und Briefwahlunterlagen werden bis Freitag, 24. Mai 2019, 18.00 Uhr, ausgegeben.

Die Wahlscheinanträge werden sofort nach Eingang bearbeitet und von der Stadt Heilbronn mit RegioMail versandt.

Und so geht’s (einfach über den unten stehendem Hyperlink auf die Website gehen und dann den gewünschten Weg anklicken):

https://www.heilbronn.de/rathaus/wahlen/europa-und-gemeinderatswahl-2019/briefwahl-mit-wahlschein.html

Kumulieren & Panaschieren

Hier finden Sie wie es geht …

Termine, die man beachten sollte

Hier finden Sie die Termine zur diesjährigen Kommunalwahl …

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Heilbronn ist groß

Beim aktuellen Kommunalwahlkampf habe ich mir seit langem wieder einmal vorgenommen, die Heilbronner Kernstadt mit Plakaten zu verschönern.

Sehr froh bin ich darüber, dass ich auf die Hilfe meiner Frau Bettina bauen kann und mich dabei immer wieder auch andere Freie Wähler, wie z.B. Stefan Fiebig, tatkräftig unterstützen.

Dennoch wird es schon alleine aus Zeitgründen und auch aus der Tatsache heraus, dass wir nur eine begrenzte Anzahl von Plakaten zur Verfügung haben, unmöglich sein, alle meine Lieblingsstellen zu berücksichtigen.

Dazu kommt noch, dass auch andere Mitbewerber unermüdlich unterwegs sind und ähnliche Vorstellungen über eine erfolgreiche Plakatierung der Innenstadt haben.

Sollten Sie aber ein Plakat der Freien Wähler bei sich vor Ort vermissen, dann lassen Sie es mich schnell wissen, denn noch können wir nachsteuern.