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Hyperlinks

Hyperlinks oder auch einfach nur Links genannt sind das charakteristische Merkmal des Internets, welche die Navigation im World Wide Web sehr vereinfachen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Websites, Datenbanken oder einzelne Dateien unabhängig von ihrem jeweiligen Speicherort verbinden. Erst damit wird für den Nutzer die gesamte Bandbreite des Internets so richtig erfahrbar.

Hyperlinks können vereinfacht als digitale Fußnoten und Querverweise angesehen werden, so wie es sie schon analog in der wissenschaftlichen Literatur gibt.

Das große Problem der Hyperlinks ist dabei, dass viele von ihnen immer öfters ins digitale Nirvana führen und somit ihre langfristige Gültigkeit kaum gewährleistet werden kann.

Obwohl Hyperlink-Sammlungen auch deshalb immer mehr aus der Mode kommen, führe ich hier dennoch ein paar Hyperlinks auf, die ich immer wieder selber gerne verwende.

  • Apollo

    Eine mustergültige Website nicht nur für jene, die damals die Apollo Missionen am Fernseher mitverfolgt haben, sondern für alle, die sich für Technologie und Forschung begeistern können.
  • Archive der Wochenzeitschrift die Zeit

    Hier können Sie die Ausgaben der Zeit seit 1946 bis heute finden. Ursprünglich als CD und dann als DVD herausgegeben, findet man inzwischen alle Ausgaben „online“.
  • Deutsche Nationalbibliothek

    Nicht nur „online“ sind die beiden Bibliotheken in Frankfurt und Leipzig einen Aufenthalt wert. Mein Weblog findet man dort unter ISSN 2701-0082, und mein erstes Buch „Europa ist für alle da!“ unter ISBN-13: 979-8653513770.
  • Europastammtisch

    Um den regelmäßigen Europastammtisch in Heilbronn auch virtuell anbieten zu können, wurde unter anderem dieses Forum eingerichtet.
  • Europeana Collections

    Europeana Collections bietet Zugang zu mehr als 50 Millionen Objekten in digitalisierter Form – Büchern, Musik, Kunstwerken und mehr. Fortschrittliche Such- und Filtermöglichkeiten lassen Sie leichter finden, was Sie suchen.
  • Flightradar24
    Eine Website nicht nur um das eigene Fernweh zu vertiefen, sondern gerne auch dazu, um keine Zivilflugzeuge irrtümlich vom Himmel zu holen. Zwei Schweden starteten 2006 ein Hobby-Netzwerk von ADS-B Empfängern, damit sie Flugzeuge weltweit verfolgen können.
  • Getty

    Getty ist weit mehr als Museum, Villa und Institut. Auf der Getty-Website können Sie sich schnell einen Eindruck darüber machen.
  • Historical Archives of the European Union (HAEU)

    Seit 1983 gibt es die HAEU in Florenz, welche inzwischen eine sehr umfangreiche Sammlung von Archiven aus ganz Europa zusammengeführt haben und manche davon bereits auch digital zur Verfügung stellen.
  • Internet Archive

    Seit 1996 versucht diese Website das Internet zu archivieren. Inzwischen wurden über 300 Milliarden Seiten gesichert und sind über die Wayback Machine einsehbar. Für mich immer wieder eine gute Gelegenheit in alten Erinnerungen zu schwelgen.
  • KUSC

    Das Klassik-Radio der Universität von Südkalifornien ist seit sehr langer Zeit einer meiner Lieblingssender und die Website immer wieder eine gute Informationsquelle bezüglich kultureller Ereignisse in der Region um Los Angeles.
  • Low-Tech Magazine

    Schon alleine, dass die Website nur mit Solarstrom online geht, ist eine Empfehlung wert. Und deren Inhalt etwas für Technologie-Liebhaber.
  • New York Public Library

    Nicht nur der kostenlose E-Book-Reader ist eine gute Sache. Auch das gesamte Angebot ist einfach umwerfend.
  • Projekt Gutenberg

    Diese Website ist der erste Anbieter von eBooks. Michael Hart, der Gründer des Projekts, erfand die eBooks bereits 1971. Noch heute ist die Website eine der besten Quellen für gute Bücher.
  • Peanuts

    Charles M. Schulz schilderte über Jahrzehnte hinweg täglich anhand einer Gruppe US-amerikanischer Vorstadtkinder die Widersprüchlichkeiten menschlichen Lebens. Diese Kinder haben inzwischen auch eine eigene Website.
  • Snopes

    Seit 1994 prüft Snopes Gerüchte und Fakten auf ihre Relevanz und Richtigkeit. Inzwischen ist diese Website eine gute Übersicht über alles was die Welt so bewegt, zumindest die englischsprachige.
  • Stadtbibliothek Heilbronn

    Die Stadtbibliothek kann mit vielen digitalen Angeboten aufwarten, darunter auch die Fernleihe sowie Zugang zu Brockhaus und Britannica.
  • The Art of Dr. Seuss

    Seine 44 Kinderbücher sind ein Must-Read. Dass Theodor Seuss Geisel noch weit mehr konnte, zeigt diese Website.
  • What is my Browser

    Eine Website, um schnell festzustellen, welches Betriebssystem und welchen Browser man nutzt, welche IP-Adresse man gerade hat oder welche Bildschirmauflösung man verwendet, sowie von welchem Ort man im Internet angemeldet ist.
  • Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher (ZVAB)

    Das ZVAB ist seit 1996 das Online-Antiquariat für deutschsprachige Titel. Über Tausend professionelle Antiquare bieten unzählige antiquarische, gebrauchte oder bereits vergriffene Bücher sowie Noten, Grafiken, Autographen und Postkarten zum Kauf an.

Blogroll

Sie finden meinen Weblog auch auf Blogarama und Goodreads.


Zeitungen und Magazine, die ich gerne und regelmäßig lese, finden Sie in meinem Beitrag Zeitungslektüre aus dem Jahr 2020.

„Trust matters. In the network world, trust is the most important currency.“

Eric Schmidt, University of Pennsylvania Commencement Address (2009)
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Netzwerken

Dieser Beitrag ist wohl mein meist geänderter und bearbeiteter Beitrag auf diesem Weblog überhaupt. Angefangen hat es damit, dass ich das World Wide Web als eine gute Möglichkeit angesehen habe, um neue Netzwerke zu kreieren und bestehende einfacher zu unterhalten.

So versuchte ich mich seit 2001 an den verschiedensten Portalen und Websites, wie zum Beispiel IIICS oder World citizenship, die ich noch heute mehr oder weniger und eher aus nostalgischen Gründen immer noch betreibe oder zumindest die Adresse beibehielt.

Andere, teilweise anfangs auch sehr erfolgreiche Versuche sind heute nur noch, wenn überhaupt über das Internet Archive zu finden.

Letztendlich sind und leben alle Netzwerke vom Engagement der handelnden Personen; damit ist es auch ganz normal, dass sich Netzwerke beständig verändern, immer wieder verschwinden und dafür neue entstehen, wobei die Qualität eines jeden Netzwerks ausschließlich an seiner Aktualität zu bewerten ist. Ganz plakativ ausgedrückt: auch das beste Telefonbuch aus dem 20. Jahrhundert erfüllt heute nicht mehr seinen Zweck.

Und um es gleich vorweg zu nehmen, auch Facebook, Twitter und Co. sind nur temporäre Erscheinungen, deren heutige Bedeutung späteren Generationen wohl kaum noch zu vermitteln sein wird.

Und nach all meinen selbst gemachten Erfahrungen ist das eigene Telefonbuch, in dem die Telefonnummern von Menschen stehen, die man rund um die Uhr und egal von welchem Ort aus anrufen kann, das beste Netzwerk-Tool das es überhaupt gibt, außer selbstverständlich, man hat „seine“ Nummern alle im Kopf abgespeichert, auch das soll es noch geben.

Daraus schließe ich aber auch, dass jedes Netzwerken eine natürliche Grenze hat, die man höchstens durch sehr lebendige Netzwerkgemeinschaften etwas erweitern kann, aber auch nicht sehr weit.

Alle anderen Versuche und Bemühungen leben ausschließlich von der Sammelleidenschaft der Menschen. Auch ich war einmal „stolz“ darauf möglichst viele Facebook „Freunde“ angesammelt zu haben, die ich inzwischen aber wieder gegen Null reduzierte, oder gar auf viele LinkedIn Partnerschaften, von denen ich wohl nie eine brauchen bzw. nutzen werde.

Und selbst der Nutzen von Netzwerken als bessere und günstige Verteiler- oder Werbegemeinschaften ist für den Normalgebrauch sehr fraglich, denn auch hier gilt: „It’s Crime and Sex That Sell News!“

„But you can’t make people listen. They have to come round in their own time, wondering what happened and why the world blew up under them. It can’t last.“

Ray Bradbury, Fahrenheit 451 (2012 [1953]: 146)